Das Geheimnis von Wolverines Wut

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Nichts kann einen so auf die Palme bringen, wie die eigene Familie. Das gilt offenbar auch für die Stars der Traumfabrik

Sollte man nicht ohne Grund reizen: Hugh Jackman als Wolverine Bild: Fox

Spätestens, wenn „Wolverine“ die Klauen ausfährt, ist Schluss mit lustig. Drei Komponenten seines Mutanten-Daseins bilden dann eine tödliche Einheit, die ihn für seine Feinde so gefährlich macht: Extreme Regenerationskraft, unzerstörbare Klingen - und seine unbändige Wut. Im Interview erläuterte Hugh Jackman, Star der „X-Men„-Pentalogie, wodurch er diese Berserker-ähnlichen Ausbrüche so überzeugend auf die Leinwand bringen kann. Geholfen haben ihm dabei allerdings weniger Ausbildung und Erfahrung als Schauspieler, sondern sein Bruder - genauer gesagt, dessen unablässige Hänseleien.

Denn in seiner Jugend interessierte sich der jetzt 44-jährige Mime sehr für Musicals - speziell das Tanzen hatte es ihm dabei angetan. Und so eine Steilvorlage kann man sich als älterer Bruder natürlich nicht entgehen lassen: „Mein großer Bruder hat mich schikaniert. Dafür, dass ich mich fürs Tanzen interessierte, nannte er mich ‚Schwuchtel‘ und ‚Memme‘.“ Und sowas macht einen kleinen Bruder wiederum stinkwütend: „Wenn ich ‚Wolverine‘ spiele denke ich daran, wie ich mit meinem Bruder gekämpft habe. Aus mir wurde kein ‚Billy Elliot‚. Ich hatte einfach nicht den Mumm dazu. Aber die Wut, die ich damals fühlte, kann ich nutzen, um ‚Wolverine‘ darzustellen.

Zuviel des Guten

Zunnächst musste der Schauspieler bei den „X-Men“ aber wohl lernen, sich zu zügeln. „Am ersten Tag am Set sagte Bryan Singer: ‚Kannst du bitte eine einzige Sekunde mal stillstehen.‘ Ich bewegt mich zu viel - vielleicht wegen meines Backgrounds bei Musicals. Ich war viel zu ausdrucksvoll. Aber Bryan schickte mich zu meinem Trailer, damit ich mir Mel Gibson in ‚Mad Max‚ ansehen kann. Mel hat ungefähr elf Sätze in dem ganzen Film - aber du spürst seine ungezügelte Wut durch seine minimalen Bewegungen. Ich haben von Mel gelernt, wie man in Filmen spielt.“

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