Filmhandlung und Hintergrund

Tyler Perry erzählt in seiner fünften Familienkomödie zwischen Slapstick und christlicher Botschaft von einer allein erziehenden Frau, die nach dem Tod ihres ihr fremden Vaters ihre Familie kennen lernt.

Brenda zieht ihre drei Kinder in den Slums von Chicago groß und steht kurz vor der Verzweiflung, als sie ihren Fabrikjob verliert. Am selben Tag erhält sie eine Mitteilung über das Versterben ihres Vaters, den sie nie kannte. Mit ihren Kids begibt sie sich zur Testamentsverlesung nach Georgia, wo sie ihren bislang unbekannten Familienklan väterlicherseits kennen lernt. Es wird ausgiebig vorwiegend heiter zusammen gegessen, gequatscht und gebetet, wobei Brenda Bekanntschaft mit dem gut aussehenden Familienfreund Harry macht.

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Kritikerrezensionen

  • Meet the Browns: Tyler Perry erzählt in seiner fünften Familienkomödie zwischen Slapstick und christlicher Botschaft von einer allein erziehenden Frau, die nach dem Tod ihres ihr fremden Vaters ihre Familie kennen lernt.

    Tyler Perry, der Selfmade-Superstar afroamerikanischer Familiendramedys voller Slapstick und Sentimentalität, bleibt mit seinem nunmehr fünften Leinwandprojekt der angestammten Erfolgsformel treu.

    Erneut basiert die Story auf einem von Tyler verfassten Bühnenstück, das wie beispielsweise sein Debüt „Das verrückte Tagebuch“ von 2005 oder „Das verrückte Familienfest“ von 2006 um die gravierenden Probleme einer schwarzen Protagonistin kreist. Diesmal ist der Fokus auf die alleinstehende Mutter Brenda (Angela Bassett) gerichtet, die ihren 17-jährigen Sohn Michael und zwei jüngere Töchter in den Slums von Chicago großzieht. Obwohl der neu verheiratete Vater ihrer Kinder genug verdienen würde, um sie finanziell zu unterstützen, ist er eine eindimensionale Ausgeburt eines Rabenvaters, so dass Brenda schwer schuften muss. Als sie ihren Fabrikjob verliert, steht sie kurz vor der Verzweiflung. Am selben Tag erhält sie eine Mitteilung über das Versterben ihres Vaters, den sie nie kannte. Mit ihren Kids begibt sie sich zur Testamentsverlesung nach Georgia, wo sie ihren bislang unbekannten Familienklan väterlicherseits kennen lernt. Von den verschiedenen Mitgliedern der exzentrischen Sippe schlagen ihr einerseits Misstrauen, aber auch erfreute Zuneigung entgegen. Es wird ausgiebig vorwiegend heiter zusammen gegessen, gequatscht und gebetet, wobei Brenda Bekanntschaft mit dem gut aussehenden Familienfreund Harry (der ehemalige NBA-Profi Rick Fox) macht. Er mutet als absoluter Traummann an, doch Brenda ist sich nicht sicher, ob der Basketball-Talentscout sie nicht nur wegen ihres talentierten Sohnes umgarnt. Zurück in Chicago ergeben sich allerhand Komplikationen, wie Michaels Anstalten als Drogendealer mitzuverdienen und eine anschließende Schießerei. Letztlich bietet Perry seinem Stammpublikum selbstverständlich das erwartete Rundumschlag-Happy-End.

    Nahm Tyler zuvor bis zu drei (teils tragende) Rollen in seinem Filmen ein, beschränkt er sich diesmal auf kurze Gastauftritte in seiner Paraderolle der urigen Oma Madea sowie des lüsternen Onkel Joe. So liefert sich Madea à la O.J. Simpson eine Autobahn-Verfolgungsjagd im Schneckentempo mit der Polizei. Da ihre schrille Figur ansonsten durch Abwesenheit glänzt, ist der überzogen alberne Humor zwar nicht abhanden gekommen, allerdings doch vergleichsweise eingeschränkt. Die Augen sind so auf Bassett gerichtet, die als klasse Schauspielerin zeigt, wie eine Frau am Boden ihren Groove zurückbekommt. Zweifelsohne werden Tylers Fans auch diesen überschwänglichen Aufmunterungs-Appell für Frauen mit christlich angehauchten Botschaften von Familien- und Gemeindezusammenhalt zu huldigen wissen. ara.

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