Leg dich nicht mit Zohan an

  1. Ø 4.2
   2008
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Filmhandlung und Hintergrund

Leg dich nicht mit Zohan an: Überdrehte Komödie mit Adam Sandler, der den tödlichsten Agenten des Mossad spielt, der sich in New York als Friseur eine neue Existenz aufbaut, bis er von der Vergangenheit eingeholt wird.

Der tödlichste Agent des israelischen Mossad heißt Zohan (Adam Sandler), den man ehrfürchtig als „Rembrandt der Granaten“ bezeichnet. Sehr zum Leidwesen des palästinensischen Terroristen Phantom (John Turturro). Doch eines Tages täuscht Zohan seinen Tod vor und taucht incognito in New York auf, um seinen Traum zu erfüllen und Hair-Stylist zu werden. Im Salon von Dalia (Emmanuelle Chriqui) findet er Berufung und Liebe, aber die Vergangenheit ruht nicht.

Aberwitziger Klamauk mit Lach-Topstar Adam Sandler, der schon unlängst mit „Chuck und Larry„, ebenfalls von Dennis Dugan, für Toleranz warb. Die überdrehte Komödie vereint blühenden Blödsinn mit slapstickhafter Satire und bietet endlich eine Lösung für den unseligen Nahost-Konflikt.

Zohan ist der beste Mann des Mossad – kein Auftrag ist zu gefährlich für den Mann, der als „Rembrandt im Umgang mit Granaten“ gilt. Doch Zohan ist des Mordens längst überdrüssig. Er täuscht seinen eigenen Tod ovr und setzt sich nach New York ab, wo er sich seiner eigentlichen Leidenschaft widmen will: Er will Friseur werden. Tatsächlich erhält er eine Anstellung in dem kleinen Salon der hübschen Dalia – und schlägt dort mit seinen gewagten Kreationen ein wie eine Bombe. Seine wachsende Popularität hat aber auch einen Haken: Zohan wird von feindlichen Terroristen erkannt.

Zohan ist der beste Mann des Mossad. Doch Zohan ist des Mordens längst überdrüssig. Er täuscht seinen eigenen Tod vor und setzt sich nach New York ab, wo er sich seiner eigentlichen Leidenschaft widmen möchte: Er will Friseur werden. Tatsächlich erhält er eine Anstellung in dem kleinen Salon der hübschen Dalia – und schlägt dort mit seinen gewagten Kreationen und seinem sehr persönlichen Service ein wie eine Bombe. Seine wachsende Popularität hat aber auch einen Haken: Zohan wird von feindlichen Terroristen erkannt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Als politisches Statement zu brav, als gute Komödie zu flach: Zohan kalauert sich ins Humor-Mittelmaß.
  • Adam Sandler leistet mit dieser aberwitzig-absurden Komödie um einen Mossad-Superagenten mit Friseur-Ambitionen, blödelnd seinen Beitrag zur Lösung der Nahostkrise.

    Auch wenn Sandler seine Karriere darauf aufgebaut hat vorrangig einen simplen Naivling zu mimen, scheut er gerade in letzter Zeit keine gewichtigen Themen. Nachdem er zuletzt mit Regisseur Dennis Dugan in „Chuck und Larry“ das in den USA hochkontroverse Thema von homosexueller Eheschließung albern aufgriff, nimmt das eingespielte Duo nun erneut ein heißes Eisen ins Verulkungs-Visier. Dafür heckte der „Happy Gilmore“-Star mit dem langjährigen „Saturday Night Live“-Autor Robert Smigel und dem derzeitigen Comedy-Darling Judd Apatow (ein gemeinsamer Film ist bereits in Planung) das überdrehte Drehbuch aus. Die Story führt den Protagonisten Zohan als den besten Antiterroristenkämpfer Israels ein, was Sandler Gelegenheit gibt seinen neu durchtrainierten Körper bei Effekt-aufgemotzten Actioneinlagen zur Schau zu stellen. Doch der „Rembrandt der Handgrananten“ träumt insgeheim davon der Herr des Haarschnitts zu werden. So täuscht er beim Kampf mit dem Terroristen Phantom (John Turturro) seinen eigenen Tod vor und jettet nach New York City. Da er modisch in den 80er Jahren hängen geblieben ist, wird der schräge Vogel mit seltsamem Akzent zunächst überall verlacht, doch kann er letztlich im Salon der palästinensischen Schönheit Dalia (Emmanuelle Chriqui) unterkommen. Und wie Warren Beatty in „Shampoo“ schlägt er bei der Damenwelt ein wie eine Bombe. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf den Kopf seiner Kundinnen, sondern beglückt sie anschließend mit einem Ganzkörperservice. Komplikationen ergeben sich als Zohan von rachsüchtigen arabischen Terroristen erkannt wird. Gleichzeitig verliebt er sich in Dalia, womit wieder einmal bewiesen wird, dass Liebe und Toleranz selbst die schlimmsten politischen Konflikte lösen können.

