Latter Days

  1. Ø 0
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Latter Days: Tragikomische Komödie, in der ein schwuler Kellner in L.A. versucht, einen Mormonenpriester zu bekehren.

Unterschiedlicher geht’s kaum: Der eine ist ein schwuler Partyboy, der keine Gelegenheit zum One-Night-Stand auslässt, der andere ein zum Zwecke der christlichen Mission frisch vom Land in die Stadt gezogener Mormone. Nun wohnen beide auf demselben Flur in Los Angeles, und es bedeutet für Christian (Wesley A. Ramsey) eine reizvolle Herausforderung, den süßen Aaron (Steve Sandvoss) nach allen Regeln der Kunst zu verführen. Die Chancen dafür stehen besser als erwartet, denn Aaron unterdrückt die eigene homosexuelle Neigung nur sehr mühsam.

Unkonventionelle, gut beobachtete, erfrischend klischeefreie Schwulenkomödie, erdacht und inszeniert von C. Jay Cox, der nicht nur den Reese-Witherspoon-Hit „Sweet Home Alabama“ schrieb, sondern auch selbst als homosexueller Mormone vom Culture Clash ein Lied singen kann.

Der Kellner Christian reißt Abend für Abend in L.A. einen neuen Typen auf und erzählt den Kollegen am nächsten Tag von seinen aufregenden Bettgeschichten. Als im Haus nebenan eines Tages vier Mormonenpriester einziehen, die bekannterweise wenig für Schwule übrig haben, findet Christian einen neue Herausforderung: Er wettet, dass er einen von ihnen für eine Nacht bekehren kann.

Wie ein Bienchen flattert Playboy Christian in Los Angeles nächtens von Bett zu Bett der schönsten Männer der Szene. Tagsüber erheitert er seine Arbeitskollegen in Lilas Restaurant mit seinen jüngsten Horizontal-Abenteuern. Als wenige Häuser weiter vier junge Mormonen-Priester – bekanntermaßen nicht gerade mit sexueller Liberalität gesegnet – einziehen, fordert Christians Mitbewohnerin Julie den Gigolo heraus. Eines dieser Unschuldslämmer soll sein nächstes Opfer werden. Also landet der schüchterne Aaron auf Christians To-Do-Liste.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Der schwule Kellner Christian, der mit der schwarzen Kollegin Julie im Restaurant „Lila’s“ von Miss Lila M. arbeitet, lernt den Studenten und Mormonen-Missionar Aaron Elder Davis aus Idaho kennen und wettet, ihn verführen zu können. Als Aarons Kommilitonen ihn mit Chris erwischen, wird Aaron exkommuniziert. Während Julie mit selbst geschriebenen Songs Karriere macht, landet Aaron in der Anstalt. Er flieht und schüttet im „Lila’s“ Miss M., die er während einer seiner Missionstouren kennen gelernt hatte, sein Herz aus. Chris, der immer noch dort arbeitet, tritt hinzu. An Miss M.’s Tafel feiern sie mit allen Freunden Thanksgiving.

    Die Story zweier schwuler Königskinder ist von Regisseur C. Jay Cox mit permanenten religiösen Verweisen durchsetzt worden. Sie zielt auf eine selbst geschaffene alternative Glaubensgemeinschaft. Eine Erlösungsgeschichte aus Los Angeles.

    Ohne überinterpretieren zu müssen, sind Christian und Aaron als Jesus-Figuren, Kellnerin Julie als der Heilige Geist und Miss M. als Mutter Maria von den Schmerzen angelegt; Thanksgiving wird als Abendmahl inszeniert. Der Titel leitet sich von den Mormonen, den „Heiligen der letzten Tage“ ab, deren Schwulenfeindlichkeit konterkariert wird.

    Alle Darsteller im handwerklich sorgfältigen Film spielen gänzlich uneitel und angenehm zurückhaltend ohne entsprechende Szene- oder Selbstfindungsklischees. Überraschungsgast als charismatische Restaurantbesitzerin Miss M., die ihren Lebenspartner verliert, auf offener Straße vor Aaron einen Nervenzusammenbruch erleidet und einen geistreichen Sprachstil pflegt, ist Jacqueline Bisset (zuletzt im Kino mit „Fascination“), die den Film verschönt und veredelt. Für Programmkinos mit Szene-Flair. ger.

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