Kinocharts: "Ein ganzes halbes Jahr" rührt zahlreiche Kinogänger zu Tränen

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Ein ganzes halbes Jahr Poster

Nachdem sich die deutschen Kinobesucher in der letzten Woche noch mit einer Komödie und einem Horror-Film von der EM 2016 ablenkten, zogen sie diesmal eine tragische Liebesgeschichte vor. In den USA startete derweil ein gigantischer Blockbuster, der aber einen familienfreundlichen Animationsfilm nicht vom Thron vertreiben kann.

Einen schlechteren Starttermin hätte „Ein ganzes halbes Jahr“ eigentlich kaum wählen können. Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Jojo Moyes musste eine Hitzewelle und ein Deutschland-Spiel bei der EM 2016 verkraften. Das gelang dem romantischen Drama jedoch mit Bravour. „Game of Thrones„-Star Emilia Clarke und „Die Tribute von Panem„-Darsteller Sam Clafin lockten 240.000 Besucher in die Kinosäle der Republik und sicherten sich damit deutlich den ersten Platz der Charts.

Dahinter stritten sich erneut „Central Intelligence“ und „Conjuring 2„. Wie in der vorherigen Woche behielt die Agentenkomödie mit Kevin Hart und Dwyane „The Rock“ Johnson die Oberhand, die Horror-Fortsetzung muss sich angesichts ihrer erneut guten Zahlen jedoch nicht verstecken.

Kinocharts Deutschland: Berührendes Drama mit Star-Besetzung lässt Konkurrenz hinter sich

  1. „Ein ganzes halbes Jahr“ - 240.000 Zuschauer (2,05 Millionen Euro Umsatz)
  2. „Central Intelligence“ - 120.000 Zuschauer (1,0 Millionen Euro Umsatz)
  3. „Conjuring 2“ - 100.000 Zuschauer (910.000 Euro Umsatz)
  4. Warcraft: The Beginning“ - 40.000 Zuschauer (435.000 Euro Umsatz)
  5. Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ - 40.000 Zuschauer (350.000 Euro Umsatz)

Kinocharts USA: „Independence Day 2“ unterliegt „Findet Dorie“

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In den USA blickte an diesem Wochenende alles auf den Start von „Independence Day 2: Wiederkehr„, der den Trend des Sommers bestätigt. Fortsetzungen sind anscheinend nicht mehr derart lukrativ, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war. Mit 41,6 Millionen US-Dollar nahm der Action-Blockbuster weniger ein, als das Original seinerzeit (50,2 Millionen US-Dollar). Berücksichtigt man die gestiegenen Ticketpreise der letzten 20 Jahre und den 3D-Zuschlag, von dem erst Teil 2 profitieren konnte, dürfte klar sein, dass sich das Filmstudio Universal von seinem Projekt mehr erhofft hatte.

An der Spitze der US-Charts hält sich weiterhin „Findet Dorie„. Der Animationsfilm konnte nach seinem beeindruckenden Auftakt weitere 73,2 Millionen US-Dollar einspielen und befindet sich weltweit bei fast 400 Millionen US-Dollar. Alles spricht dafür, dass Disney mit einem weiteren Film planen kann, der die Hürde von einer Milliarde US-Dollar meistert.

  1. „Findet Dorie“ - 73,2 Millionen US-Dollar
  2. „Independence Day 2: Wiederkehr“ - 41,6 Millionen US-Dollar
  3. „Central Intelligence“ - 18,3 Millionen US-Dollar
  4. The Shallows - Gefahr aus der Tiefe“ - 16,7 Millionen US-Dollar
  5. Free State of Jones“ - 7,7 Millionen US-Dollar

Quellen: Blickpunkt Film, Screenrant

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