Filmhandlung und Hintergrund

Kommissar erschießt den Liebhaber seiner Frau und versucht, durch weitere Morde den Verdacht auf einen Serienkiller zu lenken.

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Kritikerrezensionen

  • Liebestod: Kommissar erschießt den Liebhaber seiner Frau und versucht, durch weitere Morde den Verdacht auf einen Serienkiller zu lenken.

    Robert Nebe ist eifersüchtig. Wenn er zu Hause anruft, geht seine Frau nicht ans Telefon. Klarer Fall: Sie muss eine Affäre haben. Doch während man sich noch fragt, warum er ihr nicht einfach ein Mobiltelefon schenkt, sorgt Nebe für harte Krimifakten: Er erschießt den Liebhaber, einen Aktmaler, der sich nach getaner Arbeit gern noch ein paar kuschelige Momente gönnt, und sein Modell. Weil Nebe (Henry Hübchen) die Tote keines Blickes würdigt, ist er ziemlich perplex, als daheim seine Frau (Ina Weise) auftaucht: Sie war im Kino; mit dem Maler starb eine andere.

    In Krimis, die sich ein bisschen Unmoral trauen, kann so ein Mörder auch mal davonkommen, schließlich hat er zumindest in diesem Film alle Karten in der Hand: Der Täter soll als Hauptkommissar seinen eigenen Fall aufklären. Und weil sich eine verschmähte Geliebte des Malers kurz zuvor das Leben genommen und ihr Mann Rache geschworen hat, präsentiert sich ein Sündenbock auf dem silbernen Tablett.

    Weil Bernd Schadewald und Donald Kraemer mit ihrer Geschichte aber offenbar keinen Krimi im Sinn hatten und auch Regisseur Stephan Wagner mehr an den Szenen der Ehe interessiert war, glaubten wohl alle, mit den lästigen kriminalistischen Details etwas sorgloser umgehen zu können. Wagners großes Glück ist Henry Hübchen. Ihm allein hat der Regisseur zu verdanken, dass sein Film, dramaturgisch sowieso ein recht wackeliges Konstrukt, nicht ins Lächerliche kippt. Sehenswert ist „Liebestod“ außerdem wegen der famosen Bildgestaltung von Kameramann Thomas M. Benesch. tpg.

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