Filmhandlung und Hintergrund

Migrationskritische Verfilmung von Rachid Bouchareb über einen Afrikaner, der seine Verwandtschaft in den USA mit ihren Wurzeln zu versöhnen sucht.

Museumsführer Alloune (Sotigui Kouyaté), der im senegalesischen „Haus der Sklaven“ arbeitet, beschließt die Spuren seiner Vorfahren aufzunehmen, die vor über 200 Jahren in die USA deportiert wurden. Er reist nach Amerika und kommt bei seiner entfernten Kusine Ida (Sharon Hope) in Little Senegal, einem afrikanischen Wohnviertel in Harlem, unter. Wie Ida zeigen sich auch andere Verwandte wenig angetan von Allounes Idee, seine Familie über Grenzen und Jahrhunderte hinweg wieder zu vereinen.

Gefühlvolle Abhandlung über Heimat und die Wurzeln des Menschen, in der Regisseur Rachid Bouchareb anhand der Beziehung zwischen Afro-Amerikanern und Afrikanern das Verhältnis emigrierter Bevölkerungsgruppen zu ihrem Ursprung beleuchtet.

Alloune, ehemaliger Fremdenführer in einem Museum über Sklaven im Senegal, beschließt die Spuren seiner Vorfahren aufzunehmen, die vor über 200 Jahren in die USA deportiert wurden. In Little Senegal, einem afrikanischen Wohnviertel in Harlem, trifft er viele ehemalige Landsleute. Seine Versuche, die Familie über die Generationen hinweg wieder zu vereinen, scheitern jedoch an dem Misstrauen zwischen Afrikanern und Afroamerikanern.

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    Kritikerrezensionen

    • Little Senegal: Migrationskritische Verfilmung von Rachid Bouchareb über einen Afrikaner, der seine Verwandtschaft in den USA mit ihren Wurzeln zu versöhnen sucht.

      Verpackt in ein gefühlvolle Abhandlung über die Heimat und die Wurzeln des Menschen deckt Regisseur Rachid Bouchareb anhand der Beziehung zwischen Afro-Amerikanern und Afrikanern das Verhältnis emigrierter Bevölkerungsgruppen zu ihrem Ursprung auf. Überragend: Sotigui Kouyaté als Alloune, der nicht nur physisch das Bild Afrikas wiederspiegelt, sondern dem Film als Träger der Geschichte Afrikas dem Film eine mythische Dimension verleiht.

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