1. Kino.de
  2. Filme
  3. Liebe Mauer
  4. News
  5. Fakten und Hintergründe zum Film "Liebe Mauer"

Fakten und Hintergründe zum Film "Liebe Mauer"

Kino.de Redaktion |

Liebe Mauer Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

Zum vierten Mal nach „Meier“ (1986), „Go Trabi Go“ (1991) und „Der Zimmerspringbrunnen“ (2001) macht Peter Timm die Befindlichkeit der DDR zum Thema eines seiner Filme.

„Die deutsche Geschichte ist geprägt von Brüchen“, berichtet er über sein eigenes Leben. „Meine Eltern waren sehr froh, einen solchen Bruch mit knapper Not überlebt zu haben, mussten sich nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst völlig neu orientieren. In der Nachkriegszeit waren die Deutschen im Westen dann der ,Freiheitspropaganda‘ des Kapitalismus ausgesetzt, die als große Verheißung gern angenommen wurde. Auch die Menschen im Osten sehnten sich danach, gerieten aber von der NS-Diktatur gleich in eine neue, die stalinistische, die dann von der post-stalinistischen unter Ulbricht und später Honecker abgelöst wurde. Man wurde sehr streng beobachtet und geleitet, das Individuelle galt nichts. Wer sich in der Kunst, in der Musik ausdrücken wollte, musste einen gnadenlosen Kampf ausfechten. Sowohl der Mauerbau als auch der Mauerfall stellen dabei eine enorme Zäsur dar. Man kann die Bedeutung für die Menschen gar nicht hoch genug einschätzen.“

Bilderstrecke starten(28 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Liebe Mauer

„Wir alle schleppen also ein großen Päckchen Vergangenheit mit uns herum“, fährt Timm fort. „Ich beschäftige mich mit dieser Zeit nicht, weil ich mich als Historiker sehe, sondern weil ich in dieser bedrückenden Zeit, die die Menschen auf vielfältige Art beherrschte, sehr viele Einzelschicksale und Geschichten entdecke – es lohnt sich, diese zu erzählen. Ich bin selbst betroffen: Ich musste meinen zweijährigen Sohn verlassen, als ich aus der DDR ausgebürgert wurde. Ich habe ihn erst wiedergesehen, als er 19 Jahre alt war – als die Mauer fiel. Solche Geschichten gibt es viele, auch extremere als meine. Diese Geschichten werden heute erzählt, aber sie sind nicht wirklich vorstellbar – deshalb werden wir sie auch noch viele weitere Jahre filmisch und literarisch erzählen: wie wir die Mauer, das System überwunden haben, wie wir den Mut dazu fanden, wie wir vor Angst fast erstickten.“

„Meine persönliche Erfahrung ist direkt in ‚Liebe Mauer‘ eingegangen: die Auseinandersetzung mit der Staatssicherheit, dem Major Kutzner – das habe ich selbst erlebt“, berichtet der Regisseur. „Das ist die Sprache der Stasi, so haben diese Leute gedacht. Das ist die Konfrontation mit der Macht. Ein Armeeangehöriger wurde sofort beargwöhnt, wenn er nur freundlich war, schon gar, wenn er Kontakt zu einem Besucher aus dem Westen aufnahm oder auch nur einem alten Menschen half. Der Bruch in meiner Biografie entstand, weil ich mir eines Tages bestimmte Dinge nicht mehr gefallen ließ – nicht von der Parteileitung, nicht von der FDJ-Leitung. Ich wehrte mich, ich kritisierte das Verhalten einiger Funktionäre – nur intern, nicht etwa öffentlich vor der Universität. Jedenfalls fiel ich auf als jemand, der störte. Zunächst versuchte man es mit Disziplinierung, und als das nichts fruchtete, ekelte man mich ganz gezielt hinaus – aus der FDJ, aus der Universität: Ich bekam Studienverbot auf Lebenszeit. Damit war ich nicht nur geächtet, sondern richtig reif für die Stasi: So jemanden ließ man nicht einfach herumlaufen, denn es gab zwei Möglichkeiten: Der Störenfried wehrte sich, oder er haute ab. Keine der Möglichkeiten war im Sinne der Parteiführung. Man warf mir staatsfeindliche Hetze vor – so nannte man offen geäußerte Kritik. Während der Haft verhandelte die Stasi mit mir – mir wurde mitgeteilt, dass ich in den Westen ausreisen sollte. Denn die Stasi war inzwischen überzeugt, dass auch die höchste Haftstrafe bei mir nicht den gewünschten Erziehungserfolg haben würde. In diesem Punkt waren wir mal einer Meinung! ‚Wenn Sie nicht ausreisen wollen – dann schlafen sie eines Nachts ein und wachen am nächsten Tag auf einer Bank an einer Autobahnraststätte im Westen wieder auf.‘ Ich wurde also tatsächlich ein Feind. Der Staatssicherheit.“