    Sandler hat das Talent seine Figuren stets mit dem richtigen Maß an sympathischer Liebenswürdigkeit zu sehen, ungeachtet noch so vulgär-krasser Pöbeleien. Auch wenn die Rassenstereotype und Sexscherze im Schnellfeuertempo losgelassen werden, kommt keine Häme auf. Denn beim politsatirischen Aspekt wird keine der Parteien übervorteilt, sondern gutmütig die Übereinstimmungen (wie Hummus-Vorliebe) betont. Und selbst bei den Anzüglichkeiten wird eine geradezu kindliche Unschuld bewahrt. Daneben liegen jedoch die Tiergags, wie Katzen-Kicken und Kücken-Schlucken. Witziger ist die komische Unterstützung unter anderem von Sandlers Langzeitspezi Rob Schneider als arabischer Taxifahrer/Terrorist, Musiker Dave Matthews als krassem Rassisten und Sängerin Mariah Carey als sie selbst. Fest steht, dass Sandler mit dieser frechen Mischung aus „München“-light meets „Shampoo“ mit einigem ulkigen Mann-„Sex in the City“ seinen Fans einmal mehr haarscharf das gibt, was sie wollen. ara.
  • Was wäre dieser Film ohne Socken und Hummus? Gut, ob es wirklich Socken sind, mit denen sich Adam Sandler seine übertrieben prächtige Hosenfüllung zaubert, darf bezweifelt werden, der Einfachheit halber behaupte ich es aber mal. Und was das Zweite betrifft, muss wohl einigen Zuschauern erklärt werden, dass es sich bei Hummus um eine orientalische Spezialität aus pürierten Kichererbsen handelt, die vermutlich – unter anderem – auch in Israel konsumiert wird. Socken und Hummus sind für "Leg dich nicht mit Zohan an" deshalb so enorm wichtig, da sie es sind, die hauptsächlich für Gags sorgen.

    Wobei wir schon beim Tiefgang des Films wären. Der ist – es handelt sich schließlich um eine Adam Sandler-Komödie – sehr gering. Das erwartet aber sicherlich auch niemand, der sich den Film ansieht. Überhaupt ist es äußerst schwierig über einen Film zu schreiben, von dem man annehmen kann, dass er bei Kritikern auf beiden Seiten des Atlantiks reihenweise durchfällt. Das war schon bei den vorherigen Filmen Adam Sandlers so, hat seine Fans aber noch nie daran gehindert, ins Kino zu gehen.

    Diese Fans werden es sich also auch nicht nehmen lassen, ihm dabei zuzusehen, wie er als unverwundbare frisierende Kampfmaschine Rentnerinnen reihenweise zum Höhepunkt bringt. (Dass er damit gegen ziemlich viele gesellschaftliche Normen verstößt, macht ihn eigentlich schon wieder sympathisch.) Das Absurde und die auf die Spitze getriebene Übertreibung sind dabei hauptsächliche Stilmittel des Humors. Die Handlung selbst dient nur noch dazu, den Gags einen möglichst knalligen Hintergrund zu verpassen. Nach den ersten zwanzig Minuten verliert allerdings beides derart an Fahrt, dass es wohl auch unter eingefleischten Sandler-Fans enttäuschte Gesichter geben wird.

    Mit dem angedeuteten Israel-Palästina-Konflikt bekommt der Film einen minimalen politischen Anstrich. Der wird mit der Erkenntnis aufgelöst, dass Israelis und Palästinenser eigentlich ziemlich viele Gemeinsamkeiten haben, und dass es nur einen gemeinsamen Feind braucht, um Verbündete aus ihnen zu machen. Satirische Elemente gibt es auch, aber die muss man erst suchen. Makabrer Glanzpunkt ist da wohl Chris Rocks Kurzauftritt als Taxifahrer, der Zohan von seinem amerikanischen Traum erzählt. Demnach sei er nach Amerika gekommen, um so viel Geld zu verdienen, dass er seine Geschwister in der Heimat versorgen und eines Tages zu sich holen könne. Auf Nachfrage, ob sich dieser Traum erfüllt habe, kommt die lakonische Antwort, nein die Geschwister seien in Stücke gehackt worden, doch in New York gäbe es großartiges chinesisches Essen.

    Fazit: Eine Komödie ohne Tiefgang, mit flachen Witzen und fehlender Handlung. Adam Sandler-Fans werden es sich aber kaum nehmen lassen, auch Zohan zum Erfolg zu verhelfen.
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