Wir werden sie vermissen

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Für einige Schauspieler, Moderatoren und Regisseure ist 2006 der Vorhang für immer gefallen. KINO.DE erinnert an vier große Persönlichkeiten, die jede für sich der Film- und Medienlandschaft ihren Stempel aufgedrückt hat.

Hinterlässt eine große Lücke in der Filmwelt: Robert Altman Bild: Kool (Central)

„Rente? Du redest über den Tod, oder?“, fragte Regie-Altmeister Robert Altman einmal, wie er sich seinen Ruhestand vorstellte.

So drehte der fünffache Vater auch bis zum Schluss an seinem letzen Werk „Robert Altman’s Last Radioshow„, ehe er am 20. November 2006 an einer Krebserkrankung starb.

Bekannt geworden war Altman vor allem mit seiner 1970 gedrehten Vietnam-Komödie „M.A.S.H.„, die damals voll den Nerv der Zeit traf. Allerdings kam Altman erst zum Zuge, weil 15 Regisseure vor ihm das Projekt abgelehnt hatten.

Am Set von "Robert Altman's last Radioshow" mit Meryl Streep, Lily Tomlin und Lindsay Lohan Bild: Kool (Central)

Kleine Brötchen in Kansas

Vorausgegangen war für den am 20. Februar 1925 geborenen Altman eine eher harte Zeit, in der er sich bemühte, in Hollywood Fuß zu fassen. Zuerst versuchte er sich als Autor und Schauspieler in Tinseltown, zog aber dann nach Kansas zurück, um ernsthafte Filme zu machen.

Alle Bilder und Videos zu M.A.S.H.

Nach 60 Kurzfilmen über die unterschiedlichsten Themen gab er 1957 mit „The Delinquents“ sein Leinwanddebüt. Seitdem bescherte uns Altman Filme wie „The Player„, „Gosford Park„, „Prêt-à-Porter“ und „Short Cuts„, für die er schließlich 2006 den Oscar für sein Lebenswerk erhielt.

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