Löwenzahn - Das Kinoabenteuer

  1. Ø 5
   2011
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Löwenzahn - Das Kinoabenteuer Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Löwenzahn - Das Kinoabenteuer: Erster Kinofilm nach der berühmten Wissensserie für Kinder, bei der "Rennschwein Rudi Rüssel"-Macher Peter Timm bekannte Figuren aus der Serie und neue auf Schatzsuche schickt.

Der kleine Fritz Fuchs steht mit Kumpel Roman Zenkert kurz davor, Hannibals legendären Alpenschatz zu bergen. Als jedoch eine Lawine in der Höhle niedergeht, wird der eingeklemmte Fritz von seinem „Freund“ schmählich im Stich gelassen. Jahrzehnte später wird Fuchs von seiner Vergangenheit eingeholt. Denn der fiese Zenkert will immer noch mit allen Mitteln in den Besitz des Schatzes gelangen. Nach vielen Verwicklungen und Verstrickungen kommt es bei der zweiten Schatzsuche in den Bergen zum furiosen Finale.

Nachdem sie schon in ihrer Kindheit bei der Schatzsuche in den Alpen aneinander gerieten, begegnen sich Fritz und Roman Jahrzehnte später beim gleichen Vorhaben wieder. Kinderkrimi von Peter Timm („Rennschwein Rudi Rüssel“).

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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  • „Wertvoll”

    Gerade hat Fritz Fuchs seine neueste Erfindung einen solarbetriebenen Paraglider fertiggestellt, schon werden ihm die Pläne dafür aus seinem Bauwagen gestohlen. Und schlimmer noch: Die Diebe haben bei ihrer Flucht drei Hundewelpen entführt. Fritz und Laila, die Nichte seiner Freundin Yasemin, sind entschlossen, die Welpen zurückzuholen. Erst recht, da Fritz den Chef der Bande aus Kindheitstagen kennt. Rasant inszenierte Kinoversion der altbekannten und beliebten Kinderserie. Regisseur Peter Timm erzählt mit viel Action und Abwechslung von einem Kampf zwischen Gut und Böse. Dabei sind die Bösen erkennbar überzeichnet und zur Freude der Kinder auch ein klein wenig dumm, die Helden aber wissen sich mit Geschick und Tricks in jeder Situation zu helfen. Außerdem halten sie stets zusammen und lassen sich nie im Stich. So entsteht stimmige kindgerechte Unterhaltung für junge Zuschauer bis 10 Jahre, die an der gelungenen Mischung aus Humor, Wissen und Abenteuer ihre wahre Freude haben werden.

    Jurybegründung:

    Fritz Fuchs, Keks, Herr Paschulke und Yasemin in einer rasanten Geschichte um einen Schatz, eine Erfindung und natürlich nicht ohne Hunde.
    Der Bauwagen von Fritz Fuchs wird von Handlangern seines ehemaligen Forscherfreundes aus Kindertagen aufgebrochen. Pläne zu seiner neuen Erfindung werden gestohlen und außerdem verschwinden die gerade erst vor dem Hungertod geretteten drei Hundewelpen.
    Von der ersten Minute an entwickelt sich ein angenehm temporeiches Abenteuer in bester Mischung aus Spannung, Humor und Entdeckerfreude. Allen aus der Serie LÖWENZAHN bekannten Protagonisten und ihren allseits vertrauten Eigenschaften wird ausreichend Raum eingeräumt. Tatendrang, Erfindergeist, Sportlichkeit, Witz, Schrulligkeit und das subtil eingewobene Wissen sind bestens auf das junge LÖWENZAHN-Publikum abgestimmt. Trotz etwas knapper Dialoge in der Mitte des Films ist die aktionsreiche Geschichte verständlich aufgebaut und zeigt sich im Rahmen der üblichen Seh- und Hörgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen erwartungsgemäß unterhaltsam und lustig. Besonders bemerkenswert ist der ideenreiche Abschluss des Films, ein wundervoll animierter Abspann, der das ganze Abenteuer mit Witz und Charme Revue passieren lässt.
    Als weniger gelungen schätzt die Jury die recht blasse Leistung der Darsteller und die in Teilen unfertig wirkenden Effekte ein. Unklar bleibt, warum dem sonst naturwissenschaftlich und historisch korrekten Konzept von LÖWENZAHN die Suche nach dem Schatz des Hannibal zugrunde gelegt wurde.
    Trotz erwähnter Kritikpunkte entschied sich die Jury für die Erteilung des Prädikates "wertvoll" und ist überzeugt, dass Löwenzahns Kinoabenteuer die Erwartungen seiner jungen Zuschauer erfüllt.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • „Löwenzahn“, die naturkundlich orientierte Serie des ZDF für Kinder, gibt es seit 1981, nun bekommt ihr 2006 eingeführter Charakter Fritz Fuchs sein erstes Kinoabenteuer. Es gibt also ein Wiedersehen mit dem TV-Darsteller Guido Hammesfahr, dessen Charakter wie in der Serie in einem Bauwagen wohnt, und mit dem treuen Hund Keks. Aber auch Helmut Krauss als Nachbar Paschulke und Sanam Afrashteh als Yasemin sind im Kinofilm mit dabei. Das actionreiche Roadmovie führt eine bunte Truppe von Bösen, Guten und kleinen Hündchen in eine Burg und auf verschneite Berge.