„Ich bin direkt aus der Haft ausgereist. Aber die Erlebnisse in der Haft sind unauslöschbar. Ich habe das verarbeitet in vielen Gesprächen mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Ich hatte ja das Gefühl einer Mitschuld, dass ich offen meine Meinung geäußert hatte.“ „Diese Erlebnisse musste ich verarbeiten, um dann Geschichten über Menschen erzählen zu können, die sich in ähnlicher Weise mit dem System auseinandersetzten“, sagt Timm. „In ‚Liebe Mauer‘ sind es zwei Liebende, die überhaupt nicht an Politik interessiert sind. Aber ihre Liebe dient der Stasi als Mittel zum Zweck, denn Sascha ist erpressbar: Man kann ihm alle Werkzeuge zeigen, mit denen man ihn misshandeln wird – seelisch und auch körperlich (mit hoher Haftstrafe).

Eigentlich gibt es für die zwei keinen Ausweg. Weil ich die Geschichte im Herbst 1989 spielen lasse, gibt es für das Liebespaar ein Happy End. Aber man kommt doch sehr schnell auf die Idee zu fragen: Was wäre gewesen, wenn sich die Geschichte 1988 zugetragen hätte? Die Liebenden wollen zunächst ihre Gefühle ausleben. Die anderen haben ganz andere Motive. Erst am Ende erreichen alle dasselbe Ziel: Sie haben instinktiv Zivilcourage bewiesen und ihre Freiheit erkämpft. Sie haben sich ihre Liebe nicht nehmen lassen und etwas gewagt. Franzi ist anfangs mutiger, weil sie von dem Druck, der auf Sascha lastet, kaum etwas ahnt. Dass sie die Stasi täuscht, indem sie mit Freundin Uschi die Kleider tauscht, ist tollkühn und sehr impulsiv, das ergibt sich aus ihrem Charakter. Sie hat das Herumgedruckse satt, weil Sascha sich unmittelbar vorher im Restaurant aus ihrer Sicht völlig unmöglich benommen hat. Für Franzi gibt es zwei Möglichkeiten – sie kann jetzt auf Nimmerwiedersehen über die Grenze gehen, oder sie knackt diese harte Nuss Sascha!“

„Die Meiers haben in meinen Geschichten Tradition“, sagt Timm. „Schon in meinem ersten Spielfilm ,Meier‘ (1986) stand ein Held wider Willen im Mittelpunkt. Jetzt trägt Sascha den Nachnamen Meier. Für mich ist Meier also mehr als ein Name, er wird zum Begriff, zum Jedermann, er steht für einen normalen Deutschen, der sich wehrt, obwohl er nicht zum Helden geboren ist. Er reagiert spontan. Das heißt: Wir alle sind Meiers, uns allen kann so etwas passieren.“

Peter Timm hat seine Biografie im Film bisher nie verarbeitet, aber immer fließen vielfältige eigene Erfahrungen in seine Drehbücher ein.

Produktion: Vergangenheit und Gegenwart

Heike Wiehle-Timm, Produzentin und Ehefrau von Peter Timm, sagt über ihren Mann: „Menschen verarbeiten ihre Geschichte unterschiedlich. Peter versucht, die Sache mit Humor in den Griff zu bekommen. Immer wirft er einen liebevollen Blick auf die Heimat: Was ist Heimat? Was machen politische Systeme aus der Heimat? Wie liebt man sie trotzdem? Das Thema geht natürlich weit über die ehemalige DDR hinaus – es ist zeitlos und universell.“

„Für mich ist das Filmemachen eine Chance, die Vergangenheit zu verarbeiten“, sagt Peter Timm. „Ich nutze sie auch – was nicht heißt, dass ich nur Filme mit DDR-Thematik mache. Die Geschichte muss stimmen. Ich nutze meine Erfahrungen und Erlebnisse, um fiktive Geschichten zu erzählen.“

Über seinen Inszenierungsstil sagt Timm: „Man hätte diese Geschichte auch farcenhaft übertreiben können. Aber das wäre ein anderer Film geworden. Die Frage ist, ob es die gewünschten Emotionen auslösen würde, denn die Verbindung zur eigentlichen Ernsthaftigkeit der Situation wäre in dem Fall zerrissen. In den Stasi-Verhören und in den Szenen mit Saschas Vater gibt es also nichts zu lachen. Dies sind die Hindernisse, die sich der Liebe in den Weg stellen. Das Paar muss sie überwinden.“

