Filmhandlung und Hintergrund

Fünf Freunde - drei Frauen und zwei Männer - treffen sich jede Woche zum Essen und schütten sich gegenseitig ihr Herz aus, bis eines Abends jeder nur noch sich selbst zuhört...

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Lovers & Friends - eigentlich lieben wir uns...: Fünf Freunde - drei Frauen und zwei Männer - treffen sich jede Woche zum Essen und schütten sich gegenseitig ihr Herz aus, bis eines Abends jeder nur noch sich selbst zuhört...

    Ensemble-Filme kommen immer mehr in Mode. In Doris Dörries sehenswertem Kinodrama „Nackt“ zum Beispiel quasseln sich drei Paare die Seele aus dem Leib. Auch wenn „Lovers & Friends“ bloß fünf Hauptfiguren hat: Geredet wird deshalb nicht weniger. Dabei fängt der Film mit einer furiosen Action-Einlage an: Zum Auftakt liefern sich die Titelhelden, alle um die dreißig, die wohl ausgiebigste, engagierteste und unappetitlichste Schlacht am kalten Büfett, die es je im deutschen Fernsehen gab. Dabei hatte der Tag ganz anders angefangen. Carla (Niki Greb), die Erzählerin, die die Handlung immer wieder unterbricht, um das Publikum an ihren Gefühlen teilhaben zu lassen, hat ein verlockendes Angebot bekommen: Sie soll ihre Firma in Shanghai repräsentieren. Beim allwöchentlichen Festessen mit ihren Freunden will sie deren Rat einholen, doch die haben ganz andere Probleme: Frank (Florian Fitz) ist sowohl die finanzielle wie auch die sexuelle Potenz abhanden gekommen, der schwule Tom (Anian Zollner) hat seinen Freund mit einer Frau betrogen, Neele (Nina Weniger) ist überzeugt, ihr Freund habe eine andere, und Ewa (Solweig Arnarsdottir) ist schwanger, weiß aber nicht, von wem. Wie im Boulevardtheater kommen dann noch diverse Missverständnisse hinzu, die Stimmung wird zunehmend gereizter, bis sich schließlich die jahrelang aufgestauten Gefühle in einer hemmungslosen kulinarischen Schlacht entladen.

    Souverän schwingt sich der Film von Christoph Schrewe (nach einem Drehbuch von Don Bohlinger und James Dutcher) von Erzählstrang zu Erzählstrang, wirbelt Handlungsebenen und Rückblenden virtuos durcheinander und lockert die zuweilen etwas unübersichtliche Handlung immer wieder mit hübschen optischen Gags auf. Bei so viel Dialog ist ein zwischenzeitlicher Spannungsabfall zwar unvermeidlich, doch Schrewe, der zuletzt mit der sympathischen Komödie „Die Nacht, in der ganz ehrlich überhaupt niemand Sex hatte“ imponierte, bekommt Chaos und Durchhänger rasch wieder in den Griff. tpg.

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