Fakten und Hintergründe zum Film "La Paloma"

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Anmerkungen der Autorin

Wie oft muss ich in dem Film La Paloma hören – das war immer die erste oder zweite Frage, die mir gestellt wurde, als ich versuchte, andere Leute für dieses Thema zu begeistern. Niemandem hat sich bislang diese Frage gestellt, der diesen Film gesehen hat. Im Gegenteil: Ich könnte noch viel mehr Versionen hören, ist meist die Reaktion gewesen. Aus Erfahrung weiß ich: So beginnt die La Paloma Sucht. Auch nach Monaten im Schneideraum gibt es für mich immer wieder Momente, wo ich diese Melodie neu entdecke. Glücklicherweise kann niemand sagen, was genau das Geheimnis dieses Liedes ist – sonst hätten es Tausende schon nachgemacht.

Was mich fasziniert: In jedem Land, wo wir waren, wurde La Paloma Teil der dortigen Kultur. Es gibt etwas, was uns jenseits unserer Religion und Hautfarbe verbindet: diese Melodie. Ein wunderbares Beispiel, wie wir uns die Globali - sierung wünschen: Global spielen – lokal singen. Ich möchte die Zuschauer mit den Geschichten aus drei Kontinenten berühren und verblüffen. Sie sollen hinterher die Melodie pfeifen und sich fragen: Was ist eigentlich meine Lieblingsversion?

Variationen zum Lied „La Paloma“

„Als ich Havanna verließ, Gott mit mir,

hat mich keiner gesehen, außer mir.

Eine schöne Mexikanerin, Herrgott,

ließ ich hinter mir, so war es.“

(Originaltext Sebastián Iradier)

„Ach, kleine Taube von gestern und von heute,

die gegen Rassismus und Einmischung kämpft,

flieg, Taube, an die Grenzen,

und paß' auf Deine Leute auf,

die im Irak getötet werden.“

(Text: Eugenia León)

„Ein Wind weht von Süd

und zieht mich hinaus auf See,

mein Kind, sei nicht traurig,

tut auch der Abschied weh.

Mein Herz geht an Bord

und fort muß die Reise gehen.

Dein Schmerz wird vergehen

und schön wird das Wiedersehen.“

(Text: Helmut Käutner)

„Meine Damen und Herren,

wir sagen auf Wiedersehen,

all denen, die heute abend dabei waren.

Möge jedes böse Wort vergeben sein,

möge keiner beleidigt oder traurig sein.

Wir wünschen Euch eine gute Nacht,

wir beten, daß Ihr weiterhin

beschützt sein möget.“

(Text: unbekannt, Sansibar)

Anmerkungen der Regisseurin

„Wie oft muss ich in dem Film La Paloma hören – das war immer die erste oder zweite Frage, die mir gestellt wurde, als ich versuchte, andere Leute für dieses Thema zu begeistern. Niemandem hat sich bislang diese Frage gestellt, der diesen Film gesehen hat. Im Gegenteil: Ich könnte noch viel mehr Versionen hören, ist meist die Reaktion gewesen. Aus Erfahrung weiß ich: So beginnt die La Paloma Sucht. Auch nach Monaten im Schneideraum gibt es für mich immer wieder Momente, wo ich diese Melodie neu entdecke. Glücklicherweisekann niemand sagen, was genau das Geheimnis dieses Liedes ist - sonst hätten es Tausende schon nachgemacht. Was mich fasziniert: In jedem Land, wo wir waren, wurde La Paloma Teil der dortigen Kultur. Es gibt etwas, was uns jenseits unserer Religion und Hautfarbe verbindet: diese Melodie. Ein wunderbares Beispiel, wie wir uns die Globalisierung wünschen: Global spielen – lokal singen. Ich möchte die Zuschauer mit den Geschichten aus drei Kontinenten berühren und verblüffen. Sie sollen hinterher die Melodie pfeifen und sich fragen: Was ist eigentlich meine Lieblingsversion?

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