Über die Zusammenarbeit mit ihrem Mann sagt Heike Wiehle-Timm: „Die Aufgaben zwischen Peter und mir sind klar getrennt – er ist als Regisseur und Autor tätig, ich produziere. Bei gemeinsamen Projekten wie diesem ist es sehr schön, mit ihm zusammenzuarbeiten. Wir kennen uns natürlich sehr genau und gehen miteinander auch kritischer um als mit anderen – was gut ist, aber auch anstrengend sein kann. Doch in keinem Fall verlieren wir das angestrebte Ziel aus den Augen. Er gibt sein Herzblut, er schont sich nicht – und das sage ich nicht als Ehefrau, sondern als Kollegin. Ich versuche, ihm den Rücken freizuhalten, sodass er sich auf seine Aufgaben konzentrieren kann.“

Produktion: Die Besetzung

„Felicitas Woll hat ein großes Potenzial an Natürlichkeit“, sagt Regisseur Timm über die Darstellerin der Franzi. „Sie bringt eine gewisse Frechheit und Chuzpe mit, sie lässt sich von Autoritäten, von Funktionsträgern nicht einschüchtern. Diese Frechheit muss sie nicht extra auflegen – sie strahlt sie einfach aus. Und ich glaube sie ihr sofort. Beim Casting erwies sich, dass ihr mit ihrem natürlichen Timing eine sehr starke Darstellung gelingt.“

„Auf dieses aufwendige Kinoprojekt hatte ich große Lust, da ich die letzten Jahre ausschließlich Fernsehfilme gemacht habe“, sagt Felicitas Woll. „Außerdem ist die Rolle der Franzi eine große Aufgabe für mich. Denn Franzi hat mit inneren Konflikten zu kämpfen. Ich muss ihren Zwiespalt gestalten: Was bedeutet es für sie, mit Liebe nicht leichtfertig umzugehen? Denn vielleicht ist Leichtfertigkeit in der Beziehung zu Sascha sogar unvermeidbar! Ich mag Franzi sehr gern, ihre Unbekümmertheit, ihre Leichtigkeit. Franzi ist frei!“ Über ihre Arbeitsmethode verrät sie: „Wenn ich morgens aufstehe, bin ich noch Felicitas. Doch sobald ich in die Maske und ins Kostüm komme, werde ich zu der Rolle, die ich verkörpern möchte. Ich habe mich selbstverständlich über die geschichtlichen Umstände informiert, um die Zeit damals vollständig verstehen zu können. Franzi lebt in einer Zeit, die ich selbst nicht bewusst erfahren habe – ich war erst neun Jahre alt. Recherche ist also sehr wichtig, um sich in die Zeit hineinversetzen zu können – und Voraussetzung, um eine Rolle glaubwürdig zu verkörpern.“

Dazu Produzentin Heike Wiehle-Timm: „Felicitas ist auf den Punkt besetzt. Sie ist bodenständig und natürlich, sprüht vor Energie, die bei heutigen Frauen schnell zickig wirken kann. Nicht so Felicitas – sie wirkt so, wie sich viele Männer ihre Frau wünschen – und wie sie Frauen gern als beste Freundin hätten. Sie ist direkt, humorvoll. Sehr viel kann sie durch die Sprache ihrer Augen ausdrücken. Es gelingt ihr wunderbar, zwischen Komik und Emotionalität zu wechseln, ohne platt zu wirken. Sie ist sehr schön, aber wirkt nicht unerreichbar wie ein Engel, sondern ansprechbar, auf Augenhöhe. Dadurch wirkt sie äußerst sympathisch, frisch und spontan – wir können uns mit ihr identifizieren. Ich habe den Zauber, den sie ausstrahlt, beim Anschauen der Muster sofort gespürt – und im fertigen Film erst recht!“

„Maxim Mehmet bildet mit Felicitas das ideale Paar“, fährt Wiehle-Timm fort. „Denn Sascha ist nicht der Aktive, er wird durch Franzi in die Situationen hineingezogen, er hat sehr viel mehr als sie zu verlieren, seine Ängste sind entsprechend größer, weil Franzi gar nicht weiß, was er aufs Spiel setzt. Wunderbar, wie Maxim mit sehr kleinen Gesten die Situation in den Stasi-Verhören gestaltet, als er langsam begreift, wie ernst seine Lage ist. Er muss sich mit widersprüchlichen Gefühlen auseinandersetzen: Was will ich eigentlich – bleiben oder gehen? Die Liebe intensiviert den Konflikt – wie so oft im Leben: Was dominiert dabei – das Vernunftprinzip oder die Emotion? Diese Gefühle vermittelt Maxim hervorragend. Hinzu kommt seine NVA-Uniform, die es ihm wirklich nicht leicht macht, unsere Herzen zu erobern. Bei den ersten Kostümproben war ich entsetzt von dem furchtbaren Schnitt! Überhaupt ist es eine sehr gewagte Drehbuchidee, dass Franzi sich in einen Grenzer verliebt, denn die Soldaten sind zunächst wirklich nicht attraktiv! Sie wirken eigentlich nicht wie Menschen, sondern wie Erfüllungsgehilfen des Staates. Maxim gelingt es, Saschas Verliebtheit darzustellen, obwohl er sie oft nicht ausleben darf, was es für ihn besonders schwer macht, diese spontane Energie zu zügeln. Für ihn als Schauspieler ist das natürlich eine sehr lohnende Herausforderung. Auch als Mensch ist Maxim eine Entdeckung, die Arbeit mit ihm hat viel Spaß gemacht.“

