Lisas Fluch

  1. Ø 0
   2011
Lisas Fluch Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Lisas Fluch: Ein ausgezeichnetes Ensemble, doch die Geschichte um eine übersinnliche Frau verbreitet nicht die erwartete Spannung.

Lisa kann ihre Mitmenschen telepathisch beeinflussen. Als sie ein Wunschseminar besucht, lernt sie, diese Fähigkeit zu kanalisieren. Weil sich ihr Mann von seinem Bruder Nick immer mehr in die Ecke gedrängt fühlt, hängt Lisa ihrem Schwager schließlich einen Fluch an. Prompt muss Nick ins Krankenhaus. Aber dann ist sich Lisa plötzlich gar nicht mehr sicher: Hat sie Nick tatsächlich verhext? Oder hat ihr Mann seinem Bruder Gift ins Essen gemischt?

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Die Filmredaktion des HR ist eigentlich bekannt für besondere, gern auch herausragende Filme. Mit „Lisas Fluch“ aber kann der Sender die hohen Erwartungen nicht erfüllen.

    Die Geschichte der jungen Frau, die zu der Überzeugung gelangt, sie habe übersinnliche Fähigkeiten, würde man ohnehin eher bei ProSieben erwarten. Der am jungen Publikum orientierte Privatsender hätte die Handlung konsequent als Thriller umsetzen lassen, für ein paar Effekte gesorgt und für wohliges Gruseln gesorgt. In der HR-Version verbreitet der Film gepflegte Langeweile.

    Und das trotz eines ausgezeichneten Ensembles rund um Hauptdarstellerin Lavinia Wilson. Petra K. Wagner (Buch und Regie), die mit „Maria an Callas“ oder „Sieben Tage“ richtig gute Filme gedreht hat, hätte die überschaubare Handlung, besser zu einem Kurzfilm verarbeitet.

    Wilson spielt eine Krankengymnastin, die sich in einem wesentlichen Punkt von ihren Mitmenschen unterscheidet: Sie kann sie telepathisch beeinflussen. Als sie ein Wunschseminar (als Leiterin: Franziska Walser) besucht, lernt sie, diese Fähigkeit zu kanalisieren. Ihr Mann Frank (Anatole Taubman), der schon immer im Schatten seines jüngeren Bruders Nick (Ken Duken) stand, muss sich wieder mal Geld von Nick pumpen. Der verlangt als Gegenleistung ein Mitspracherecht in Franks erfolglosem Catering-Service. Weil sich Lisas Mann immer mehr in die Ecke gedrängt fühlt, hängt sie ihrem Schwager schließlich einen Fluch an. Dem wird prompt ganz elend, er muss ins Krankenhaus, wo man eine Diagnose jedoch schuldig bleibt. Aber dann ist sich Lisa plötzlich gar nicht mehr so sicher: Hat sie Nick tatsächlich verhext? Oder hat Frank dem Bruder Gift ins Essen gemischt?

    Es gehört zum Handwerk des Mimen, keine Miene zu verziehen, wenn es weder der Regisseur noch die Situation verlangen. Also kann man sich allenfalls vorstellen, was in einer profilierten Schauspielerin wie Franziska Walser vorgegangen sein mag, als sie Sätze wie „Wünsche können unberechenbare Geschosse sein“ aufsagen musste.

    Wenn schon nicht uneingeschränkt sehenswert, so ist „Lisas Fluch“ durch und durch hörenswert: Die Musik von Sebastian Kirchner ist klasse. tpg.

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