Mallrats Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Eigentlich wollte T.S. mit seiner Freundin Brandi eine Reise nach Florida antreten. Umso überraschter ist er, als sie sich unvermittelt von ihm trennt. Um sie zurückgewinnen, besucht er mit seinem Slacker-Freund Brodie, der ebenfalls gerade von seiner Freundin den Laufpaß erhielt, das örtliche Einkaufszentrum, wo Brandi als Kandidatin in der Dating-TV-Show ihres Vaters eingesprungen ist. Bis es aber zur Wiedervereinigung kommt, gibt es zahllose Abenteuerchen zu erleben.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Seit seiner vielbeachteten und in Deutschland mit beachtlicher Resonanz gelaufener Low-budget-Satire „Clerks – Die Ladenhüter“ gilt Newcomer-Regisseur und Drehbuchautor Kevin Smith als kommerziell ähnlich vielversprechender Underdog wie Robert Rodriguez. Smith‘ Spezialität ist jedoch nicht bleihaltige, stilisierte Action sondern rotzfreche, bissige Komödie, wie er mit seinem aktuellen Werk „Mallrats“ erneut unter Beweis stellt. Diesen zweiten Teil seiner sogenannten „Jersey“-Trilogie realisierte er mit einem Budget von sechs Mio. Dollar. Bereits der mit expliziten Comicbildern angereicherte Vorspann deutet unmißverständlich auf den kruden Ton der trendnahen Teenager- Satire hin: über Sex wird hier nicht hinter vorgehaltener Hand, sondern unverklemmt und teilweise rüde diskutiert. Trotz limitierter Handlungsräume und weitgehend unbekannter (Laien- )Schauspieler (mit Ausnahme von Ex-„90210“-TV-Biest Shannen Doherty), trifft Smith den Nerv des jungen Publikums, bei dem seine unverblümte Direktheit gut ankommen sollte. Der Kern der amüsanten Story dreht sich um die zwei Freunde T.J. (Jeremy London) und Brodie (Ex-Skateboard-Profi Jason Lee), die von ihren Freundinnen Brandi (Claire Foriani) und Rene (Doherty) am selben Tag den Laufpaß bekommen und sie zurückgewinnen wollen. Ihre Zeit verbringt die Clique von „nicht einkaufsmotivierten“ Freunden im örtlichen Einkaufszentrum, einem neon-pastellfarbenen Konsumtempel. In episodenartigen Abschnitten werden dort die weiteren Charaktere eingeführt: die promiskuitive Gwen, eine 15jährige, die anhand eigener Erfahrungen ein Buch über männliche Potenz verfaßt, ein widerlicher Modeschnösel, der auf „unbequeme“ Sexpraktiken steht, zwei marihuanaangetriebene Heavy-Metal-Dudes (einer davon wird von Smith selbst dargestellt), die bereits in „Clerks“ ihre knüppeldicken Späßchen durchführten. Der Höhepunkt ist eine Gameshow von „Herzblatt“-Kaliber, bei der T.J. und Brodie ihren Ex-Freundinnen den ganzen Umfang ihrer Gunst zu zeigen. Smith verzichtet darauf, seine Protagonisten zu be- und verurteilen. Es ist erfrischend, daß er gerade Frauen gegenüber keine versteckte, doppelte Moral an den Tag legt. Ihnen wird genausoviel Freiheit und Freizügigkeit in punkto Sex zugestanden wie ihren männlichen Gegenstücken. Die smarte Satire ist gespickt mit etlichen Filmzitaten und läßt auch einen obligatorisch eingeflochtenen „roten Hering“ nicht aus. In den USA mit einem Einspiel von 1,2 Mio. Dollar gestartet, sollten auch hierzulande Freunde locker-flockiger Unterhaltung auf ihre Kosten kommen. ara.

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