„Maxim profilierte sich durch seinen sehr starken Ausdruck beim Casting-Spiel“, berichtet Peter Timm. „Je länger man ihn in den Situationen beobachtet, desto überzeugender wirkt er. Zum Beispiel im Dialog mit Franzi, während die Stasi zuhört: Er platzt fast, will sie warnen, kann es aber nicht. Das wirkt zwar komisch, aber in seiner Qual ist Maxim absolut glaubhaft. Grandios!“

Sascha pflegt mit seiner Sandkastenfreundin Uschi eine fast geschwisterliche Beziehung, und als Franzi in sein Leben tritt, freunden sich die beiden Mädchen schnell an. Die Rolle der Uschi übernimmt die preisgekrönte Anna Fischer, die schon in „Fleisch ist mein Gemüse“ Maxim Mehmets Partnerin war.

„Anna ist ein sehr großes Talent“, sagt Peter Timm. „Ich wollte sie für diese Rolle unbedingt haben. Sie ‚berlinert‘ zwar, hat aber das Sächsische in sich, denn ihre gesamte Familie stammt aus der Gegend zwischen Dresden und Meißen. Sie ließ ihre korrekte Aussprache von ihren Freunden und Cousins ständig kontrollieren.“

„Anna ist ein Energiebündel, ein Naturtalent“, bestätigt Heike Wiehle-Timm. „Durch ihren Humor, ihre unbändige Freude reißt sie die Zuschauer emotional mit – eine große Schauspielerin!“

Die wichtige Rolle des Stasi-Majors Kutzner übernahm der renommierte Darsteller Thomas Thieme („Effi Briest“, „Das Leben der Anderen“).

„Ich habe mir schon lange gewünscht, dass Thomas Thieme in einem unserer Filme mitwirkt“, sagt Heike Wiehle-Timm. „Ich schätze ihn als Schauspieler wie als Menschen. Für ihn ist der arrogante Kutzner eine Paraderolle – eine Gratwanderung zwischen seinem Hochmut und den kleinen Brüchen, die in dieser Fassade sichtbar werden. Bezeichnend ist auch Kutzners Beziehung zu seinem Adjutanten Schneider, der ihm devot ergeben ist, aber ihn sofort im Stich lässt, als die Situation sich zuspitzt.“

„Ich dachte zunächst, dass es fast unmöglich wäre, einen Schauspieler für die Rolle des Stasi-Majors zu gewinnen“, verrät Regisseur Timm. „Thomas Thieme hat in ,Das Leben der Anderen‘ den Kulturminister Bruno Hempf gespielt – Thieme selbst nennt ihn ein ‚Schwein‘. Über seine Agentur schickte ich ihm mein Drehbuch mit dieser ähnlich fiesen Rolle für ihn – und einen Brief, in dem ich ihm versicherte, dass es hier nicht um eine billige Klamotte gehe, sondern um eine schwierige Gratwanderung zwischen Realsatire und Situationskomik: eine eigentlich tragische Geschichte, die aber sehr witzig und unterhaltsam erzählt wird. Als ich ihn dann auf der Berlinale traf, freute ich mich, dass er von dem Drehbuch begeistert war. Ich fragte: ‚Aber würden Sie diese furchtbare Figur denn auch spielen?‘ Er sagte: ‚Es ist keine dankbare Rolle, aber eine sehr wichtige!‘ Auch Thieme hat seine Erfahrungen mit der Stasi, auch er hat im Gefängnis gesessen. Ihm gefiel, wie genau hier der Ton der Stasi-Leute getroffen war. Es ging ihm um Kutzners Funktion: die Funktion der Macht – was er entscheidet, geschieht. Sein Fazit unseres Gesprächs war: ‚Wenn eine Figur so wichtig ist, sollte man die Rolle annehmen!‘“

Über die Schlüsselszene im Restaurant zwischen den Liebenden und den Stasi-Schergen sagt Timm: „Major Kutzner treibt die groteske Situation auf die Spitze, weil er Sascha geradezu auffordert, die Stasi zu denunzieren, denn Sascha soll der Franzi ja den Staatsfeind vorspielen. Das gipfelt in Kutzners emphatischem Satz: ‚Ich BIN ein Stasi-Schwein! Sie müssen ihr doch Recht geben!!‘ In dieser Szene sind die dramaturgischen Linien auf dem Höhepunkt der Paradoxie angelangt. Und Thomas Thieme hatte eine enorme Freude daran, gerade diesen Satz zu sagen.“

