Die Fans können beruhigt aufatmen. Inzwischen steht es fest, dass es eine Fortsetzung von Tron: Legacy geben wird. Hauptdarsteller Garrett Hedlund in der Rolle des Hackers Sam Flynn und Olivia Wilde als virtuelle Intelligenz Quorra werden darin zurückkehren. Bekanntermaßen schafften es beide gerade noch zurück in die reale Welt, bevor durch die Re-Fusion von Kevin Flynn und Clu (beides Jeff Bridges) der Raster zerstört wurde.

In einem Interview, das Olivia Wilde kürzlich dem Online-Filmmagazin "Collider" während dem "Tribeca Film Festival" gab, auf dem ihr aktueller Film Meadowland Premiere feierte, erklärte die 31-jährige US-amerikanische Schauspielerin, dass die Verzögerung von Tron 3 einzig darauf zurückzuführen sei, dass erst die richtige Geschichte gefunden werden musste. Nun ist dies geschehen, und ihr Filmcharakter Quorra wird darin einen wesentlich größeren Part als noch im Vorgänger inne haben. Wie Wilde durchblicken lies, könnte es sogar gut sein, dass Tron 3 hauptsächlich den Erlebnissen von Quorra in der realen Welt folgen wird. Das klingt gewissermaßen nach einer Umkehrung des Matrix-Motivs. Ein Tron-Film jedoch ganz ohne Abstecher in die virtuelle Welt ist kaum vorstellbar - wie auch ganz ohne Tron (Bruce Boxleitner).

Noch hat Disney zudem das alles nicht offiziell bestätigt. Das dürfte aber mehr ein Formalität sein. Joseph Kosinski wird wie schon bei Tron: Legacy auch in Tron 3 die Regie übernehmen. Ob allerdings auch Oscar-Preisträger Jeff Bridges als Kevin Flynn noch einmal zurückkehren wird, kann derzeit nicht beantwortet werden. Die Dreharbeiten sollen jedenfalls noch diesen Oktober in Vancouver anlaufen. Und wenn alles plangemäß verlauft, dürfte einem Kinostart von Tron 3 Ende 2016 oder spätestens 2017 nichts im Wege stehen.

(Bild: Walt Disney)

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