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Ma Rainey’s Black Bottom

  

Ma Rainey’s Black Bottom: Musiker-Drama mit Viola Davis und Chadwick Boseman über die Mutter des Blues Ma Rainey und eine problemreiche Aufnahme im Jahr 1927

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Filmhandlung und Hintergrund

Musiker-Drama mit Viola Davis und Chadwick Boseman über die Mutter des Blues Ma Rainey und eine problemreiche Aufnahme im Jahr 1927

Es war ein Schock für die Filmwelt als Chadwick Boseman am 28. August 2020 im Alter von 43 Jahren an einem Krebsleiden starb. Am 18. Dezember 2020 erscheint der letzte Film, den er zu Lebzeiten vollendet hat: „Ma Rainey’s Black Bottom“. An der Seite von Oscar-Preisträgerin Viola Davis („Fences“) stellt er einmal mehr unter Beweis, dass er als Charakterdarsteller in Erinnerung bleibt.

Der Trailer zum letzten Film mit Chadwick Boseman

„Ma Rainey’s Black Bottom“ – Handlung

Sie ist die Mutter des Blues, doch Pünktlichkeit gehört nicht zu ihren Stärken: Als die afroamerikanische Bluessängerin Ma Rainey (Viola Davis) am späten Nachmittag im Jahr 1927 ins Tonstudio torkelt, gerät sie sofort in einen Konflikt mit ihrem weißen Management. Sie brauche einen nächsten Hit, bescheinigt man ihr, doch sie will die Musik und den Augenblick sprechen lassen.

Zur gleichen Zeit wartet die Band im klaustrophobischen Probenraum auf ihren Einsatz. Für den Trompetenspieler Levee (Chadwick Boseman) soll die Aufnahme das Sprungbrett für eine steile Karriere werden. Mit seinen drei Bandkollegen Cutler (Colman Domingo), Slow Drags (Michael Potts) und Toledo (Glynn Turman) kommt er schon bald ins Gespräch und stellt provokative Fragen. Was bedeutet der Blues für die Beteiligten? Wie kann man eine Musikrichtung noch weiter mit zeitgenössischen Klängen vereinen? Mit enthüllenden Geschichten aus der Vergangenheit, gespickt mit Wahrheit und Lügen, ändert sich für alle Beteiligten die Sichtweise auf das Leben für immer.

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„Ma Rainey’s Black Bottom“ – Hintergründe, Netflix-Start

Mit „Fences“ gewann Viola Davis nicht nur einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin, das darauf zugrunde liegende Theaterstück des afroamerikanischen Dramaturgen August Wilson wurde gar mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Bevor der sich jedoch auf den Theaterbühnen der Welt einen Namen gemacht hatte, bescherte ihm ein anderes Stück seinen Durchbruch: „Ma Raineys’s Black Bottom“.

Das Stück über die Bluessängerin Ma Rainey (1886-1939) ging seit seiner Uraufführung 1984 um die Welt. Zuletzt wurde das Musikerdrama im Londoner West End aufgeführt. Nach dem durchschlagenden Filmerfolg für „Fences“ von und mit Denzel Washington erwartet uns 2020 die filmische Adaption von „Ma Rainey’s Black Bottom“. Washington tritt als Produzent auf, für die Regie ist George C. Wolfe verantwortlich.

Mit Viola Davis und Chadwick Boseman gewann die Netflix-Produktion zwei Charakterdarsteller. Tragisch ist das verfrühte Ableben von Boseman im Jahr 2020. Netflix schickt sich an für Chadwick Boseman posthum eine Oscar-Nominierung möglich zu machen und schlägt den Charakter-Darsteller als Besten Hauptdarsteller für den Oscar 2021 vor. Weitere Rollen werden von Colman Domingo („The Candyman“), Glynn Turman („Super 8“), Michael Potts („Show Me A Hero“) und Grammy-Preisträger Branford Marsalis übernommen. Am 18. Dezember 2020 erscheint „Ma Rainey’s Black Bottom“ im Netflix-Abo.

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