„Er ist ein hochintelligenter Mann“, berichtet Peter Timm über den renommierten Schauspieler. „Ich habe sehr interessante Gespräche mit ihm geführt, auch über die heutige Situation, über Leute, die sich jetzt zu ehemaligen Widerständlern hochstilisieren, sich in solchen Posen gefallen, und was für Typen das eigentlich sind: Oft haben sie kaum Kontakt zur Macht gehabt. Kann man sich so etwas leisten? Thieme und ich haben uns fest vorgenommen, weiter zusammenzuarbeiten.“

Zuflucht findet der bedrängte Sascha bei seiner lebenserfahrenen Oma Emma, die ihren Enkel auch gegen ihren verbohrten Sohn Kurt in Schutz nimmt. Verkörpert wird diese resolute Seniorin von einem Urgestein des deutschen Theaters, Fernsehens und Films: Gisela Trowe.

„Gisela Trowe hat Brecht noch kennen gelernt und unter ihm am Theater am Schiffbauerdamm in Berlin gespielt“, sagt Regisseur Timm. „Sie setzt die Mittel des Theaters auch heute noch ein. Und für die Oma Emma passt das, denn in ihrem Alter redet sie nicht so wie wir. Sie pflegt ihren besonderen Stil. Eine großartige Darstellerin!“

„Ich verehre Gisela Trowe seit vielen Jahren – ich freue mich sehr, dass sie diese Rolle in unserem Film übernommen hat“, sagt Produzentin Wiehle-Timm. „Sie wirkt mit ihren 87 Jahren erstaunlich vital und ist mit großem Engagement bei der Sache. Wenn ich als Produzentin eine so betagte Schauspielerin besetze, denke ich oft darüber nach, wie sehr der menschliche Faktor bei der Arbeit mit den Darstellern eine Rolle spielt. Ich möchte an dieser Stelle ein Lanze für die Schauspieler allgemein brechen: Ihre Leistung vor der Kamera ist immer ein Drahtseilakt, sie verkaufen sich mit Haut und Haaren, um das Publikum zu berühren. Der Schauspielerberuf ist sehr hart, ist abhängig von vielen Unwägbarkeiten: Wetter, Stimmungen, das Einhalten des Drehplans, der finanzielle Druck auf die Produktion, den sie spüren, selbst wenn sie direkt gar nicht betroffen sind. Das bringt subjektive Unsicherheit mit sich – aber die Schauspieler schenken uns unendlich viel. Mich lehrt diese Erfahrung, große Achtung vor ihnen zu haben – ohne sie ist mein Beruf gar nicht vorstellbar.“

Das gilt in besonderem Maße auch für Karl Kranzkowski, der Oma Emmas Sohn und Saschas Vater darstellt.

„Karl Kranzkowski hat schon zu DDR-Zeiten, als junger Mann, mit Thomas Thieme gemeinsam Theater gespielt“, berichtet Peter Timm. „Wenn Kranzkowski auftritt, dann steht der typische DDR-Arbeiter in der Tür! Ein Arbeiter, der sich für die Partei totgeschuftet hat. Alle Ossis erkennen in ihm diesen Menschen wieder. Er repräsentiert diesen Typus! Ich habe stundenlang mit Kranzkowski über die Figur des Vaters Kurt gesprochen – wir erfanden eine Biografie für ihn, um ihm einen Hintergrund zu geben.“

„Karl Kranzkowski gestaltet die Rolle des Vaters sehr intensiv“, ergänzt Wiehle-Timm. „Der Vater ist ja der eigentliche Verlierer in der Geschichte. Er kann nicht ablassen von dem System, an das er glaubt. Wir kennen persönlich viele Menschen in dieser Situation: Nicht wenige von ihnen wünschen sich heute, dass die Mauer wieder aufgebaut wird. Tragischerweise haben sie das Gefühl, ihren Lebenskampf verloren zu haben – politisch wie persönlich. Eigene Fehler können sie nicht eingestehen. Im Neuen Deutschland gab es 1989 Aufrufe: ‚Wenn die, die jetzt gehen, eines Tages zurückkehren wollen, dann lassen wir sie nicht wieder herein!‘ Karl-Eduard von Schnitzler hat das damals im DDR-TV-Magazin ‚Der schwarze Kanal‘ ebenfalls so formuliert. Fürchterlich, wie die ‚Verräter‘ behandelt wurden! So wird aus dem Vater Kurt Meier eine tragische Figur, wie es sie zuhauf gab: Karl Kranzkowski zeigt das mit feinen, sehr subtilen Mitteln. Als er allein zurückbleibt, wirkt er tatsächlich ungeheuer verlassen.“

