Le boulet

  1. Ø 0
   2002
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Filmhandlung und Hintergrund

Vor sieben Jahren tötete Gangsterboss Moltes den Bruder des „Türken“, der ihm darauf blutige Rache schwor. Nun steht Moltes kurz vor seiner Entlassung aus dem Knast, als der vertrottelte Vollzugsbeamte Reggio bzw. dessen zur Ralley Paris-Dakar entschwundene Frau ein von Moltes in Auftrag gegebenes Gewinnlos verschlampt und diesen dadurch zum Ausbruch provoziert. Gemeinsam eilen Reggio und Moltes der Frau nach Afrika hinterher, nicht ahnend, dass sich auch der mordlüsterne Türke an ihre Fersen heftet.

Auf der Jagd nach dem Geld werden ein flüchtiger Gangsterboss und sein unbeholfener Gefängniswärter zu Gefährten wider Willen. Opulent ausgestatteter Actionklamauk aus Frankreich.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein höchst schräger Action-Film mit einer bizarren Buddy-Story um einen knallharten Gangster und einen begriffstutzigen Gefängniswärter ist diese französische Warner-Koproduktion, die im Herstellungsland in vier Wochen bereits über 2,5 Millionen Besucher verzeichnen kann. Die beiden Regisseure Alain Berbérian und Frédéric Forestier setzen ganz auf spektakuläre Special Effects und handfeste Typisierung der Figuren. Rasantes Abenteuerkino für alle Fans atemberaubenden Entertainments.

    „Pulp Fiction“ und „James Bond“ lassen heftigst grüßen, wenn der aus dem Knast geflohene Moltès (lakonisch viril: Gèrard Lanvin) und sein Wärter Reggio (beknackt und bauernschlau: Benoit Poelvoorde) auf der Suche nach einem Lottoschein mit Millionengewinn durch die Wüste ziehen und in die aberwitzigsten Situationen geraten. Verfolgt werden sie nämlich von einem wilden Gesellen namens „der Türke“, der eine alte Rechnung mit Moltès zu begleichen hat und seinen beißfesten Goldzahn-Kraftmeier-Lulatsch dabei hat, eine Hommage an das verstorbene Original Richard Kiel aus „Moonraker – streng geheim“. Doch Reggio, der sieben Jahre lang für seine Gefangenen Moltès die Lottozahlen abgegeben hat, hat eine ziemlich verrückte Ehefrau: Pauline, hinreißend parodistisch gespielt von der fabelhaft pferdegesichtigen Almodóvar-Darstellerin Rossy De Palma, betreut krankenschwesterlich die Fahrer der Wüsten-Rally in Afrika. Sie ist angeblich mit dem Lottogewinnschein durchgebrannt, weshalb sich die Story (Drehbuch: Thomas Langmann, Matt Alexander, Dominique Mezerette, Manuel Delilez) effektvoll auf eine Taktik der spannenden Missverständnisse und Verwechslungen berufen kann. Und die beeindruckenden Special Effects und aufwendigen Computertricks beherrschen die Szene. Eine rasante Autoverfolgungsjagd eskaliert am überdimensionalen Riesenrad am Pariser Jardin des Tuileries, das dabei in Einzelteile zerlegt wird. Das Ende dieses gelungenen durchgeknallten und gemäßigt witzigen Action-pur-Films ist beruhigenderweise happy und geldreich. Mit dem französischen Titel ist übrigens die Eisenkugel der Kettensträflinge und symbolisch der Klotz am Bein gemeint, den Moltès in Reggio hat, der aber auch den Beginn einer wunderbaren Freundschaft markiert. fh.

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