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Leave It to Beaver

Filmhandlung und Hintergrund

Das Nostalgiefieber Hollywoods will nicht abreißen. Die Erfolge der TV-Adaptionen von „Addams Family“, „Flintstones - Familie Feuerstein“ oder jüngst „George der aus dem Dschungel kam“ scheinen den Trend zu rechtfertigen, doch zahlreiche Enttäuschungen wie „Die Beverly Hillbillies sind los“, „Immer Ärger mit Sgt. Bilko“ oder „McHale’s Navy“ zeigen, daß es sich schwerlich um eine sichere Sache handelt. Das seicht-fade...

Der kleine Theodore Cleaver, in seinem Heimatviertel besser bekannt als „Beaver“, ist mit seinen Streichen und Tölpeleien der Schrecken der Nachbarschaft. Um seinen Bewegungsdrang in geordnete Bahnen zu lenken (und den eigenen Vaterehrgeiz zu befriedigen), schickt ihn Daddy Cleaver zum Footballtraining. Doch auch diese Idee kann nicht verhindern, daß der Dreikäsehoch weiterhin laufend Mist baut. Allerdings haben Beavers Aktionen auch positive Folgen, als dieser nämlich einen Dieb dingfest macht und die erste Liebe des großen Bruders rettet.

Auch beim Footballtraining ist der kleine Beaver nicht zu bändigen und er produziert weiterhin Chaos. Doch der Dreikäsehoch tut auch Gutes: er rettet die erste Liebe seines Bruders und macht auch noch einen Dieb dingfest. Turbulente, gutherzige und bisweilen durchaus treffsichere Familienkomödie.

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  • Das Nostalgiefieber Hollywoods will nicht abreißen. Die Erfolge der TV-Adaptionen von „Addams Family“, „Flintstones - Familie Feuerstein“ oder jüngst „George der aus dem Dschungel kam“ scheinen den Trend zu rechtfertigen, doch zahlreiche Enttäuschungen wie „Die Beverly Hillbillies sind los“, „Immer Ärger mit Sgt. Bilko“ oder „McHale’s Navy“ zeigen, daß es sich schwerlich um eine sichere Sache handelt. Das seicht-fade Wiederaufkochen der beliebten „Leave It To Beaver“-Serie, das Original lief von 1957-63, wird sich vermutlich in letztere Kategorie einreihen müssen.

    Das 08/15-Drehbuch wurde vom Regisseur der „New Leave It To Beaver“-Kabelserie (1985-89) in Zusammenarbeit mit Lon Diamond verfaßt. Statt wie bei „Die Brady Family“ auf augenzwinkernd selbstironische Parodie zu setzen, wo man die schrille Retrofamilie in ein hippes Neunziger-Jahre-Umfeld plazierte, fehlt dieser komische Komplikationen heraufbeschwörende Zeitkontrast bei der all-amerikanischen Familie Cleaver. Trotz moderner Autos, eines Computers und eines Besuchs bei einer afroamerikanischen Familienpsychologin scheint die Zeit für die nahezu perfekten Cleavers in den fünfziger Jahren stehengeblieben zu sein. Nesthäkchen Beaver (neutral-niedlich: Cameron Finley) wünscht sich ein neues Fahrrad und macht seinem autoritären Vater Ward (Christopher McDonald) vor, an dessen Lieblingssport Football interessiert zu sein. Der kleinwüchsige und nicht übermäßig helle Knirps hat auf dem Spielfeld nichts zu lachen und drückt sich bald heimlich vor dem Training. Der „Betrug“ bleibt natürlich nicht lange geheim…

    Die Moral von der Geschichte deutet mit erhobenen Zeigefinger auf die Wichtigkeit von funktionierender Kommunikation innerhalb der Familie und die Fallstricke, die sich aus Unehrlichkeit ergeben. Ein Subplot um erste schmerzliche Liebe von Beavers älterem Bruder Wally (Erik van Detten) deckt die romantische Komponente ab. Ansonsten ist Regisseur Andy Cundieff, der für die Inszenierung der Hit-Sitcom „Home Improvement“ verantwortlich zeichnet, damit zufrieden, mit altbewährten Slapstickelementen, die beispielsweise klebrige Sahnetorten und Schokoladensaucen involvieren, zu arbeiten. Cameos von zwei Originalserien-Schauspielern (Mutter June und der wieselige Freund Eddie) dürften an den meisten Zuschauern unbeachtet vorbeigehen. Beim Gesamteindruck an der amerikanischen Kinokasse verhielt es sich nicht anders. ara.
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