Loggerheads

Kinostart: 09.11.2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Kunstvoll arrangiertes Drama über Verlust und Schuld in drei sich beeinflussenden Episoden.

In einem kleinen Badeort an der Küste von North Carolina taucht der junge Drifter Mark (Kip Pardue) auf und weckt die Aufmerksamkeit des ebenfalls homosexuellen Motelbesitzers George (Michael Kelly). Ganz in der Nähe konfrontiert Elizabeth (Tess Harper) ihren Pfarrersgatten Robert (Chris Sarandon) mit dem Vorwurf, dieser habe einst den homosexuellen Adoptivsohn in die Flucht geschlagen. Und noch etwas weiter entfernt begibt sich eine Mutter (Bonnie Hunt) auf die Suche nach dem Jungen, den sie vor 25 Jahren zur Adoption freigab.

Ein bisschen im Stile des großen Robert Altman entfaltet Tim Kirkman ein locker verflochtenes bürgerliches Drama um Liebe, familiäre Bindungen und den oft mal vergeblichen Versuch, das Richtige zu tun.

North Carolina, Muttertag: Der junge, offen homosexuelle Mark, der erst vor kurzem in die Stadt kam, beginnt ein Verhältnis mit dem Hotelmanager George. Wenige Meilen weiter kommt es zwischen Elizabeth und ihrem Gatten Robert zum Bruch. Sie wirft ihm vor, durch seine konservative Haltung verantwortlich für das Verschwinden des homosexuellen Adoptivsohns zu sein. Noch einige Meilen entfernt beschließt Grace, sich auf die Suche nach ihrem Kind zu machen, das sie vor 25 Jahren zur Adoption freigab.

North Carolina, ein Kaff in Strandnähe. Der junge Rucksack-Abenteurer Mark macht hier Station, um eine seltene Schildkrötenart zu erforschen. Er lernt den Motelbesitzer George kennen, und aus der Freundschaft der beiden entwickelt sich bald mehr. Das Ehepaar Elizabeth und Robert trauert derweil ihrem davon gelaufenen, homosexuellen Adoptivsohn nach, der den Druck seines neuen Elternhauses nicht ertragen konnte. Und Grace glaubt, in einem Kunden ihr damals zur Adoption freigegebenes Kind wiederzuerkennen.

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Kritikerrezensionen

  • Loggerheads: Kunstvoll arrangiertes Drama über Verlust und Schuld in drei sich beeinflussenden Episoden.

    Mit hervorragendem Gefühl fürs Timing und die Entwicklung seiner Figuren versteht es Drehbuchautor und Regisseur Tim Kirkman aus drei anfänglich nicht zusammenhängend erscheinenden Handlungsfäden ein engmaschiges Erzählnetz zu weben, das fein austariert dysfunktionale Familienbanden, Homosexualität in der Provinz und die Verdrängung von tief sitzender Schuld beschreibt.

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