Filmhandlung und Hintergrund

Ungewöhnliches Zeichentrickabenteuer, in dem ein garstiges Pokémon durch die Liebe eines Mädchens und die Lieder von Elvis zur Menschlichkeit bekehrt wird.

Der bösartige kleine Alien Stitch ist auf Zerstörung programmiert und soll auf Befehl des obersten intergalaktischen Gerichts eliminiert werden. Ihm gelingt eine spektakuläre Flucht, die ihn auf die Erde verschlägt. Auf Hawaii wird er von dem einsamen Mädchen Lilo aufgenommen, die ihn für ein Hündchen hält. Zunächst hat Stitch nur Mätzchen im Kopf, aber als außerirdische Kopfgeldjäger die Jagd auf ihn eröffnen, ist er gezwungen, sich mit Lilo zu arrangieren.

Zeichentrickabenteuer aus dem Hause Disney, in dem ein garstiges Pokémon durch die Liebe eines Mädchens und die Lieder von Elvis zur Menschlichkeit bekehrt wird. Mit den deutschen Stimmen von Shir Hommelsheim, Bob van der Houven, Vanessa Petruo und Katharina Thalbach.

Weil Alien Stich nur auf Zerstörung programmiert ist, soll der garstige Kerl eliminiert werden. Ihm gelingt die Flucht nach Hawaii, wo er von dem einsamen Mädchen Lilo aufgenommen wird, die Stitch für ein Hündchen hält. Zunächst hat Stich nur Mätzchen im Kopf, als aber außerirdische Kopfgeldjäger Jagd auf ihn machen, ist er gezwungen, sich mit Lilo zu arrangieren.

Der renitente Stitch, misslungenes Ergebnis eines außerirdischen Gen-Experiments, landet auf seiner Flucht durchs All auf Hawaii. Die ebenfalls wenig angepasste, Elvis-versessene Waise Lilo, die mit ihrer überforderten Schwester zusammenlebt, holt den vermeintlichen Hund Stitch aus dem Tierheim. Daraufhin verwüstet der kleine, durchgeknallte Alien Lilos Umfeld, bevor er langsam begreift, was Liebe und Zusammenhalt bedeuten. Doch schon bald bedrohen sowohl das Sozialamt als auch extraterrestrische Fahnder die zarte Freundschaft.

Stitch, misslungenes Ergebnis eines außerirdischen Gen-Experiments, wird als vermeintlicher Hund von der wenig angepassten, Elvis-begeisterten Waisen Lilo auf Hawaii aus dem Tierheim geholt. Schon bald bedrohen sowohl das Sozialamt als auch extraterrestrische Fahnder die zarte Freundschaft. Technisch und zeichnerisch brillantes Animationsmärchen mit anarchischen Zügen aus dem Hause Disney.

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    Kritikerrezensionen

    • Lilo & Stitch: Ungewöhnliches Zeichentrickabenteuer, in dem ein garstiges Pokémon durch die Liebe eines Mädchens und die Lieder von Elvis zur Menschlichkeit bekehrt wird.

      Der etwas andere Disney-Zeichentrickfilm. Nach dem ungewöhnlich ernsten „Atlantis“ entfernt sich das Maus-Haus mit seinem 41. abendfüllenden Animationswerk noch weiter von der Erfolgsformel, mit der das Studio in den neunziger Jahren den Markt dominierte. Anstatt putziger Sidekicks und schmissiger Songs setzt „Lilo und Stitch“ auf einen garstigen Pokemon, eine einsame hawaiianische Göre, intergalaktische Zusammenstöße und die heilende Kraft der Weisen des Kings, Elvis Presley, höchstpersönlich. Die disparaten Zutaten mögen sich nicht immer homogen ineinander fügen, aber der Charme, den die Geschichte der zarten Freundschaft zweier missverstandener Außenseiter entwickelt, ist beträchtlich.

      Ein Großteil des Reizes dieser einmal verblüffend lebensnahen, dann wieder völlig entrückten Mär liegt im Aufeinanderprall von Welten, deren Unterschiede – und ihrer langsamen Zusammenführung. So wird man als Zuschauer noch vor den Credits mit dem kleinen Stitch in die Weiten des Weltalls geschleudert: Das bösartige kleine Hunde-Wesen ist die Erfindung eines verrückten Wissenschaftlers und ist auf Zerstörung programmiert. Auf Befehl des obersten intergalaktischen Gerichts soll Stitch beseitigt werden, doch ihm gelingt die spektakuläre Flucht, deren Bedrohlichkeit kombiniert mit der hohen Lautstärke und Geschwindigkeit womöglich eine Belastungsprobe für die kleinsten Zeichentrickfans darstellt. Erst als der wasserscheue Stitch auf der Erde ausgerechnet auf Oahu, Hawaii, einschlägt, um dort eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen, beginnt der eigentliche Film, in dessen Mittelpunkt nun die fünfjährige Lilo rückt, eine Außenseiterin, die von ihrer älteren Schwester Nani großgezogen wird und Zuflucht in den Liedern von Elvis Presley sucht. Zufällig kreuzen sich die Wege von Lilo und Stitch, als sie sich im Tierheim einen Hund aussuchen darf und selbstverständlich den wählt, der am meisten aus der Rolle fällt. Der weitere Weg ist vorgezeichnet: Langsam nähern sich die beiden verlorenen Seelen an – Lilo findet Trost in Stitchs Gegenwart; Stitch lernt die Begriffe Liebe und Familie, erkennt aber, dass beides für ihn unerreichbar ist. Alldieweil spitzt sich die Handlung zu: Zwei intergalaktische Söldner sollen Stitch beseitigen, ein Sozialhilfearbeiter droht damit, Lilo aus Nanis Obhut zu reißen. Und schließlich entfesseln die beiden Regiedebütanten Dean Deblois und Chris Sanders einen irrwitzigen Showdown in zwei Raumschiffen über Hawaii, in dem sich alle Sorgen zum Teil buchstäblich in Luft auflösen.

      Hawaiianische Motive stehen ästhetisch im Mittelpunkt des zeichnerisch ungewöhnlichsten Disney-Film seit Gerald Scarfe seine schroffen Konturen in „Hercules“ einbrachte: Oft wirken die Hintergründe der hawaiianischen Insellandschaft wie Aquarelle, was dem ungemein ernsten Film eine sehr malerische Note verleiht. Natürlich verliert man sofort sein Herz an die knubbelige Lilo und den widerborstigen Stitch, der offensichtlich auf japanischen Animé-Vorbildern beruht. Seine besten Momente hat der auffallend hektische Film, wenn Songs von Elvis das Erzählen der Handlung übernehmen: „Heartbreak Hotel“ beschreibt den Seelenzustand der Heldin, „Devil in Disguise“ skizziert Stitchs Situation als Streicheltier Lilos, „Hound Dog“ untermalt eine besonders herzhafte Szene der Zerstörung, und „Burning Love“ bildet den versöhnlichen Abschluss. Schade nur, dass dieser wunderbare Einfall nicht noch stärker ausgereizt wurde: Verglichen mit diesem künstlerischen Clou wirken die aufgeblasenen Actionszenen deplatziert. Aber dem Zauber dieses unkonventionellen Films, an dem so richtig nur die stereotype Zeichnung der Inselbewohner stört, nimmt auch dieses Manko nichts. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass das Marketing hier besser abgestimmt wird als beim letzten reizenden Zeichentrickbesuch aus anderen Welten (Warners „Der Gigant aus dem All„) – aber da darf man beruhigt auf Disney vertrauen. ts.

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