Die einzige Verwandte, auf die sich Franzi auf der Westseite der Mauer verlassen kann, ist ihre hilfsbereite und neugierige Tante Jutta. Diese Rolle übernahm Margarita Broich, von der Heike Wiehle-Timm sagt: „Margarita Broich schätze ich in all den vielen Rollen, die sie gespielt hat. Sie bringt mit der überdrehten Tante das nötige Feuer und Temperament in die Geschichte. Sie verkörpert das typische Selbstbewusstsein der West-Berliner, die meinen, im Moment des Mauerfalls auftrumpfen zu dürfen: ‚Jetzt holen wir mal den Faber-Sekt raus!‘“

Produktion: Die Mauer wird neu gebaut…

„Es ist heute schwer, den jungen Menschen, die die Mauer nie erlebt haben, begreifbar zu machen, was sie eigentlich bedeutet hat“, sagt Produzentin Heike Wiehle-Timm. „Die Berliner Mauer ist radikal verschwunden, es gibt in Berlin keinen Schauplatz, an dem wir sie hätten filmen können. Hineingebeamte Bilder würden uns nicht weiterbringen, denn ausführliche, entscheidende Szenen spielen an der Mauer, am Grenzübergang. Die Mauer war ein ganz selbstverständlicher Teil der Stadt – so selbstverständlich muss sie in unserem Film zu sehen sein. Wir haben sehr lange nach einer geeigneten Location gesucht und mit großem Glück eine wunderbare Lösung gefunden.“

Die meisten Szenen entstanden in Halle an der Saale. Dort fanden die Filmemacher hinter dem Maritim-Hotel einen leeren Platz, an dem Häuser abgerissen und noch nicht wieder aufgebaut worden sind. Die Stadt erteilte die Drehgenehmigung.

„Dort hat unsere fantastische Ausstatterin Monika Bauert die Mauer nachgebaut“, fährt Wiehle-Timm fort. „Unser Problem bei diesem Film: Das Mauer-Set war sehr teuer und logistisch kompliziert, aber auch sehr wichtig – allerdings ist es nur ein Schauplatz unter vielen, zwar ein wesentlicher Handlungsort, der aber den Film nicht dominiert. Es kostet also viel Geld, eine Location wie die Mauer ganz selbstverständlich erscheinen zu lassen, sie in eine Geschichte zu integrieren, in der sie kein Übergewicht bekommt. Denn wir wollten verhindern, dass der Zuschauer bemerkt, wie viel ausstatterischen Aufwand wir betreiben mussten. Dieses Set soll genauso beiläufig wirken wie die anderen Sets auch – die Ausstattung muss sich in jedem Fall der Geschichte unterordnen. Während des gesamten Projekts lag mir das im Magen: Das Mauer-Set war ein besonders kostspieliges Element, und irgendwie fand ich es absurd, die Mauer wieder aufzubauen, wo wir doch eigentlich alle froh sind, dass sie verschwunden ist!“

Beim Mauer-Set orientierte sich Monika Bauert an einer damals in Berlin real vorhandenen Situation an der Ecke Sebastianstraße/Heinrich-Heine-Straße in Kreuzberg, wo die Mauer sehr nah an West-Berliner Wohnhäusern entlangführte.

Für die Außenfassade des dem Wachturm gegenüberliegenden Wohnhauses, in das Franzi einzieht, konnte das Filmteam ein vorhandenes Gebäude verwenden – die Wohnung selbst wurde in Halle im Studio nachgebaut.

„Ich kannte viele WGs in Kreuzberg/Schlesisches Tor, die sich aus Kostengründen in Mauernähe ansiedelten und den tristen Blick auf den Todesstreifen einfach ausblendeten“, berichtet Wiehle-Timm.

In einer anderen wichtigen Sequenz formierten sich etwa 100-120 historische, noch funktionstüchtige Trabanten, Wartburgs und andere historische Gefährte laut Wiehle-Timm zum „Trabi-Ballett“: „Ein dickes Dankeschön an die Hallenser Bürger – es gibt viele Trabi-Clubs im Osten, dort werden die Trabis liebevoll gepflegt. Die haben wir gebeten, im Film mitzuwirken. Das haben die Sammler sehr gern getan, und so stanken sie im inszenierten Stau um die Wette, sodass die westlichen Team-Mitglieder stöhnten: ‚Gott, ich wusste gar nicht, wie das stinkt!‘, während die Ossis das nostalgisch als Parfüm der Vergangenheit empfanden.“

Die Fahrzeugeigentümer wurden meist gleich als Komparsen mitengagiert und lenkten ihre Gefährte in der Szene selbst.

