Ansturm der Animationsfilme

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Lucas, der Ameisenschreck Poster

Als erster völlig computeranimierter Spielfilm versetzte „Toy Story“ das Kinopublikum in Staunen. Zehn Jahre und unzählige CGI-Effekte später sind Animationsfilme Programm.

Stars aus dem PC in "Toy Story", "Ice Age 2", "Der tierisch verrückte Bauernhof" und "Tierisch Wild" Bild: Buena Vista, Fox, UIP

Toy Story„, „Ice Age 1 & 2„, „Findet Nemo„, „Shrek„, „Madagascar„, „Die Monster AG“ oder „Große Haie - kleine Fische„, was ist der beste Animationsfilm? Die User von KINO.DE haben entschieden und das taufrische Eiszeit-Abenteuer von Sid, Diego und Manni auf den ersten Platz gewählt. In einigen Monaten wird ihnen die Entscheidung nicht mehr so leicht fallen, denn CGI-Fans kommen dieses Jahr auf ihre Kosten!

Den Anfang macht Ende Juni „Tierisch Wild„. Auch wenn die Story über New Yorker Zootiere in der Wildnis verdächtig an „Madagascar“ erinnert, der Urwald ist groß genug für eine weitere Bande Vierbeiner aus der Computer-Wunderwelt. Löwenjungspund Ryan verkriecht sich in einem Container und wacht mitten im tiefsten Afrika auf. Mit dabei: ein hyperaktives Eichhörnchen, das sich in eine relaxte Giraffe verknallt, und ein sarkastischer Koala, den die tropischen Tiere für einen Gott halten.

Auch wenn es hier nicht danach aussieht, Elliot und Boog gehen in "Jagdfieber" durch dick und dünn Bild: Sony Pictures

Zurück zu den Wurzeln

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Jagdfieber„, das Animationsdebüt von Sony Pictures, handelt ebenfalls von der Rückkehr zur Wildnis. Hier landen aber die Tiere nicht zufällig im Dschungel, sondern ergreifen selbst die Initiative. Grizzlybär Boog genießt sein geregeltes und gemütliches Leben als domestiziertes Raubtier, doch dann überredet ihn der junge Hirsch Elliot, den Wald von den Jägern zurückzuerobern.

Für „Ab durch die Hecke“ dreht Dreamworks den Spieß um. Hinter einer großen Hecke wohnt eine kleine Gemeinde von Waldtieren in einem Stück unberührter Natur. Seitdem ihr Anführer, die furchtsame Schildkröte Vern, spielende Kinder jenseits der Grenze erspäht hat, leben sie in ständiger Angst vor den Menschen. Aber dann taucht ein gewiefter Waschbär auf und zeigt Verns Truppe, dass die Zivilisation auch Vorteile hat, zum Beispiel Essensreste aus dem Müll.

Rock’n’Roll macht die Milch nicht sauer

"The Ugly Duckling & Me": Wie dieses Wesen sich wohl in einen schönen Schwan verwandeln wird? Bild: Warner

Tierisch geht es auch in der dänischen Produktion „The Ugly Duckling & Me“ zu. Frei nach dem berühmten Märchen wird ein kleines Entlein aus der gefiederten Gesellschaft ausgestoßen und muss jede Menge Demütigungen ertragen, bis es zum strahlenden Schwan mutiert. Andersen-Anhänger sollten sich jedoch nicht zu früh freuen, denn statt auf Herzschmerz und Happy End setzt Regisseur Karsten Kiilerich auf bissige Ironie.

Viel Spaß verspricht auch „Der tierisch verrückte Bauernhof„, der erste CGI-Film mit der Attitüde von „Beavis und Butt-Head“. Eine Gruppe von Kühen hat genug vom Volksport „Cowtipping“, bei dem betrunkene amerikanische Teenager schlafende Wiederkäuer umstoßen. Nachdem die Kühe sich an ihrem letzten Peiniger gerächt haben, finden sie Gefallen am fetzigen Leben auf der Überholspur. Doch die Damen haben ihre Rechnung ohne einen gewissen Stier gemacht …

Eine abgefahrene Freudschaft verbindet den rostigen Mater und den schneidigen Lightning McQueen in "Cars" Bild: Buena Vista

Reggae-Rhythmen in der Antarktis

Zur kalten Jahreszeit kommt „Happy Feet„, quasi die animierte Version von „Die Reise der Pinguine„, ins Kino. Der kleine Frackträger Mumble hat ein großes Problem: Er kann nicht singen und somit kein Kaiserpinguin-Girl erobern. Aber in Mumble schlummert ein ganz cooles Talent, denn er ist ein begnadeter Tänzer.

Für einen guten Rutsch sorgt im Dezember schließlich „Flutsch und weg„. In der CGI-Komödie reißt die Toilettenspülung die Schickimicki-Ratte Roddy in die Welt von Ratpolis, eine düstere Stadt unter den Straßen von London. Zum Glück erlebt Roddy eine sanfte Landung, er fällt direkt in das Schlauchboot der lebenslustigen Nager-Lady Rita.

Shrek, der tollkühne grüne Held kehrt Anfang 2007 zurück Bild: UIP

Von Menschen und träumenden Autos

Nicht nur Tiere, auch Menschen kommen bei den Animationsfilmen 2006 zu Wort. Im CGI-Horrorspaß „Monster House“ nehmen drei Kinder den Kampf gegen ein verhextes Haus auf und in „The Ant Bully“ schrumpft ein Junge auf Ameisengröße.

In „Cars„, dem siebten animierten Kinofilm aus der Pixar-Schmiede, spielen Autos die Hauptrolle. Lightning McQueen, ein aufgetunter Sportwagen mit großem Ego und ebensolchen Ambitionen, bleibt auf dem Weg zum alles entscheidenden Rennen im Wüstenkaff Radiator Springs stecken.

Es ist garantiert nicht der letzte große Traum von der weiten Welt, der im Computer für die große Leinwand zum Leben erweckt wird. Schließlich steht für 2007 schon „Shrek 3“ an.

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