Filmhandlung und Hintergrund

Paul Newman opfert sich als "weißer" Apache für eine Reisegesellschaft.

1880, Arizona. John Russell, als Kind von Apachen gefangen und erzogen, fängt und zähmt Mustangs für die Postkutschengesellschaft. Als die Eisenbahn das Geschäft zum Versiegen bringt, verkauft Russell das vom weißen Vater geerbte Gasthaus. Wie die arbeitslose Pächterin nimmt er die letzte Postkutsche. Als die Kutsche von Banditen überfallen wird, nehmen die eine Geisel und reiten fort. Russell verschanzt sich nach beschwerlichem Wüstenmarsch mit der Gesellschaft in einem alten Bergwerk. Er erschießt die Banditen, wird selbst tödlich getroffen.

Spannender, psychologisch präziser Western mit Paul Newman in der Titelrolle, der als ein bei Indianern aufgewachsener Weißer eine vorurteilsbeladene Reisegesellschaft gegen brutale Banditen verteidigt. Regie führte der kürzlich verstorbene Martin Ritt („Stanley & Iris“).

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Man nannte ihn Hombre: Paul Newman opfert sich als "weißer" Apache für eine Reisegesellschaft.

    Ein mexikanischer Bandit rühmt ihn im Sterben: „Era un muy hombre.“ Paul Newman spielt Russell in einer unerhört kontrollierten Performance als großen Schweiger und Stoiker, dem die Sticheleien der Passagiere nichts anhaben können. „Hombre“, nach einem Roman von Elmore Leonard, ist eine Variation der berühmten Postkutschenfahrt aus John Fords „Stagecoach – Ringo“ (1939). In beiden Filmen stellen die Passagiere einen Querschnitt durch die Gesellschaft dar. Damals wurden sie von Indianern überfallen, diesmal sitzt er drin. Er ist der eigentlich Zivilisierte. Großer Western.

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