Jack Haldemans Roman Der ewige Krieg (Originaltitel: "Forever War") zählt nicht nur zu den absoluten Klassikern moderner Science-Fiction, viele halten ihn gar für das gesellschaftlich bedeutendste Werk dieser Literatur-Gattung.

Seit Jahrzehnten kreisen bereits die Gerüchte, um eine anstehende Verfilmung. Als Anwärter für die Regie galten mitunter solche Größen wie Ridley Scott. Bislang gibt es aber wenig Konkretes vorzuweisen. Nach 30-jähriger Ereignislosigkeit waren die Rechte, die lange von der 20th Century Fox gehalten wurden, nun wieder auf dem freien Markt verhandelbar, und jetzt konnte sich diese Warner bros. vor Sony sichern. Wie es heißt, ist Magic Mike-Star Channing Tatum ernstlich an der Hauptrolle in der möglichen Verfilmung interessiert und gewillt, den Film mit zu produzieren. An Bord sollen sich zudem Richard Edlund, ein Spezialist für visuelle Effekte, der neben vielen anderen Projekten auch bei der ersten Star Wars-Trilogie beteiligt war sowie Prometheus-Autor Jon Spaihts befinden.

Die Story im Roman, der im Jahr 1974 erschien, kreist um eine Handvoll Soldaten (Protagonist der Handlung ist William Mandella), die in Kampfeinsätze gesendet wird, in einem Krieg, den die Menschheit in den Tiefen des Alls gegen die außerirdische Spezies der Taurier führt. Die Entfernungen, welche die Truppe bis zu den Kampfschauplätzen zurücklegen muss, sind dabei derart gewaltig, dass aufgrund der relativistischen Effekte bei Reisen nahe der Lichtgeschwindigkeit erst viele Jahre, später Jahrhunderte und zuletzt Jahrtausende vergehen. Auf diese Weise entwickelt sich die Konfrontation mit den Tauriern zu einem nicht enden wollenden Krieg. Jack Haldemans Roman gilt als Parabel auf den Vietnamkrieg. Haldeman der dort selbst als junger Soldat kämpfte, verarbeite seine eigenen realen Erlebnisse in seinem Buch und machte es zugleich zu einem glühenden Appell an den Frieden.

(Bild: Sony Pictures)

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