    Ähnlich wie in der TV-Serie erhält Fritz Fuchs auch hier viel Gelegenheit, sein technisches Wissen und seinen Einfallsreichtum in schwierigen Situationen zu beweisen. Er kennt sich aus mit dem Kamineffekt in der Höhle, benutzt einen selbstgebauten Paraglider mit Solarstrom-Antrieb und weiß, wie man mit einem Seil und einem Stück Holz eine hohe Burgmauer erklimmt. Aber er benötigt auch die Hilfe des eigenwilligen Mädchens Laila, gespielt von Ruby O. Fee, und die eher zufällige Mitarbeit eines der neugierigen weißen Hündchen. Es fehlen die Erklärungen mit Wissensinhalten, wie sie in der Serie der eigentlichen Handlung beigefügt werden.

    Regisseur Peter Timm geht in der Einleitung ins Jahr 218 vor Christus zurück, und spielt nach, wie die Soldaten des Feldherrn Hannibal mit ihren Elefanten in den Alpen unterwegs sind. In einer Höhle, so will es das Drehbuch von Henriette Piper und André Georgi, lassen die Krieger den schweren Goldschatz zurück, den sie mitschleppten. Dann springt die Handlung in die Kindheit von Fritz Fuchs, der mit seinem Freund Roman und einem kleinen Hund die Höhle betritt. Schon als Junge, erfährt man so, war Fritz tierlieb und ein wissensdurstiger Forschergeist. Die Kinder werden von Steinschlag überrascht und Roman lässt den eingeschlossenen Fritz im Stich. Dieser kann sich mit der Hilfe des Hundes retten.

    Dann erst geht die Handlung in die Gegenwart, in der die beiden Jungen längst erwachsen sind. Roman ist der von Dominique Horwitz gespielte bewaffnete Gangster, der in der Burg Eisenstein in Thüringen gestohlene antike Kunstgegenstände versteckt. Er hat nicht vergessen, dass Hannibals Schatz immer noch dort liegt, wo ihn die Kinder einst zurücklassen mussten, und will Fritz zwingen, ihn wieder dorthin zu führen. Dabei nützt er die Tierliebe von Fritz aus und lässt sein von der eiskalten Blondine Cora angeführtes Helfertrio die kleinen Hündchen entführen. Fritz hält das Abenteuer ganz schön auf Trab, so dass Guido Hammesfahr eher sportlich, als schauspielerisch gefordert ist. Manche Actioneinlagen geraten in diesem Film so spektakulär, als wollten sie, Glaubwürdigkeit hin oder her, Hollywood in den Schatten stellen.

