Master of Disguise

Filmhandlung und Hintergrund

Schräge Comedy um einen Verkleidungskünstler, der seine Fähigkeiten nutzen muss, um seinen entführten Vater zu retten.

Pistachio Disguisey kellnert im Restaurant seines Papas Fabbrizio und hat große Freude daran, seine Gäste zu imitieren und sein Äußeres zu verändern - eine offenbar vererbte Angewonheit: Die Disguisey-Familie blickt auf eine lange Tradition von Verkleidungskünstlern zurück und ist fähig, sich in jeden und alles zu verwandeln. Sein Talent macht Fabbrizio zum Opfer eines Kidnappers, seines Erzfeindes Devlin - und nun muss Pistachio das beste aus seinen Fähigkeiten machen, um Papa zu retten.

Pistachio Disgusey, tölpelhafter Kellner im Restaurant seines Vaters Fabrizio zu Palermo, ahnt nicht, dass er der jüngste Spross einer traditionsreichen Sippe von Superhelden und Verkleidungskünstlern ist - bis Daddy eines Tages vor seinen Augen entführt wird und ein bis dato unbekannter Großvater ihn zum Meister der Tarnung ausbildet. Solchermaßen gewappnet nimmt Pistachio den Kampf mit Superbösewicht Bowman auf. Der zwingt Fabrizio, der Reihe nach die größten Kulturschätze der Welt zu stehlen.

Als sein Vater von Bösewichten entführt wird, muss der tölpelhafte Sohn die hohe Familienkunst der Verkleidung lernen und sogleich zur Vollkommenheit anwenden in dieser rudimentären Slapstick-Persiflage auf gängige Superheldenklischees.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Master of Disguise: Schräge Comedy um einen Verkleidungskünstler, der seine Fähigkeiten nutzen muss, um seinen entführten Vater zu retten.

    Nachdem eine Woche zuvor sein ehemaliger „Saturday Night Live“-Kollege und „Wayne’s World“-Kostar Mike Myers mit dem dritten „Austin Powers“-Sequel das US-Boxoffice eroberte, tritt nun Improvisationskomiker Dana Carvey mit seiner kleinkindertauglichen Familienkomödie an den Start. Die als bilderbuchbunte Verkleidungsrevue angelegte Krimigroteske ist ganz auf ihren Hauptdarsteller zugeschnitten und gibt Carvey Gelegenheit, in eine Vielzahl von verrückten Figuren zu schlüpfen, die vom debilen Schildkrötenmann über eine zänkische alte Dame hin zu einem wandelnden Kuhfladen reichen.

    Wie bei der Agentenparodie von Spezi Myers wird mit diversen, wenn auch wesentlich unspektakuläreren, Starcameos aufgewartet, so hat beispielsweise Bo Derek als sie selbst einen Auftritt im Prolog. Darin wird die lange Feindschaft zwischen dem Verwandlungskünstler Fabrizzio Disguisey (James Brolin) und dem Ganoven Bowman (Star Trekker Brent Spiner erhält als blähungsgebeutelter Bösewicht die größten Lacher) begründet. Einige Jahre später geht’s mit der eigentlichen Handlung weiter: Frabrizzio führt jetzt ein italienisches Restaurant, in dem sein tollpatschiger Sohn Pistachio (Carvey) als Kellner tätig ist. Erst als seine Eltern von Bowman entführt werden und sein lange verschollener Großvater auf den Plan tritt, erfährt er von der Familientradition der perfekten Verkleidung. Diese wird ihm vom Opa umgehend beigebracht, und anschließend wird Pistachio mit der alleinstehenden Mutter Jennifer (Jennifer Esposito) eine attraktive Assistentin als (im Vergleich zu ihm) kluger Kopf zur Seite gestellt. Dabei findet Newcomerregisseur Perry Blake Gelegenheit, eine Prise Sentimentalität im Stile von „Big Daddy“ einzustreuen. Das überrascht nicht weiter, denn bei Blake handelt es sich um den Produktionsdesigner sämtlicher Komödien von Adam Sandler, der hier als ausführender Produzent fungiert. Hauptdarsteller Carvey, der in Zusammenarbeit mit „Rent-A-Man“-Autor Harris Goldberg auch das Drehbuch verfasste, stellt zunächst seine beträchtlichen Imitationskünste (bei „SNL“ glänzte er u.a. als George Bush sen.) unter Beweis, indem er unfreundliche Restaurantgäste nachäfft. Im Anschluss profiliert er sich als regelrechtes Comedy-Chamäleon, indem er sich als Inder, Bajuware, versnobbter Engländer, zweibeiniger Kirschkuchen, George W. Bush, Al Pacino als Tony Montana und Robert Shaw in „Der weiße Hai“ ausgibt. Gags wie die letzteren Nachahmungen und eine Art Gesellschaftskritik, bei der die Nationalschätze symbolisch für Gerechtigkeit, Freiheit und Fortschritt respektive dem Personenkult von Athleten, Showbizpolitiker und Popstars geopfert werden, sind strikt für die erwachsenen Begleitpersonen gedacht. Die Kiddies hingegen werden sich eher von den Verdauungshumoreinlagen begeistert zeigen. Die Familienkomödie zeichnet sich durch ihr farbenfrohes Produktionsdesign und das Fehlen von Kraftausdrücken und Sexwitzchen aus. Die knapp 80-minütige Laufzeit, ein als verknüpfendes Element gedachtes Voiceover und der etwas holprige Schnitt lassen den Verdacht aufkommen, dass so manche Szene der Schere zur Opfer fiel. Mehr als ein Konfekt für Zwischendurch ist der „Meister der Verwandlung“ wohl kaum. Aber Kids, die nach „Inspektor Gadget“ Lust auf mehr verschmitzte Krimiaction haben, könnten ihren Spaß haben. ara.

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