La Vie en Rose (2007)

Originaltitel: La Môme
La Vie en Rose Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

La Vie en Rose: Biopic über die legendäre französische Sängerin Edith Piaf.

Schon früh träumt die kleine Édith Giovanna Gassion (Marion Cotillard) von einer Karriere als Sängerin, um dem bettelarmen Pariser Stadtteil, in dem sie ihre Eltern Louis (Jean-Paul Rouve) und Annetta Gassion (Clotilde Courau) aufziehen müssen, zu entfliehen. Unter dem Künstlernamen La Môme Piaf (“Kleiner Spatz”) gelingt der nur knapp 1,42 Meter großen Chanteuse der Durchbruch, nachdem sie der Nachtclubbesitzer Louis Leplée (Gérard Depardieu) entdeckt hat. Es folgen tragische Romanzen, Alkoholexzesse und Krankheiten.

Eine Frau, die nichts bereut: Edith Piaf (1915-1963), Frankreichs beliebteste Sängerin und Nationalikone, deren Musik stets ihr tragisches Leben widerspiegelte. Ein prächtiges, bewegendes Portrait mit starken Leistungen vor und hinter der Kamera.

Schon früh träumt die kleine Edith Giovanna Gassion von einer Karriere als Sängerin, um dem bettelarmen Pariser Stadtteil, in dem sie ihre Eltern aufziehen, zu entfliehen. Unter dem Namen La Môme Piaf (Kleiner Spatz) gelingt der nur 1,42 Meter großen Chanteuse tatsächlich der Durchbruch. Es folgen tragische Romanzen, Alkoholexzesse und Krankheiten.

Schon in ihrer Kindheit zwischen Bordell und Straßenzirkus fällt Ediths Stimme und ihr Temperament auf. Sie lässt sich nichts gefallen, singt auf der Straße für Kleingeld, bis sie in einer Kneipe auftreten darf und dort entdeckt wird. Sie schafft die ganz große Karriere, und wird von ihrem Publikum als “La môme” verehrt. Sie tritt zwar in schwarzer Robe auf, feiert, flucht und trinkt aber wie früher. Ihre Liebesaffären durchlebt sie himmelhochjauchzend und todtraurig. Der Unfall ihres Geliebten Marcel lässt sie als gebrochene Frau zurück.

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die tragische Lebensgeschichte der französischen Chanson-Legende Edith Piaf als Bekenntnis zur Leidenschaft und zum Leben mit einer hinreißenden Marion Cotillard.

    Klein, zart und zerbrechlich steht sie in ihrem schwarzen Kleid im Scheinwerferlicht auf der Bühne. Aber kaum intoniert sie eines ihrer berühmten Chansons, ist sie die Größte, öffnet Herzen, dringt ein in die Seele und berührt das Innerste der Zuhörer. Denn ihre Lieder sind Spiegel ihres tragischen Lebens, der Abgründe und Abstürze, der Hölle, die sie durchschritten hat bis zum Olymp des Ruhms. Suche und Sucht nach Liebe bestimmen ihr Handeln. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere lernt die Französin in Amerika den Boxer Marcel Cerdan kennen, die große Liebe ihres Lebens, doch schon zwei Jahre später zerschellt sein Flugzeug auf den Azoren – auf dem Weg zu ihr. Ein Schlag, den sie nicht verwindet, sie flüchtet in Drogen und Alkohol. Aber zäh wie sie ist, schafft sie es immer wieder, sich aus dem Sumpf zu ziehen. Mit unverwüstlicher Kraft singt sie von erfüllten und unerfüllten Gefühlen, die Chansons untermalen ihren Weg nach oben, ins “Bobino” und endlich auch ins legendäre Pariser Olympia, wo sie -von Krankheit gezeichnet – “Non, je ne regrette rien” schreit und schluchzt. Ein Bekenntnis zu dem, was sie war und was sie tat, ein Bekenntnis zur Leidenschaft mit Höhen und Tiefen.

    Olivier Dahan arbeitet mit sehr verschachtelten Rückblenden über die Dekaden, begleitet den Spatz von Paris von der ärmlichen Kindheit im Bordell über den Ein-Mann-Zirkus mit ihrem Vater und die Versuche als Straßensängerin in Paris ein paar Francs zu ergattern, bis hin zu ihren Erfolgen in Amerika und in der Heimat. Es sind nicht die Berühmten wie Yves Montand oder Charles Aznavour, die in diesem Kosmos kreisen, sondern treue Freunde, die ihr ergebene Entourage und wechselnde Männer. Dahan zeigt sie nicht nur als Star, sondern auch in ihrer Unberechenbarkeit und Launenhaftigkeit, hakt dabei manchmal etwas hastig Stationen ab. Unberücksichtigt bleibt die Besatzungszeit in Paris, in der die Piaf ein Konzert für Kriegsgefangene gab und auch einigen zur Flucht verholfen haben soll. Zusammenbrüche, bejubelte Auftritte und tragische Szenen sind locker verknüpft und manchmal ist sie zu fühlen die große Einsamkeit unter der die Piaf nicht nur als Kind litt, sondern bis zum Lebensende. “La vie en Rose” ist keines der üblichen Biopics, sondern der ambitionierte Versuch, eine komplexe Karriere emotional zu vermitteln. Es darf mitgesungen und mit geweint werden. Marion Cotillard zuzuschauen, ist ein Erlebenis. Sie bringt die Leinwand zum Funkeln, spielt das junge Mädchen mit kirschrotem Mund ebenso überzeugend wie die an Krebs Dahinsiechende, ein zitterndes Wrack mit 47 Jahren. Oscarreif! mk.

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