Filmhandlung und Hintergrund

Bittersüßes Beziehungsmelodram darüber, dass die wahre Liebe oft nicht genug ist.

Die attraktiven Lesben Cheyenne (Mila Dekker) und Sonia (Aurélia Petit) sind schwer verliebt. Dennoch trennt sich das Paar schweren Herzens. Denn Cheyenne hat ihre Stelle als Journalistin in Paris verloren und entschließt sich dazu, im ländlichen Nirgendwo einen Neuanfang zu wagen. Nur Chemielehrerin Sonia kann und will ihren Beruf nicht an den Nagel hängen und ihr folgen. In den Armen des charmanten Anarchisten Pierre (Malik Zidi), später denen der unberechenbaren Béatrice (Guilaine Londez), versucht Cheyenne zu vergessen, doch ihr Herz gehört noch immer Sonia.

Erfrischende Ansichten über Liebe, Arbeit(slosigkeit) und Politik verbreitet Valérie Minetto in ihrem bittersüßen, lebensnahen und anrührenden Liebesdrama, das eine Entdeckung wert ist.

Die Beziehung zwischen der Journalistin Cheyenne und der Lehrerin Sonja scheint perfekt, bis Cheyenne eines Tage die Kündigung erhält und einen beruflichen Neuanfang in einer anderen Stadt wagt. Die Distanzbeziehung geht schnell in die Brüche, Cheyenne versucht sich mit männlichen und weiblichen Partnern zu trösten, doch ihr Herz gehört immer noch Sonja.

Die beliebte Gymnasiallehrerin Sonja und die draufgängerische Journalistin Cheyenne leben seit längerem in einer glücklichen Beziehung. Doch dann verliert Cheyenne eines Tages ihren Job und versucht woanders einen Neunanfang. Weil Sonja sich weigert, mit ihr zu ziehen, geht die „Fernehe“ schnell in die Brüche. Und so beginnt Sonja aus Liebeskummer, mit anderen Frauen und mit Pierre, den deren lesbischen Neigungen nicht im geringsten stören, zu schlafen. Doch nur zu bald muss sie erkennen, dass ihr Herz noch immer Cheyenne gehört.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Looking for Cheyenne: Bittersüßes Beziehungsmelodram darüber, dass die wahre Liebe oft nicht genug ist.

    Im besten Wortsinn altmodisch schwärmt Valerie Minettos Regie-Debüt von der großen, wahren Liebe, um im selben Atemzug die normative Kraft des Faktischen in aller Härte durch die Trennung der Liebenden darzustellen. Pointiert und dennoch lebensnah, wie es wohl nur das französische Kino vermag, behandelt der Film Themen wie Homosexualität, Politik, Arbeitslosigkeit und die romantikfreie Gnadenlosigkeit des modernen Lebens, um trotzdem immer wieder hoffnungsvoll auf die Kraft der Liebe zurückzuführen.

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