Kuddelmuddel bei Pettersson & Findus

  1. Ø 0
   2009

Kuddelmuddel bei Pettersson & Findus: Viertes, warmherzig-skurriles Leinwandabenteuer der von Sven Nordqvist erfundenen, populären Kinderbuchfiguren.

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Filmhandlung und Hintergrund

Kuddelmuddel bei Pettersson & Findus: Viertes, warmherzig-skurriles Leinwandabenteuer der von Sven Nordqvist erfundenen, populären Kinderbuchfiguren.

Kater Findus wünscht sich sehnlichst, groß zu sein. Sein Wunsch geht in Erfüllung, doch ganz anders als erwartet. Denn sein Herrchen Pettersson schrumpft gleichzeitig zu Katzengröße, so dass nun Findus alles im Haus erledigen muss und die Verantwortung trägt. Vor schwierige Probleme stellt die beiden außerdem, dass Pettersson sein Gedächtnis verloren hat und zwar so komplett, dass er gar seinen besten Freund Findus vergisst.

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Kritikerrezensionen

  • Auch in der dritten Kino-Fortsetzung haben Sven Nordqvists populäre Animations-Figuren nichts von ihrem altmodischen Charme und ihrer Liebenswürdigkeit verloren.

    Fast hätte man fürchten können, die Luft sei ein wenig raus nach drei Leinwand-Abenteuern mit dem alten Griesgram Pettersson und seiner sprechenden Katze Findus – schließlich kamen die Fortsetzungen auch in punkto Besucher nicht mehr an die 1,2 Millionen des Originals von 2001 heran. Doch jetzt wollten es die Macher der schwedisch-dänisch-deutschen Produktion noch einmal wissen und präsentieren die schon Legende gewordenen Bilderbücher von Sven Nordqvist einem neuen, „nachgewachsenen“ Kinderpublikum. Dabei bedienten sich Jorgen Lerdam und Anders Sorensen eines einfachen, aber wirkungsvollen Kniffes: Das Regie-Duo zitiert aus dem Band „Wie Pettersson zu Findus kam“ und erzählt so vom Anbeginn der Freundschaft zwischen dem einsamen Erfinder und dem geselligen Kater.

    Wie die ersten beiden Filme ist auch „Kuddelmuddel bei Pettersson & Findus“ eine lose Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, die mal mehr, mal weniger originell miteinander verwoben sind. Da entsinnt sich etwa Pettersson bei einem Ausflug an den See seiner meisterlichen Schwimmleistungen in der Jugend (entsprechend in nostalgische Sepiatöne getaucht), da wird mit einer selbstkonstruierten Ziegelwerfmaschine das kaputte Dach zu reparieren versucht und da schafft es Findus mit Hilfe eines Sternschnuppen-Wunsches, groß zu werden, um endlich mehr zu „dürfen“. Da aber gleichzeitig Pettersson „klein“ wird und der Kater nun die ganze Arbeit, die ganze Verantwortung am Hals hat, wäre es ihm andersherum doch wieder lieber.

    Diese beiläufigen Botschaften, die spielerisch die ersten wichtigen Dinge des Lebens vermitteln, sind es, die den Charme der einzelnen Episoden ausmachen. Hinzu kommen eine gewaltfreie (sieht man einmal von dem wie immer hinterhältigen Nachbarn Gustafsson ab) Szenerie, in sanften Pastellfarben gehaltene und Ruhe und Gemütlichkeit ausstrahlende Dekors und viele witzige Details wie die putzigen Muckla-Zauberwesen, vorlaute Hühner oder „1, 2, 3 – Kartoffelbrei“-Sprüche, die gerade beim Zielpublikum der Kindergartenkids und Erstklässler bestens ankommen werden.

    Schön, dass man mit Eberhard Prüter einen würdigen Nachfolger für die beiden inzwischen leider verstorbenen deutschen Pettersson-Sprecher Harald Leipnitz (Teil 1) und Achim „Gandalf“ Höppner (Teil 2 und 3) gefunden hat. Auch Nachwuchstalent Anton Kurth macht seine Sache als Findus richtig gut. Bleibt zu hoffen, dass diese warmherzige, durch und durch liebenswürdige Geschichte, die nebenbei auch noch eine spannende nächtliche Schatzsuche bereithält, zwischen CGI-Spektakeln und animatronischen Action-Krachern nicht aufgerieben wird. lasso.

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