Der erste Trailer von Keanu Reeves‘ Regiedebüt „Man of Tai Chi“ ist erschienen und zeigt vor allen Dingen eines: Martial-Arts-Kämpfe. Ob die chinesisch-amerikanische Co-Produktion darüber hinaus noch mehr zu bieten hat, wird leider nicht ganz klar.

Keanu Reeves (Der Tag, an dem die Erde stillstand) ist unter die Regisseure gegangen. Sein Erstlingswerk heißt Man of Tai Chi und ist astreines Martial-Arts-Gekloppe. Für solch eine Art Film ist das Beijing International Festival der perfekte Ort, um den ersten Trailer vorzustellen. Dass Man of Tai Chi unter anderem mit dem Geld chinesischer Investoren produziert wurde und der Großteil der Besetzung asiatischer Herkunft ist, dürfte aber sicherlich eine ebenso große Rolle bei der Auswahl des Premierenorts des ersten Trailers gespielt haben.

Für sein Regiedebut griff Reeves, der in Man of Tai Chi den Antagonisten darstellt, als Hauptdarsteller auf einen alten Bekannten zurück: Tiger Hu Chen war bei der „Matrix“-Trilogie verantwortlich für Keanu Reeves‘ Kampfkünste. In „Man of Tai Chi“ wird der Martial-Arts-Experte selber im Rampenlicht stehen. Mit den Schauspielern Simon Yam (Ip Man), Iko Uwais (The Raid) und Karen Mok (Black Mask) hat Keanu Reeves sich außerdem noch ein paar - zumindest Asia-Fans - bekannte Personen vor die Kamera geholt.

Man of Tai Chi handelt von einem jungen Martial-Arts-Kämpfer (Tiger Hu Chen), der zu einem illegalen Turnier in Peking gelockt wird. Aussicht auf Erfolg hat dort jedoch nur derjenige, der die Vorgaben des dort bestimmenden Mannes (Keanu Reeves) erfüllt: Einen Kampf überstehen, der ohne Schiedsrichter und ohne Regeln abläuft.

Wann und ob diese doch ziemlich bekannt wirkende Geschichte in die deutschen Kinos kommt, steht noch nicht fest.

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