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„Masters of the Universe“-Neuverfilmung in Gefahr: Kinostart ersatzlos gestrichen

Sarah Börner |

© NewKSM

Eine Neuverfilmung von „Masters of the Universe“ steht schon sehr lange bei Sony an. Doch diese wird nun nicht wie geplant veröffentlicht.

Verzögerungen über Verzögerungen: Bei Sony folgt derzeitig eine Hiobs-Botschaft der nächsten, jedenfalls was die Langzeit-Projekte angeht. So wurde die Verfilmung der beliebten Spielreihe „Unchartedwieder einmal nach hinten gerückt, obwohl es eigentlich eine Herzensangelegenheit ist – nicht nur für die Produktionsfirma, sondern auch für die Fans. Dasselbe gilt nun leider auch für die lang geplante Neuauflage von „Masters of the Universe“, das Original erschien 1987 mit Dolph Lundgren als He-Man. Aber diesmal legt sich Sony auf kein Datum fest, ganz im Gegenteil.

2009 hat Sony die Rechte an dem Film „Masters of the Universe“ erhalten und arbeitet seitdem an einem Remake. Nach der langen Suche nach einem geeigneten Regisseur und He-Man-Darsteller sollte der Film eigentlich am 5. März 2021 in die Kinos kommen. Wie gesagt, eigentlich. Der Chefredakteur von The Hollywood Reporter, Aaron Couch, verriet: „Sony hat ‚Uncharted‘ drei Monate nach hinten verschoben. Es wird nun am 5. März 2021 veröffentlicht. ‚Masters of the Universe‘ wurde vom Kalender gestrichen (er lag zuvor auf dem neuen Datum von ‚Uncharted‘)“, wie Couch auf Twitter schrieb.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – oder doch?

Der Star des Films steht schon länger fest: Noah Centineo soll der neue He-Man sein, der vor allem durch seine Rollen in den Netflix-Filmen „To All the Boys I’ve Loved Before“ und „The Perfect Date“ bekannt wurde und zuletzt in „3 Engel für Charlie“ mitspielte. Bei den MTW Movie Awards (via comicbook.com) machte er deutlich, dass er diese Rolle nicht nur als eine Chance sieht, sich als Schauspieler weiterzuentwickeln, sondern dass vor allem auch die Arbeit an dem Projekt Fortschritte macht:

Es ist ein neues Universum und es ist ein neues Studio mit einer eigenen Sicht auf jenes Universum. Die Nee-Brüder, Adam und Aaron Nee, leiten [das Projekt], sie sind die Filmemacher, die für die Geschichte verantwortlich sind und sie setzen Himmel und Hölle in Bewegung. Ich kann Ihnen nicht sagen, welche Interpretation sie anstreben, aber sie sind genial.“

Positive Worte – aber wie ernst dürfen wir sie denn nehmen? Schon im September 2019 berichtete The Hollywood Reporter, dass Sony überlegt, bezüglich der „Masters of the Universe“-Neuverfilmung einen Deal mit Netflix zu machen, damit die Produktionskosten sicher wieder eingenommen werden können. Das bedeutet, das Remake könnte exklusiv auf der Streaming-Plattform veröffentlicht werden. Anbieten würde es sich nicht nur wegen der Sicherheit in der Kostenfrage, sondern auch, weil auf Netflix sowohl ein Reboot der Original-Serie als auch eine Fortsetzung ebendieser als Animationsserie „Masters of the Universe: Revelation“ geplant ist. Dass auf der Plattform auch die Neuverfilmung des Action-Klassikers exklusiv erscheinen könnte, ist also gar nicht so unwahrscheinlich.

Ob die Veröffentlichung des Remakes nun bis auf Weiteres gestrichen wurde, weil Sony noch in Verhandlungen mit Netflix steckt, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Auch steht es noch in den Sternen, ob an dem Film nun überhaupt weitergearbeitet wird. Wir hoffen jedenfalls sehr, dass nicht von dem Remake abgelassen wird und glauben weiterhin an die Macht von Grayskull.

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Aus der kino.de-Redaktion

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