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Mantrailer - Spuren des Verbrechens

Filmhandlung und Hintergrund

Pilotfilm zu einer möglichen RTL-Krimi-Serie um den tierischen Titelhelden Finn, seines Zeichens Personenspürhund für die Berliner Mordkommission.

Nacheinander fallen mehrere Mitglieder des Berliner SEK Sprengstoffanschlägen zum Opfer. Für den Leiter der Mordkommission steht außer Frage, wer hinter den Attentaten steckt: Unterwelt-Boss Viktor Dohn, den er seit Jahren dingfest zu machen versucht. Bei einer Schießerei mit dem SEK verlor der Pate seinen Sohn. Kracht ist überzeugt: Dohn will Vergeltung. Rechtsmedizinerin Nicole Rebenbeck und ihr Hund Finn führen die Ermittler allerdings auf eine ganz andere Spur.

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Kritikerrezensionen

  • Mantrailer - Spuren des Verbrechens: Pilotfilm zu einer möglichen RTL-Krimi-Serie um den tierischen Titelhelden Finn, seines Zeichens Personenspürhund für die Berliner Mordkommission.

    Auch wenn der Hund der heimliche Star des Films ist: „Mantrailer“ ist ein knallharter Krimi und keine humorvolle „Kommissar Rex“-Variante.

    Hunde als Fernseh-Stars: Das hat mit der Wirklichkeit meist nicht viel zu tun. Gerade in Krimiserien wie „Kommissar Rex“ werden Vierbeiner gern zum Übertier, das wahre Wunder vollbringt. Umso lobenswerter ist die Authentizität bei „Mantrailer“: Die Arbeit mit dem von Tiertrainer Marco Heyse ausgezeichnet vorbereiteten Titelhelden hält sich eng an die Realität der wirklichen Spürhundarbeit. Für die filmische Umsetzung haben sich die Macher einen einfachen, aber wirkungsvollen visuellen Effekt einfallen lassen: Aus Sicht des Hundes wirken die Spuren in der Luft wie Sternenstaub aus dem Märchenfilm. Trotz der vielen Hundeszenen ist die Phoenix-Produktion aber in erster Linie ein Krimi, dafür sorgen schon allein Schnitt und Bildsprache; das Debüt von Alexander Dierbach war zwar das ARD-Drama „Uns trennt das Leben“, aber seine Regieerfahrungen basieren vor allem auf der RTL-Serie „Countdown - Die Jagd beginnt“. Bei „Mantrailer“ bedient er sich von der Zeitlupe bis zum geteilten Bildschirm des ganzen Registers. Doch auch die Story (Buch: Frank Wollin, Tobias Rose) ist Krimi pur: Nacheinander fallen mehrere Mitglieder des Berliner SEK Sprengstoffanschlägen zum Opfer. Für den Leiter der Mordkommission (Armin Rohde) steht außer Frage, wer hinter den Attentaten steckt: Seit Jahren versucht er, den Unterwelt-Boss Viktor Dohn (Jean-Yves Berteloot) dingfest zu machen. Bei einer Schießerei zwischen dem SEK und Dohns Männern ist ein Jahr zuvor der Sohn des Paten erschossen worden. Kracht ist überzeugt: Dohn will Vergeltung. Rechtsmedizinerin Nicole Rebenbeck (Liane Forestieri) und ihr Hund Finn führen die Ermittler allerdings auf eine ganz andere Spur.

    Armin Rohde ist der mit Abstand populärste Darsteller, wirkt aber etwas unterfordert. Umso stimmiger ist die Beziehung zwischen Frau und Hund. Ein interessanter Typ ist auch Matthias Weidenhöfer als deutschtürkischer Kommissar, der im Verlauf des Films ziemlich viel Format gewinnt; ein Seitenstrang mit seiner Freundin Jale (Sarah Alles) und ihrer konservativen türkischen Familie hätte für die mögliche Serie ein großes komödiantisches Potenzial. Dass dennoch Finn der heimliche Star des Films ist, dürfte nicht zuletzt der Arbeit von Marco Heyse zu verdanken sein. Die Momente, in denen das Leben des Hundes bedroht ist, sind die mit Abstand berührendsten Szenen. Dass Finn offenbar Gedanken lesen kann und Nicole einen Hammer bringt, als sie ein Bild aufhängen will, ist der einzige Tribut an Kommissar Rex. tpg.

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