„Kleidsamer Fußsack! Selbst gehäkelt?“ - „Ja, katholisch Mufflon in karamellblau.“

Ben Stiller könnte Tony Curtis' Rolle als Danny Wilde übernehmen Bild: Kurt Krieger

Sprüche wie diese, verpackt in kurzweilige Krimiabenteuer, machten die Serie „The Persuaders“ - der deutsche Titel lautete „Die Zwei“ - zum Kult.

Anfang der Siebziger spielten Ex-Bond Roger Moore und Tony Curtis („Manche mögen’s heiß„) Seite an Seite, um mit fliegenden Fäusten und zotigen Witzeleien Gaunern den Gar aus zu machen.

Über 40 Jahre später soll nun im allgemeinen Remake-Wahn ein Persuaders-Blockbuster mit Ben Stiller („Der Appartement Schreck„) und Steve Coogan („In 80 Tagen um die Welt„) entstehen.

Offiziell ist bisher zwar nur Coogan mit von der Partie, aber dieser wünscht sich sehnlichst seinen Kumpel Ben neben sich vor der Kamera: „Er ist ein guter Freund und möchte was mit mir zusammen machen“. Coogan hofft nun, dass Stiller zusagt, sobald das Skript vorliegt.

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Über genügend Charme für einen Film à la „Starsky & Hutch„, das Remake wurde ebenfalls mit Ben Stiller besetzt, verfügt die Krimi-Serie allemal. Auch wenn die Story banal anmutet, so waren es gerade die damaligen Protagonisten Moore und Curtis, die dem Ganzen den besonderen Schliff gaben.

Zwei Millionäre spielen Detektiv

Tony Curtis übernahm die Rolle des Daniel Wilde, der als Straßenjunge in Brooklyn aufgewachsen war und schließlich den „American Dream“ - vom Tellerwäscher zum Millionär - selbst erlebt hat: Mit Ölquellen und Börsengeschäften arbeitete er sich zum Multimillionär empor.

An die Seite des Amerikaners gesellt sich der stinkreiche und versnobte Lord Brett Sinclair, dargestellt von Roger Moore. Dieser geniesst dank seines Erbes und jeder Menge Glück im Spiel ein sorgenfreies Leben.

Obwohl also beide Geld wie Heu besitzen, begeben sich die Freizeit-Detektive, die in ihren Eigenarten unterschiedlicher nicht sein könnten, auf Verbrecherjagd. Mehr aus Spaß an der Freude, als aus hehren Gründen.

Nur, wer wird wen im Remake spielen? Ein Blick auf die Herkunft der Schauspieler könnte helfen: Tony Curtis mimt den amerikanischen Haudegen und ist in New York aufgewachsen, genauso wie Ben Stiller. Roger Moore, Brite vom Dienst, ist natürlich in London geboren, Steve Coogan nicht weit davon in Manchester. Ergo: Stiller spielt Wilde und Coogan ist Lord Sinclair.

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