Meg Poster

„Meg 2“: Planung hat begonnen

Helena Ceredov  

Der Haifilm mit Jason Statham ist zum unerwarteten Sommerhit geworden. Nun scheint „The Meg 2“ offiziell in Planung gegangen zu sein.

Das Genre des Haifilms ist in den letzten Jahren fast automatisch in der Direct-to-Video-Ecke gelandet. Doch dann stellte „Meg“ unter Beweis, dass sich mit Monsterhaien durchaus Geld verdienen lässt. 527 Millionen US-Dollar hat der unerwartete Sommerhit weltweit eingespielt, eine stattliche Summe in Relation zu den Produktionskosten von 130 Millionen.

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Chinesische Produktionsfirma hat Interesse. Warner noch nicht zugesagt

Laut Deadline-Berichten plant die Produktionsfirma U.S.-China Entertainment eine Fortsetzung. Produzentin Catherine Xujun Ying bestätigte während eines „Meg“-Panels, dass sie einen 2. Teil und sogar ein ganzes Franchise im Auge haben. Sie arbeiteten bereits an dem Projekt, das aktuell noch geheim bleiben soll. Belle Avery, eine weitere Produzentin, hat sich außerdem die Rechte an den anderen Büchern von Steve Alten gesichert, auf denen die Geschichte von „Meg“basiert.

„The Meg“ ist eine amerikanisch-chinesische Co-Produktion. Diese Art von Filmen sind in den letzten Jahren immer gefragter geworden. Der Zuschnitt auf zwei so unterschiedliche Filmmärkte war jedoch nur selten von Erfolg gekrönt – man denke da an internationale Flops wie „Warcraft“ oder „The Great Wall“. Das könnte auch die Zurückhaltung von Warner erklären, die noch kein grünes Licht für „Meg 2“ gegeben haben.

Jon Turteltaub und Jason Statham wären prinzipiell dabei

In einem älteren Interview vor Kinostart gab Regisseur Jon Turteltaub zu Protokoll, dass er an einer Fortsetzung interessiert sei, doch nicht um jeden Preis. Er wolle ein schlechtes Sequel nur des Geldes wegen vermeiden.

Jason Statham machte in einem anderen Interview einen pragmatischen Eindruck:

„Ich denke, es ist wie alles heutzutage. Wenn es Geld macht, haben die Leute Appetit auf noch mehr Geld. Und wenn ein Film keinen Erfolg hat, wird er schnell unter den Teppich gekehrt. Doch so funktioniert Hollywood nunmal. Jeder versucht, einen guten Film zu machen, aber am Ende liegt es in den Händen der Zuschauer. Das Publikum ist der ultimative Entscheider, der bestimmt, ob es ein Sequel gibt oder nicht.“

Das wirkt ganz so, als würde Jason Statham bei einer Fortsetzung mitmachen, auch wenn es nicht gerade sein Herzensprojekt ist.

„Meg 2“ mit noch größeren Monstern? (Spoiler zu Teil 1)

Das Filmende deutet an, dass es nicht nur einen Hai gibt. Als Meg am Ende stirbt, sieht es so aus, als würde ein Baby-Hai aus seinem Rachen schwimmen. In der Literaturvorlage von Steve Alten, die insgesamt sechs Bände umfasst, gebiert Meg vor seinem Tod ein Junges namens Angel. Der Kampf gegen die Riesenhaie ist also auch in der Vorlage dort noch lange nicht vorbei. Doch das ist noch nicht alles. In den anderen Bänden lauern in den Tiefen des Ozeans noch weitere Urzeitriesen, gegen die Meg wie ein Zwerg wirkt. Wer sich selbst noch ein bisschen mehr spoilern will, sollte sich mal die Buchreihe auf anschauen.

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