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C-3PO kritisiert "Star Wars"-Geheimhaltung

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„Damals galt ‚Star Wars‘ als kleiner, versponnener Film, den keine Sau interessierte.“

C-3PO liebt es handgemacht und verabscheut übertriebene Geheimniskrämerei Bild: Fox

So beschreibt Anthony Daniels die Arbeit am ersten „Star Wars„-Film mit George Lucas. Jetzt kehrt er für Neu-Regisseur J.J. Abrams in seine Kultrolle als geschwätziger Übersetzer-Droide C-3PO zurück. Doch mit der neuen Blockbuster-Arbeitsweise für den Filmriesen Disney hat Daniels massive Probleme.

„Der Geheimhaltungswahn bei ‚Das Erwachen der Macht‚ war absolut irre“, berichtet Daniels. „Himmel nochmal, es ist doch nur ein Film. Als ich das Drehbuch bekam, war es mit schwarzer Schrift auf dunkelrotem Papier gedruckt, damit man es nicht fotokopieren konnte. Mir ist vom Lesen schlecht geworden.“

Doch damit nicht genug, die Filmbosse verwarnten ihn sogar offiziell, als er via Twitter aus Versehen ein Casting-Gerücht erzeugte: „Ich hatte geschrieben, dass ich mich mit Mr. Soundso getroffen habe, ein Schauspieler, der ja … etwas in dem Film spielt. Ich bekam sofort eine Nachricht von Disney: ‚Entfernen Sie den Tweet! Derartige Dinge dürfen sie nicht sagen!‘ Ehrlich, das ist ja wie im Kreml!“

Endlich wieder (fast) echte Landschaften!

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Allerdings zeigt sich der Schauspiel-Veteran von J.J. Abrams‘ Arbeitsweise absolut begeistert, da er sich von der Computer-Ästhetik der zweiten Trilogie entfernt und „Das Erwachen der Macht“ handgemacht daherkommt:

„Die Effekte in Episode 1-3 waren clever, aber sinnlos. Klar, die sind gut gemacht, aber wofür? Die Filme wirken kalt, fast trostlos. Bei J.J. war schon sehr früh klar, dass wir den Film so machen wie wir es früher gewohnt waren. Wir haben Wände, wir haben echte Kulissen und nicht nur Green Screens.“

Ob das Resultat auch hält, was sich Daniels vom neuen, alten Stil verspricht und ob die Story von „Das Erwachen der Macht“ die hohe Geheimhaltungsstufe rechtfertigt, das gibt’s ab 17. Dezember im Kino zu erleben.

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