Küsse, Schüsse, Rindsrouladen

  1. Ø 0
   2010
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Kleinkriminelle Chester braucht die Hilfe des introvertierten Briefmarkenhändlers Herbert, denn seine Beute bei einem Banküberfall wurde durch eine Sicherungspatrone rot gefärbt und mit dem Wiederherrichten von altem Papier kennt sich der Händler aus. Das ungleiche Paar schließt sich zusammen, doch Chesters Plan geht auf turbulente Art und Weise schief.

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Kritikerrezensionen

  • Regisseur Peter Gersina serviert eine schmackhafte Komödie, die auch von dem Culture-Clash zwischen Österreichern und Rheinländern lebt.

    „Ich bin Philatelist.“ – „Einer von diesen Gestörten, die es mit Kindern treiben?“ Als der Kleinkriminelle Chester (Henning Baum) den introvertierten Briefmarkenhändler Herbert (Robert Palfrader) kennenlernt, treffen Welten aufeinander. Chester merkt jedoch schnell, dass er Herberts Hilfe gebrauchen kann, denn seine Beute bei einem Banküberfall wurde durch eine Sicherungspatrone rot gefärbt und mit dem Wiederherrichten von altem Papier kennt sich der Händler aus. Chester lullt Herbert mit einer hanebüchenen Geschichte ein und lässt ihn von der Stripperin Jenny (Janine Kunze) bezirzen. Ein Teil des Geldes kann gerettet werden, doch dann vergisst Herbert im Liebeswahn, die restlichen Scheine aus dem Entfärbungsbad zu nehmen. Nun zeigt Chester sein wahres Gesicht, und Herbert bekommt es mit der Angst zu tun. Nur noch Herberts hohe Lebensversicherung kann die beiden vor dem Zorn des Unterweltbosses Otto (Michael Lott) bewahren. Gemeinsam schmieden sie einen Plan.

    „Wiener Wahn und rheinischer Irrsinn haben sich gut ergänzt“, fasst Hauptdarsteller Henning Baum die Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Robert Palfrader in der deutsch-österreichischen Koproduktion der Film27 Multimedia Produktionsgesellschaft zusammen. Die beiden sind ein stimmiges Team, auch wenn der Auftritt des Kult-Komikers in seiner ersten Filmhauptrolle in seinem Heimatland Österreich für mehr Aufmerksamkeit sorgen dürfte als hierzulande. Henning Baum genießt es sichtlich, nach „Der letzte Bulle“ dieses Mal den Ganoven zu geben, Janine Kunze spielt ihre Reize aus, darf aber auch Gefühl zeigen. Regisseur Peter Gersina („Tiger Team“), der zuletzt für Sat.1 einige Folgen „Danni Lowinski“ inszenierte, lotet die Gegensätze zwischen seinen Figuren aus und setzt auf Situationskomik und Dialogwitz. Die weiteren Typen wie der Milch trinkende Gangster und die Stripperin mit Herz sind allerdings weniger originell. Eine unterhaltsame, aber harmlose Komödie mit Ösi-Charme. sw.

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