    Andere Drehbucheinfälle, wie der Slapstick in der Nebenhandlung mit Paschulke und der Postbotin, wirken schon fast zu albern für Schulkinder. Der Film scheint das Alter seiner Zielgruppe, anders als die TV-Serie, nicht genau genug zu definieren. Trotzdem gibt es auch, vor allem dank der kleinen Hündchen, Spaß für jedermann. Die Teenie-Band Apollo 3 begleitet die turbulente Jagd durch Burg und Berge mit zwei eingängigen Liedern. Ebenfalls ein Gewinn ist die hübsche Animation im Abspann, die mit ganz einfach wirkenden Mitteln den Inhalt auf witzige Weise noch einmal zusammenfasst.

    Fazit: Turbulente Action mit Fritz Fuchs aus der gleichnamigen TV-Serie, der mit der zwölfjährigen Laila Verbrecher jagt und drei kleine Hunde retten will.
  • Kinofilm nach der berühmten Wissensserie für Kinder, bei der „Rennschwein Rudi Rüssel“-Macher Peter Timm lediglich die bekannte Figur Fritz Fuchs übernimmt und sie mit neuen Figuren auf Schatzsuche schickt.

    Einst war „Löwenzahn“, der Wissensklassiker des deutschen Kinderfernsehens, eng mit dem Namen Peter Lustig verbunden. Mit Witz und Charme brachte der erfindungsreiche Mann mit der Nickelbrille und der Latzhose dem Nachwuchs Themen aus Natur, Umwelt und Technik bei. Inzwischen hat Fritz Fuchs alias Guido Hammesfahr das Ruder bei der ZDF-Serie übernommen und ist auch Star des ersten Leinwandabenteuers.

    Im Kino ist allerdings außer einem Kurzauftritt der Pusteblume und dem Domizil des Protagonisten, ein kunterbunter Bauwagen, nicht allzu viel übrig geblieben. Peter Timm, Spezialist für leichtes Family Entertainment („Go, Trabi, Go“, „Rennschwein Rudi Rüssel“), erzählt vielmehr eine Krimikomödie, die um einen legendären Schatz aus den Zeiten Hannibals, als dieser mit seinem Elefanten die Alpen überquerte, kreist. Im Teaser sieht man Fritz Fuchs als Kind wie er mit seinem damaligen Kumpel Roman Zenkert kurz davor steht, diesen Schatz zu bergen. Als jedoch eine Lawine in der Höhle niedergeht, wird der eingeklemmte Fritz von seinem „Freund“ schmählich im Stick gelassen. Jahrzehnte später – Herr Fuchs wohnt inzwischen mit seinem treuen Hund Keks in seinem Bauwagen in Bärstadt – wird dieser von seiner Vergangenheit eingeholt. Denn Zenkert (Dominique Horwitz) ist immer noch ein fieser Knilch und will mit allen Mitteln in den Besitz des Schatzes gelangen. Weil er dazu aber die Hilfe seines Ex-Freundes benötigt, lockt er Fritz Fuchs und dessen kleine Freundin Laila (Ruby O. Fee) unter einem Vorwand auf seine Burg. Nach einigen Verwicklungen und Verstrickungen, Geiselnahmen und Hunde-Nappings kommt es schließlich in den Bergen zum Showdown auf der Jagd nach Hannibals wertvollem Geschmeide.

    Peter Timms Film bietet auf der optischen Ebene ein paar schöne Natur- und Landschaftsaufnahmen, die Spezialeffekte, wie etwa bei einer Explosion und einer Steinlawine wirken für heutige Standards allerdings eher primitiv. Dominique Horwitz und Petra Schmidt-Schaller dürfen ihre Bösewichtfiguren überzeichnen, während die Actionsequenzen eher beschaulich angelegt sind. Die für jüngere Kids vielleicht etwas zu komplizierte Handlung ist mit jungen deutschen Rock-Songs von Apollo 3 unterlegt. Putzige Hundewelpen, ein lustiger Trick mit einer Spraydose und einem Gummihandschuh und der Flug mit einem solarbetriebenen Paraglider sollten alle Altersgruppen ansprechen.

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