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Darum wird es niemals einen vierten „Matrix“-Film geben!

Author: Marek BangMarek Bang |

Matrix Poster

Kurz vor dem Ende der 1990er-Jahre lieferten Lana und Lilly Wachowski mit dem ersten Teil der „Matrix“-Trilogie knapp vor Ladenschluss noch ein absolutes Highlight des ganzen Jahrzehnts ab. Auch wenn die Fortsetzungen das hohe Niveau nicht mehr halten konnten, so sind Neo (Keanu Reeves), Agent Smith (Hugo Weaving) und Co. dennoch im kollektiven Gedächtnis als Vertreter des gelungenen Science-Fiction-Films bis heute in Erinnerung geblieben. Doch was ist mit Teil 4?

Auch wenn sich Produzent Joel Silver in der Vergangenheit durchaus offen gezeigt hat, der „Matrix“-Trilogie irgendwann doch noch einen vierten Teil zu spendieren, so ist es höchstwahrscheinlich, dass es dazu nicht kommen wird. Der Hauptgrund liegt sicher darin, dass die Geschichte um die Welt am Draht von Lana und Lilly Wachowski von Anfang an als Trilogie konzipiert war und damit im dritten Teil ihr bereits vor dem Dreh des ersten Teils angedachtes Ende fand. Warum also noch einen Nachklapp präsentieren und vor allem, auf welcher Grundlage?

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Der Krieg zwischen Menschen und Maschinen fand in Teil drei sein Ende nicht deshalb, weil Warner Bros. die Lust ausging, sondern weil es die Drehbuchautoren und Regisseure bereits vor Teil eins so vorsahen. Zwar hätte die Romanvorlage „Simulacron-3“ von Daniel F. Galouye noch einen weiteren Twist zu bieten, den beispielsweise Rainer Werner Fassbinder in seiner Adaption „Welt am Draht“ behandelte. Doch die Verfilmung von Lana und Lilly Wachowski wich schon immer vom Roman ab und erfand ihre eigene Geschichte um die geniale Grundidee der Matrix herum, die auserzählt ist.

Neben dieser Tatsache gibt es aber auch noch andere, weitaus praktischere Gründe, die gegen einen vierten Teil der Reihe sprechen. Da wäre etwa das fortgeschrittene Alter der Schauspieler (Hugo Weaving ist beispielsweise schon 56 Jahre alt), die heute vielleicht nicht mehr alle Kampfszenen so glaubwürdig darstellen könnten wie noch zur Jahrtausendwende. Ein anderer Punkt sind die damals als bahnbrechend angesehenen Spezialeffekte, die heutzutage allerdings ein radikales Update erfahren müssten, um zu funktionieren. Somit steht einem vierten Teil eine der größten Waffen der ersten drei Filme nicht mehr zur Verfügung.

Zu guter Letzt haben auch noch wir Fans ein Wörtchen mitzureden. Im vergangenen Jahr kursierte plötzlich das Gerücht durchs Internet, dass gleich zwei neue „Matrix“-Filme in der Mache seien. Die Reaktionen darauf waren allerdings bestenfalls gemischt, viele fürchteten eine Verunglimpfung des Originals. Ein weiterer Grund also für alle Beteiligten, die Finger von diesem Projekt zu lassen.

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