Filmhandlung und Hintergrund

Federleichte, romantische Komödie mit einem Hauch sanfter Ironie und charmanter Koketterie.

Claire ist berufstätig, verheiratet, hat zwei Kinder und nimmt am jährlichen Firmentreffen an der Cote d‘ Azur teil. Pierre ist Improvisations-Darsteller und tritt bei der Firmen-Fete mit seiner Gruppe auf. Die beiden treffen sich zuerst in einer Apotheke, doch ihre Wege kreuzen sich immer wieder und Claire verliebt sich unsterblich.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mademoiselle: Federleichte, romantische Komödie mit einem Hauch sanfter Ironie und charmanter Koketterie.

    Ein Film, den man wegen seiner wunderbaren Hauptdarstellerin Sandrine Bonnaire sehen muss. Sie gleitet mit einer heiteren Leichtigkeit durch diese romantische Komödie, in der die großen Gefühle spielerisch à la française mit einem Hauch sanfter Ironie und charmanter Koketterie dargeboten werden. Regisseur und Autor Philippe Lioret trifft genau den richtigen Ton zwischen Augenzwinkern und Sentiment für ein traditionsbewusstes Arthouse-Publikum.

    Eine Frau und ein Mann und die 24 Stunden ihrer Begegnung. Eine Romanze auf den ersten Blick, die banal in einer Apotheke beginnt, beim Einkauf alltäglicher Notwendigkeiten. Claire (Bonnaire) ist berufstätig, verheiratet, hat zwei Kinder und nimmt gerade am jährlichen Firmentreffen an der Cote d‘ Azur teil. Pierre (sarkastisch, melancholisch: Jaques Gamblin) ist Improvistations-Darsteller und tritt bei der Firmen-Fete auf. Was man aber in der Apotheke noch nicht weiß, Lioret entwickelt seine Story aus immer wieder überraschenden Momenten, in denen sich die Wege von Claire und Pierre kreuzen. Und obwohl man im Verlauf der Handlung ahnt, wann sie sich begegnen werden, macht es Vergnügen, zu sehen, wie sie mit diesen auch von ihnen mehr oder weniger erahnten Augenblicken umgehen. Jeder Kinozuschauer wird sich dabei ertappen, ähnliche Momente erlebt oder herbeigewünscht zu haben. Auf genau diesem Identifikationspunkt funktioniert Liorets Film, der trotz seiner kleinen und eigentlich auch ein wenig dünnen Geschichte immer wieder in kleinen, heiteren und überzeugend emotionalen Szenen zu faszinieren weiß. Dank der Schauspieler, die mit schlafwandlerischer Sicherheit die vielleicht ein wenig konstruierten Figuren absolut und besonders in winzigen Details lebendig machen. Sandrine Bonnaire, der eine Komödie und heiteres Lachen besonders gut stehen, ist der uneingeschränkte Star des Film, zumal die Story auch aus der Sicht der Frau erzählt wird. Ihr glaubt man den coup de foudre und die damit auftauchenden Irritationen in ihrem geregelten Alltag, die sich zunächst darin manifestieren, dass sie mehrfach den Zug zur Heimreise nach dem Firmentreffen verpasst. Ein guter Gegenpart ist da die starke Leinwandpräsenz von Jaques Gamblin, der über die etwas albern und allzu paseudolebensphilosophisch wirkenden Improvistationskünstlergruppe hinwegtröstet. Alles in allem ist „Mademoiselle“ ein sehr französische unterhaltsame Leichtigkeit mit Charme und ohne Tiefgang. fh.

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