Filmhandlung und Hintergrund

Ungewöhnliche, Genre übergreifende Doku-Fiction über eine russische Emigrantin in London.

Voll hochfliegender Träume und in der festen Absicht, einen für viel Geld von diffusen Geschäftemachern vermittelten Herren zu heiraten, fährt die russische Kinderbuchillustratorin Tanja (Dina Korzun) mit ihrem zehnjährigen Sohn Artiom (Artem Strelnikow) nach England. Nur werden sie am Flughafen von niemandem abgeholt. Kurzentschlossen beantragt Tanja politisches Asyl und gerät geradewegs in die Mühlen einer an persönlichem Pech nicht interessierten Bürokratie.

Erfahrungen von Emigranten stehen im Mittelpunkt einer als Trilogie angelegten Dramen-Reihe von Pawel Pawlikowski, deren Auftakt hier zu sehen ist.

Der „Goldene Westen“ entpuppt sich für die junge Russin Tanja und ihren Sohn Artiom als Sackgasse ohne Ausweg: Die von Geschäftemachern arrangierte Ehe mit einem Engländer, die ihr die Aufenthaltsgenehmigung einbringen sollte, kommt nicht zustande. Die beiden landen in einem Heim für Asylbewerber und können wegen bürokratischer Auflagen auch nicht in die Heimat zurück.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Last Resort: Ungewöhnliche, Genre übergreifende Doku-Fiction über eine russische Emigrantin in London.

    Das von Pawel Pawlikowski inszenierte Drama stellt den ersten Teil einer geplanten Trilogie über Emigranten in England dar. Basierend auf den Erfahrungen einer echten Emigrantenfamilie, porträtiert die authentische und tief emotionale Doku-Fiction den Alltag moderner „Heimatloser“, ihre Niederlagen und Hoffnungsfunken, vor allem aber die entmenschlichte Bürokratie, gegen die sie zu kämpfen haben.

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    Kino.de Redaktion  

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