Maybe Baby

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   2000
Maybe Baby Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Maybe Baby: Britische Komödie um die Zeugungs- und daraus folgenden Beziehungsprobleme eines Ehepaars.

Weil ihr ganzes Leben nur noch auf die ersehnte, aber mühselige Zeugung von Nachwuchs ausgerichtet ist, verlieren Lucy und Sam erst die Lust, dann auch ihre Beziehung aus den Augen. Zumal ihre Liebe durch Lucys Flirt mit einem Schauspieler und einen Vertrauensbruch Sams gefährdet wird, der intimste gemeinsame Erfahrungen als Basis für ein Drehbuch missbraucht.

Sam und Lucy hat der liebe Gott reichlich beschenkt: Sie sind attraktiv, haben Erfolg im Beruf, schnittige Zweiräder sowie ein erfülltes Sexleben. Es gibt allerdings eine Sache, die ihr Glück perfekt machen würde: ein Baby. Doch als Sam und Lucy ihr ganzes Leben nur noch auf die Zeugung von Nachwuchs ausrichten, verlieren die beiden erst die Lust und dann ihre Beziehung aus den Augen. Was vor allem an Lucys Flirt mit einem Schauspieler liegt und an Sam selbst, der intimste gemeinsame Erfahrungen als Basis für ein Drehbuch missbraucht.

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Kritikerrezensionen

  • Als anfangs munter-freche, später an Energie, Witz und Ideen einbüßende Komödie zeigt das Regiedebüt des britischen Kultautors Ben Elton Sprachwitz und Situationskomik, aber auch die Probleme eines Films, dessen Einfälle nicht ausreichen, um über die volle Distanz zu gehen. Die Atempausen füllen Charakterminiaturen von Emma Thompson und Rowan Atkinson sowie ein Stimmungswechsel, der die Komödie im letzten Drittel nicht gerade zwingend ein Beziehungsdrama streifen lässt.

    Der Titel dieses in Spurenelementen autobiographisch gefärbten Erstlings ist vorbelegt von John G. Avildsens gleichnamigem Teendrama, in dem Molly Ringwald durch eine ungewollte Schwangerschaft frühzeitig erwachsen werden musste. Angesichts dessen hat es durchaus ironische Züge, wenn im Drehbuch des britischen Bestseller- und TV-Autors Elton („The Young Ones“, „Blackadder“) eine unter großen Mühen angestrebte, sehnsüchtig gewünschte Schwangerschaft im Mittelpunkt steht, deren Anbahnung eine intakte reife Beziehung zunehmend belastet. Edelbrite Hugh Laurie („Stuart Little“) und Joely Richardson („Der Patriot“) spielen das Ehepaar, das für den erhofften Kindersegen Sex nicht mehr der Lust, sondern einem von biologischen und esoterischen Kriterien bestimmten Plan unterwirft. Das führt in der ersten Hälfte zu einigen in Wort- und Situationskomik witzigen Momenten, beschreitet aber mit seinen Befruchtungs- und Fruchtbarkeitsgags nicht unbedingt Neuland. Weil diese Problematik vielleicht für das Paar, nicht aber den Zuschauer abendfüllend ist, wird mit Lauries Schreibblockade ein Krisen-Nebenschauplatz eingeführt, der für das zentrale moralische Dilemma sorgt, als Lauries Charakter Schwäche zeigt und für ein Skript intimste Erfahrungen und Aufzeichnungen seiner Frau benutzt. Die Reife, miteinander zu reden, besitzt keine der beiden Figuren, was die Story überflüssig dramatisiert, Richardson aber die Gelegenheit gibt, ihre immer noch unterschätzten emotionalen Qualitäten als Darstellerin zu demonstrieren. Während diese beiden anfangs komischen Figuren zunehmend nervig werden, setzt Tom Hollander als cooler, herrlich selbstverliebter Jungregisseur durchgehend komische Akzente. Ergänzt wird die Besetzung von Emma Thompson in einem kuriosen Gastauftritt und Rowan Atkinson („Mr. Bean“), dessen Einsatz als Gynäkologe so berechenbar ist wie der ganze Film, der keinen Zuschauer enttäuschen, aber auch nicht überraschen dürfte. kob.

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