Mel Smith erinnert sich mit Grausen an die Zusammenarbeit mit George Lucas. Aber die CGI-Obsession des „Star Wars“-Machers findet er faszinierend.

"Star Wars"-Chef George Lucas hat sich die Rechte an verstorbenen Schauspielern gesichert Bild: Kurt Krieger

Der britische Komiker und Regisseur Mel Smith („Bean - Der ultimative Katastrophenfilm„) hat große Zweifel an George Lucas‘ Qualitäten als Filmemacher. Aber am Computer sei der „Krieg der Sterne„-Mastermind nicht zu schlagen. In einem Interview plauderte Smith aus dem Nähkästchen.

George hat sich die Filmrechte an toten Filmstars gesichert“, erzählt Mel Smith von den großen Plänen des Herrn über die Skywalker-Ranch, „und er hofft, dass er sie alle mit Computertrickserei in einem Film versammeln kann. So würden Orson Welles und Barbara Stanwyck gemeinsam mit den Stars von heute auf der Leinwand erscheinen.“ Das klingt lustig, aber laut Mel Smith gibt es dabei eher wenig zu lachen. Humor sei die Sache von George Lucas nicht.

„George Lucas hat keine Ahnung von Komödie. Er kann nur CGI.“

1994 trat Mel Smith an, um im Auftrag von George Lucas bei „Radioland Murders“ Regie zu führen. „Es war ein Desaster“, erinnert sich Smith, „George Lucas hat keine Ahnung von Komödie, deshalb floppte der Film. Immerhin habe ich dabei gelernt, wie man CGI einsetzt. Davon ist er völlig besessen.“

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So richtig dankbar für die Nachhilfe in Sachen „Computer generated Images“ ist Mel Smith aber nicht: „Er hat viel zu viel davon in den letzten beiden ‚Star Wars‚-Filmen eingesetzt. Für meinen Geschmack waren sie grässlich!“

Wir stellen uns inzwischen Heinz Erhardt gemeinsam auf der Bühne mit Mario Barth vor und was er dazu wohl sagen würde. „Ich bin doch nicht blöd …?“

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