Lucky Numbers

Kinostart: 17.05.2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Skurrile Krimikomödie über einen abgebrannten Kleinstadt-Wettermann, der die Staatslotterie manipuliert, um ans große Geld zu kommen.

Weil er absolut pleite ist, fasst der Kleinstadt-Wettermann Russ Richards den Entschluss, gemeinsam mit einer willfährigen Komplizin, die staatliche Lotterie zu manipulieren. Sie müssen nur jemanden finden, der ein Ticket löst und das Geld abholt. Das entpuppt sich als schwieriger als erwartet, und Russ‘ Probleme werden zunehmend größer.

In Harrisburg, Pennsylvania, ist Russ Richards ein echter Star. Fast jedes Kind liebt den stets gut gelaunten Wettermann des Lokalsenders. In Wirklichkeit aber ist Russ ein miesepetriger, hoch verschuldeter Kleingeist, dem eine Warmwetterfront das Schneemobilgeschäft zu zerstören droht. Deswegen beschließt er, mit der durchtriebenen Lottofee Crystal gemeinsame Sache zu machen. Bei der nächsten Ziehung sollen die Kugeln manipuliert und der Sechs-Millionen-Dollar-Jackpot geknackt werden. Doch der Coup gerät völlig außer Kontrolle…

Russ, der populäre Wettermann eines Lokalsenders in Harrisburg, Pennsylvania, ist in Wirklichkeit ein miesepetriger, hoch verschuldeter Kleingeist. Mit der Hilfe der durchtriebenen Lottofee Crystal will er den Sechs-Millionen-Dollar-Jackpot knacken. Krimi-Komödie, für die John Travolta und Regisseurin Nora Ephron vier Jahre nach „Michael“ wieder zusammenfanden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Lucky Numbers: Skurrile Krimikomödie über einen abgebrannten Kleinstadt-Wettermann, der die Staatslotterie manipuliert, um ans große Geld zu kommen.

    Vier Jahre nach dem Erfolg der Komödie „Michael“ versuchen John Travolta und Regisseurin Nora Ephron ihren Glückstreffer zu wiederholen. Die schwarzhumorige Krimi-Farce erzählt die Story eines in finanzielle Bedrängnis geratenen Wetteransagers, der mit seiner opportunistischen Komplizin die Staatslotterie manipuliert und sich statt der erhofften Millionen einen Sack voller Probleme einhandelt. In den USA mit 4.6 Mio. Dollar gestartet, wird dies Travolta kaum sein letztes Debakel mit „Battlefield Earth“ vergessen lassen, doch bleibt zu hoffen, dass der Comeback-King demnächst wieder auf die Füsse fällt.

    Russ Richards (Travolta) ist ein großer Fisch im kleinen Teich. Als Meterologe des lokalen Fernsehsenders erfreut er sich in Harrisburg, Pennsylvania allgemeiner Beliebtheit und träumt von einer Karriere als Gameshow-Moderator. Nebenher betreibt er einen Schneemobilvertrieb, doch aufgrund des warmen Winters steht er kurz vor dem Bankrott. Da bringt ihn sein alter Freund Gig (Tim Roth) - Besitzer eines florierenden Strippschuppens (was Gelegenheit für mehrere Einblendungen von leichtgeschürzten Damen bietet) - auf die Idee seinem Glück ein wenig nachzuhelfen. Mit Lottogirl Crystal (Lisa Kudrow aus „Friends“) manipuliert er die im TV-Studio abgehaltene Lottoziehung. Crystals astmathischer Cousin kauft für sie das Ticket, doch bevor er es einlösen kann, unterzieht ihn die amoralische Crystal einer fatalen „Befragung“. Es folgt zudem die unangenehme Bekanntschaft mit dem Killer Dale (Michael Rapaport), der eine weitere Leiche hinterlässt. Das ruft wiederum den stockfaulen Cop Lakewood (Bill Pullman) auf den Plan. Russ steht kurz vor der absoluten Verzweiflung, da immer mehr offengehaltene Hände ihren Anteil vom Jackpot von ihm verlangen. Bald scheint es nur noch einen Ausweg zu geben.

    Das von Adam Resnick („Cabin Boy“) verfasste Drehbuch skizziert eine lange Parade von fast ausschließlich krummen Charakteren, wobei der Protagonist noch die sympathischste Figur abgibt. Travolta, kurzgeschoren und pausbackig, versieht seine Rolle mit dem unschuldigen Charme einer gutmütig-naiven, ein wenig eitlen Lokalberühmtheit, der ohne viel nachzudenken in ein Netz von Betrug, Erpressung und Mord hineinstolpert. Kudrows Figur hingegen ist hemmungslos verdorben und kann mit der nebensächlichen Gleichgültigkeit, mit der sie ihre Amoralität zur Schau trägt, einige Lacher einheimsen. Regisseurin Ephron, die ihren größten Hit mit der romantischen Komödie „Schlaflos in Seattle“ verbuchen konnte, versucht über gewisse Limitierungen des Drehbuchs hinauszuwachsen und liefert eine routiniert inszenierte schwarze Komödie. Das 63 Mio.-Dollar-Projekt wurde vom französischen StudioCanal gemeinsam mit Paramount produziert, letztere übernahmen ein Drittel der Kosten. Die europäischen Marktchancen könnten besser aussehen und so wird sich unter Umständen das Glück doch noch wenden. ara.

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