Filmhandlung und Hintergrund

Mit sparsamen Mitteln hat der gebürtige Allgäuer Leo Hiemer („Daheim sterben die Leut“) einen eindringlichen Film über einen authentischen Fall aus den Jahren der Nazi-Herrschaft inszeniert. Ohne falsches Pathos stellt er das vergessene Schicksal eines jüdischen Mädchens nach und findet für diese Skandal-Geschichte eindringliche Bilder der psychischen Gewalt. Johanna Thanheiser liefert als Leni eine ausgezeichnete...

Allgäu 1937. Die Aibeles aus Stiefenhofen adoptieren das Baby einer deutschen Jüdin, die sich auf der Flucht über die Grenze befindet. Das Bauernehepaar liebt das Mädchen über alles, und Leni erlebt in dem idyllischen kleinen Dorf eine glückliche Kindheit. Doch dann entstehen Gerüchte, mit Leni stimme „abstammungsmäßig“ etwas nicht. Als die Behörden dem Nazi-Bürgermeister den Tod von Lenis leiblicher Mutter melden, läßt er Leni ins Waisenhaus bringen. Kurze Zeit später wird das Kind nach Auschwitz abtransportiert.

Alltag im Dritten Reich: Die kleine Leni wird von einem alten Ehepaar im Allgäu aufgenommen. Doch dann wird bekannt, daß ihre Mutter Jüdin ist … Mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet.

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Kritikerrezensionen

  • Mit sparsamen Mitteln hat der gebürtige Allgäuer Leo Hiemer („Daheim sterben die Leut“) einen eindringlichen Film über einen authentischen Fall aus den Jahren der Nazi-Herrschaft inszeniert. Ohne falsches Pathos stellt er das vergessene Schicksal eines jüdischen Mädchens nach und findet für diese Skandal-Geschichte eindringliche Bilder der psychischen Gewalt. Johanna Thanheiser liefert als Leni eine ausgezeichnete Vorstellung. Kein belehrender Geschichtsfilm, sondern ein anschauliches Gesellschaftsporträt für die anspruchsvolle Klientel, das durchaus Überraschungspotential besitzt.

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