Filmhandlung und Hintergrund

Die Berlin-Filme "Moruk" und "24 Stunden Schlesisches Tor" zusammengefasst.

Moruk: Die beiden türkischen Kifferkumpels Murat und Hakan hängen tagein, tagaus an ihrer Berliner Straßenecke in Kreuzkölln ab und schlagen die Zeit mit harmlosem Unfug tot. Ihre gewohnte Welt aus Faxen machen, streiten, raufen, träumen und philosophieren wird von den beiden süßen Girls Irina und Klara aus den Angeln gehoben. 24 Stunden Schlesisches Tor: Das belebte Zentrum beherbergt Migranten und Einheimische, Studenten, Touristen und Künstler. Sie alle geben kurze Interviews über sich und den Stadtteil.

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Kritikerrezensionen

  • Kreuzkölln: Die Berlin-Filme "Moruk" und "24 Stunden Schlesisches Tor" zusammengefasst.

    Zwei (Kurz)Filme, drei Regisseure, ein Berliner Stadtteil: Bestandsaufnahme der Multikulti-Gegenwart rund um das Schlesische Tor in Kreuzkölln.

    Die Kompilation beginnt mit dem halbstündigen, in sensationellen Schwarzweißbildern erstrahlenden „Moruk“: Auf einer Straßenecke haben die beiden türkischen Prolls Murat (Oktay Özdemir aus „Wut“) und Hakan (Burak Yigit ähnelt dem Bayern-Spieler Hamit Altintop) ihr Revier bezogen, lassen Schwörer-Witze vom Stapel und glauben, sie hätten dicke Eier. Doch eigentlich fehlt den knuffigen Kifferkumpels die Perspektive, was der intelligent-verträumte Hakan sehr wohl weiß, der dümmlich-derbe Murat nicht wahrhaben will. Wenn den sympathischen Losern beim Faxen machen zwei Girls den Kopf verdrehen, reicht die Kamera nie weiter als bis zur nächsten Mauer. Mit solch griffigen Schwarzweißgemälden wandelt die lakonische Komödie von Serdal Karaça auf den Spuren des frühen Jim Jarmusch („Stranger Than Paradise“) und Mathieu Kassovitz („Hass“).

    Die anschließende, einstündige Dokumentation über Menschen am belebten Schlesischen Tor passt dazu stilistisch zwar wie Wasser zu Öl, rundet aber das Gesamtbild einer Momentaufnahme der heutigen urbanen Berliner Kultur wunderbar ab. Inszenatorisch schlicht und in Farbe ziehen die beiden dffb-Studentinnen Eva Lia Reinegger und Anna de Paoli los, um an dem Platz Leute zu interviewen. Im Juli 2007 befragten sie 24 Stunden lang jeden, der ihnen über den Weg lief. Herausgekommen ist ein Dokument kunterbunter Vitalität, wenn Migranten und Einheimische, Arbeitslose und Arbeitende, Studenten, Künstler und Touristen ihre Eindrücke und Erinnerungen preisgeben. Das ergibt einen Eindruck des Reuterkiez im rasanten Wandel der Zeit - vor dem Mauerfall endete die Straße im Abseits, heute birst die Gegend vor einer kaum zu bändigenden Multikulti-Varietät. Davon künden die Passanten und Anrainer ganz unbekümmert in erstaunlich offenen Gesprächen.

    tk.

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    Kino.de Redaktion  

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