Bayerischer Filmpreis für "Baader Meinhof Komplex" und "John Rabe"

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Den 30. Bayerischen Filmpreis erhalten in diesem Jahr gleich zwei Gewinner: Im Münchner Cuvilliés-Theater wurden am Freitag, 16. Januar 2009, die beiden Filme „Der Baader Meinhof Komplex“ und „John Rabe“ mit dem 200.000 Euro dotierten Hauptpreis „Pierrot“ ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen gingen an Schauspieler Ulrich Tukur für seine Rolle in „John Rabe“, Schauspielerin Ursula Werner für ihre Darstellung in „Wolke 9“, und Regisseurin Caroline Link für „Im Winter ein Jahr“. Als Bester Kinder- und Jugenfilm wurde in diesem Jahr Otfried Preußlers Romanverfilmung „Krabat“ ausgezeichnet. Der diesjährige Publikumspreis geht an Til Schweigers „Keinohrhasen“.

Als Beste Nachwuchsdarstellerin erhält Karoline Herfurth für ihre Rolle in „Im Winter ein Jahr“ einen Preis. Für das Beste Drehbuch wurde Gernot Gricksch für den Film „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“ ausgezeichnet, Kameramann Michael Hammon wird für seine Bildgestaltung in „Wolke 9“ geehrt. Regisseur Jan Fehse wurde für seinen Film „In jeder Sekunde“ mit dem Nachwuchsregiepreis ausgezeichnet. Einen Ehrenpreis erhielt der Autor, Regisseur und Filmproduzent Peter Schamoni für sein umfangreiches und vielseitiges Lebenswerk.  Einen Sonderpreis erhielten Franz Xaver Kroetz und Michael „Bully“ Herbig für ihre Rollen in „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“. Mit dem Nachwuchsproduzentenpreis wurde in diesem Jahr Martin Blankemeyer für „Der Rote Punkt“ bedacht. Der Bayerische Filmpreis wird seit 1979 von der Bayerischen Staatsregierung für hervorragende Leistungen an deutsche Filmschaffende verliehen, und gehört neben dem Deutschen Filmpreis zu einer der wichtigsten Auszeichnung für Kinofilme in Deutschland.

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