„Es gab eben nicht nur Trabis auf den Straßen“, sagt Peter Timm. „Viele historische Filme zeigen das nicht richtig. Es gab auch den Moskwitsch, den Wartburg und etliche andere. Die Stasi fuhr oft Ladas – was sich schnell herumsprach. Und höhere Offiziere fuhren blaue Volvos.“

Oma Emma wohnt in einem Plattenbau. Die Fassaden und das Treppenhaus drehte man an einer Original-Location, aber Omas Wohnung selbst entstand im Studio, weil die Wohnungen sehr eng und daher für Filmaufnahmen nicht geeignet sind. Erst wenn man die Wohnung aus beweglichen Wänden baut, kann man die Kamera konsequent einsetzen. Natürlich hätte auch jede reale Wohnung zunächst im Stil von 1989 eingerichtet werden müssen.

Neben Halle drehte das Team auch etliche Tage in Erfurt. Dort entstanden die Szenen im Restaurant, im Kulturhaus, die Disko-Sequenz, die Flucht durch die Küche und die Sequenz am Rande der fast eskalierenden Demonstration.

„Wir haben mehrere Monate im Osten gearbeitet“ berichtet Produzentin Wiehle-Timm. „Viele Häuser sind restauriert und herausgeputzt. Aber es gibt immer noch Ecken, die so heruntergekommen sind, dass man sie am liebsten abreißen würde. Oft findet man sanierte Häuser direkt neben alten – es mangelt an Investoren. Für uns waren die alten Fassaden ein Glück, denn so sah Ost-Berlin damals aus.“

Die Schlüsselszene im Toilettenraum des Kulturhauses entstand an der Erfurter Original-Location. Mit einer genialen Kameraposition fingen Peter Timm und Kameramann Achim Poulheim zwei Kabinen gleichzeitig ein – inklusive der uralten Spülkästen. Peter Timm erinnert sich: „Weil die Ausstatterin Monika Bauert hundertprozentig arbeiten wollte, wir aber aus Platzgründen nicht die gesamte Toilettensequenz in der Frauentoilette drehen konnten, kachelte sie auch das Männerklo rosa, damit die Szene Ton in Ton blieb, die Anschlüsse stimmten. Ich habe das nie von ihr verlangt, aber sie bestand darauf!“

Drei Tage filmte das Team auch in Berlin selbst, am Schauplatz der Geschichte. Für die Kirchensequenz wurde vor der Zionskirche in Prenzlauer Berg die Mahnwache eingerichtet. Der heruntergekommene Innenraum wurde von der Crew so belassen, wie er ist.

Auch die S-Bahn-Sequenzen entstanden in Berlin, mit historischen, alten Wagen, die nach wie vor in den Depots zu finden sind, dort gepflegt und gewartet werden. Sie stehen auch Filmproduktionen zur Verfügung. Solche Dreharbeiten auf der Strecke können allerdings nur nachts stattfinden, wenn der normale Zugverkehr eingestellt wird – es bleibt ein knappes Zeitfenster von etwa 2.30 Uhr bis 4.30 Uhr. Für die Einstellung, als die Bahn auf den Alexanderplatz zufährt, wurde der Platz und der Kirchturm im Hintergrund mit großem Aufwand ausgeleuchtet, um die Atmosphäre richtig einzufangen – eine monumentale Kinostimmung, denn in der Realität wäre der Platz 1989 nachts völlig dunkel gewesen.

Neben der S-Bahn-Sequenz drehten die Filmemacher auch Franzis und Saschas Rendezvous am realen Alexanderplatz. „Der Platz hat sich in den 20 Jahren völlig verändert“, sagt Heike Wiehle-Timm. „Als einzige Möglichkeit blieb, uns ganz auf die noch vorhandene Weltzeituhr zu beschränken, die ja zu dem Dialogsatz ‚In Moskau gehen die Uhren anders‘ sehr gut passt.“

Produktion: Geschichtslexikon

„Mein erster Film ,Meier‘ hatte das DDR-Thema komisch, im Lubitsch-Stil angepackt und sich über die damaligen Verhältnisse lustig gemacht“, berichtet Regisseur Peter Timm. „‚Go Trabi Go‘ war als Familienunterhaltung inszeniert – kaum zu glauben, wie erfolgreich der Film war. Natürlich hatte das mit der Wende zu tun – wir stellten das Bedürfnis zu reisen in den Mittelpunkt. Mir ging es darum, diese Reise mit den Augen der Ossis zu sehen. Ich brauche beim Erzählen immer den ironisch-realistischen, vielleicht sogar subversiven Blick. Bei mir stehen immer jene Helden im Mittelpunkt, die eigentlich keine sein wollen, sondern von den Umständen dazu gemacht werden. Damit nehme ich die Verhältnisse aufs Korn. Ich nähere mich dem Thema in einer unterhaltsamen Form.“

„Kürzlich, am 40. Jahrestag der ersten Mondlandung, wurde mir wieder einmal bewusst: Es gibt in unserem Leben selten so gesellschaftliche Umwälzungen, so epochale Momente wie den Fall der Mauer“, sagt Heike Wiehle-Timm. „Für mich war das ein einschneidender Moment, der viel verändert hat, bei dem ich wie alle intensiv mitgefiebert habe. Es war für uns eine Riesenherausforderung, daraus einen Film zu machen, den Mauerfall nachzustellen, denn wir fragten uns: Gelingt uns das, wird das verständlich? Dürfen wir das eigentlich: eine historische Situation nachstellen, die wir durch die vielen, immer wieder gezeigten Bilder aus dem Fernsehen kennen? Kann man dieses Gefühl fiktional herstellen? Wir wollten unbedingt versuchen, dieser Stimmung in einer fiktiven Geschichte Rechnung zu tragen – aber nicht in einem Drama, nicht mit einer Tragödie, die eine Familie durch die Mauer trennt. Wir wollen das Fest der Wiedervereinigung mit komödiantischer Leichtigkeit noch einmal feiern – im Kino!“

„Die Drehtage am Grenzübergang habe ich als besonders intensiv erlebt“, erinnert sich Felicitas Woll. „Die Szenenbildner haben ein unglaubliches Set aufgebaut. Für mich ist es wie eine Belohnung, wenn ich in solch einer Kulisse drehen darf. Wenn man Hunderte von Komparsen sieht, die jubelnd den Schlagbaum passieren, mit Sektflaschen und Deutschlandfahnen in der Hand. Ich fühlte mich total in die Zeit zurückversetzt, die ich damals am Fernseher mitverfolgt habe. Man bekommt eine Gänsehaut und kann sich genau vorstellen, wie es damals gewesen ist. Man blickt durch einen Tunnel und sieht eine Zeit, die man selbst gar nicht richtig miterlebt hat: Es war wahrlich eine Zeitreise!“

„Mich interessieren vor allem die Fragen der jungen Leute, die diese Zeit gar nicht miterlebt haben“, sagt Peter Timm. „Sie wollen etwas darüber erfahren, aber im Lehrplan sind für den gesamten Herbst 1989 nur zwei Unterrichtsstunden vorgesehen! Was gäbe es da alles zu erzählen: Dass in der DDR sogar – paradoxerweise – die sowjetische Zeitschrift Sputnik verboten wurde, weil die im Zuge von Glasnost zu offen und radikal kritisch wurde! Aber das wird nicht unterrichtet. Dabei ist der Mauerfall auch für das Zusammenwachsen von Europa ein entscheidendes Datum. Daran möchten wir mit ‚Liebe Mauer‘ erinnern.“

Zu den Kommentaren

News und Stories

  • Fakten und Hintergründe zum Film "Liebe Mauer"

    Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

    Kino.de Redaktion  
  • Sky: Die Film-Neustarts dieser Woche

    Das Pay-TV-Unternehmen Sky hat auch diese Woche wieder einige Film-Neustarts zu vermelden, die auf dem Sender Sky Cinema starten. Den Anfang macht am Mittwoch, 22. Juni 2011 um 20.15 Uhr, die Komödie „Liebe Mauer“ mit Felicitas Woll. Der Film spielt im Jahr 1989 in Berlin und dreht sich um die Studentin Franzi, die aus Kostengründen direkt an der Mauer wohnt. Das ist auch insofern praktisch, weil man dann nach drüben...

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Peter Timm dreht romantische Komödie "Liebe Mauer"

    Peter Timm („Go, Trabi, Go“) ist Regisseur und Drehbuchautor der romantischen Komödie „Liebe Mauer“, die zurzeit gedreht wird. Felicitas Woll (TV-Film „Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen“) spielt die junge Franzi aus dem Westen Berlins kurz vor dem Mauerfall, die sich in den DDR-Grenzsoldaten Sascha, gespielt von Maxim Mehmet („Der Rote Baron“) verliebt. Ihre heimlichen Treffen im Sommer 1989 werden von Geheimdienstlern...

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Tragikomödie "Liebe Mauer" von Peter Timm

    Peter Timm („Rennschwein Rudi Rüssel“-Filme) ist Autor und Regisseur der tragikomischen Liebesgeschichte „Liebe Mauer“. Das Projekt der Hamburger Relevant Film Produktion dreht sich um zwei junge Leute im noch von der Mauer geteilten Berlin: die 19-jährige Franzi aus dem Westteil und den 20-jährigen Grenzsoldaten Sascha aus dem Osten. Mit ihrer Liebe überwinden sie sogar die Mauer, doch dann fällt sie wirklich, im...

    Ehemalige BEM-Accounts  

Kommentare