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Kopf über Wasser

Kinostart: 19.12.1996
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Filmhandlung und Hintergrund

Richter George gerät während des Angelurlaubs in mörderische Turbulenzen. Stilsichere Kriminalkomödie mit einer weiteren Paraderolle für Harvey Keitel.

Der amerikanische Richter George hat eigentlich nichts anderes als einen gemütlichen Angelurlaub mit seiner jungen, etwas verhuschten Frau im Sinn, als an ihrem Ferienort der Ex-Liebhaber seiner Frau auftaucht und für Unruhe sorgt. Als der junge Mann kurz darauf tot ist, gerät der ehrenwerte Jurist in allerhand Turbulenzen.

Die hübsche Nathalie verbringt den Sommer über mit ihrem Gatten, einem Richter, in einem Strandhaus auf einer Insel vor der Küste Maines. Während eines Angelausfluges, den der alternde Jurist mit Nathalies Jugendfreund Lance unternimmt, taucht Kent, ein Ex-Lover der jungen Dame auf. Und so unerwartet Kent auf der Bildfläche erscheint, segnet er auch das Zeitliche. Unangenehm für einen Staatsbediensteten, der gerade zur Beförderung ansteht.

Während ihres Sommerurlaubs auf einer einsamen Insel, bekommt das biedere Ehepaar George und Nathalie unerwarteten Besuch. Ein Ex-Lover Nathalies taucht auf und ist, genauso schnell wie er erschienen ist, auch tot. Für den Richter George ist damit der ruhige Angelurlaub vorbei, denn nun heißt es: Was machen wir mit der Leiche. Schwarze Kömödie mit Staraufgebot.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. "Kopf über Wasser" ist ein sehr witziger, aber irgendwo doch seltsamer Fall einer schwarzen Komödie. So ist das Verhalten seiner Protagonisten insgesamt gesehen nicht sonderlich nachvollziehbar, sondern eigentlich nur dazu da, den Zuschauer in die Irre zu führen. Herausstechend sind der grandiose Harvey Keitel, der endlich mal witzig sein darf, und die schöne Cameron Diaz, die bereits zwei Jahre vor "Verrückt nach Mary" ihr komödiantisches Talent beweisen durfte.

      Ein überaus spaßiger und unterhaltsamer, böser Film, der jedoch seine gegebenen Möglichkeiten dank seiner Inkonsequenz bei weitem nicht nutzt. Denn der Film könnte nicht nur schwarze Komödie sein, sondern auch eine bitterböse Farce auf die Ehe und die damit verbundenen ‚Kleinigkeiten’ wie Liebe, Treue und vor allem Vertrauen. Denn das ist es, was George und Nathalie fehlt. Nur dass dies allenfalls am Rande herauskristallisiert wird und somit leider unbedeutend ist.

      Fazit: Eine witzige und bitterböse schwarze Komödie, der seine Möglichkeiten leider nicht nutzt.
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    2. Kopf über Wasser: Richter George gerät während des Angelurlaubs in mörderische Turbulenzen. Stilsichere Kriminalkomödie mit einer weiteren Paraderolle für Harvey Keitel.

      Regisseur Jim Wilson, bislang als Produktionspartner von Kevin Costner bei dessen Firma Tig Productions („Der mit dem Wolf tanzt“) in Erscheinung getreten, hat mit „Head Above Water“ eine tiefschwarze Komödie in Szene gesetzt, die, denkt man etwa an „Kleine Morde unter Freunden“, voll im Trend liegen dürfte. Sichtlich beeinflußt von Werken wie „Immer Ärger mit Bernie“ oder dessen berühmter Vorlage, Hitchcocks Klassiker „Immer Ärger mit Harry“, lebt der Film von seinen lustvoll agierenden Darstellern und den unerwarteten Wendungen der Vorlage.

      Das wohlkonstruierte, mit Doppelbödigkeiten gespickte Skript von Theresa Marie basiert auf einem Drehbuch von Eirik Ildahl und Geir Eriksen, das der norwegische Filmemacher Nils Gaup („Pathfinder“) 1994 unter dem Titel „Hodet over vannet“ für die Leinwand adaptiert hat. Einmal mehr hat sich also ein amerikanisches Produzententeam eines europäischen Stoffes angenommen und diesen für den US-Markt aufbereitet. Dabei haben Wilson und John M. Jacobsen jedoch nicht den Fehler begangen, ihren Film einfach durch mehr Geld, sprich: höhere Produktionskosten, „aufzuwerten“, sondern sich wohlweislich damit begnügt, die intelligente Geschichte auf amerikanisches Terrain zu verlegen und sich der Mitarbeit hochkarätiger Schauspieler zu versichern. Angeführt wird das Fünf-Personen-Ensemble von Harvey Keitel, der als ehrenwerter Richter mit seiner jungen Ehefrau Nathalie in einem abgelegenen Strandhaus auf einer Insel vor der Küste Maines den Sommerurlaub verbringt. Während eines Angelausfluges, den der alternde Jurist mit Nathalies Jugendfreund Lance unternimmt, taucht Kent, ein Ex-Liebhaber der jungen Frau auf. Und so unerwartet, wie der Taugenichts auf der Bildfläche erscheint, so unerwartet segnet er auch das Zeitliche. Sehr unangenehm für einen korrekten Staatsbediensteten, der gerade zur Beförderung ansteht. „Head Above Water“ ist eine kleine, preisgünstig produzierte Komödie, die sorgfältig vermarktet werden muß. Fehlen ihr auch die zur Zeit so beliebten aufwendigen Effekte und Schockelemente, liegen die Qualitäten des Films beim äußerst sorgfältigen Produktionsdesign von Jeffrey Beecroft, bei der komplexen Struktur der Story und vor allem bei den glänzenden Schauspielern. Harvey Keitel hat sich für seinen Part aller üblichen Manierismen entledigt und spielt den in die enge getriebenen Spießer mit größter Präzision. Ideal besetzt auch Cameron Diaz („Die Maske“), die hier nicht als Sexsymbol glänzt, sondern eine etwas verhuschte Frau spielt, die ohne Übertreibung von sich behaupten kann, daß sie nie Glück mit den Männern hat. Unterstützt wird dieses ungleiche Duo von den Routiniers Craig Sheffer und Billy Zane, die sich vorzüglich in ihren Parts zurechtfinden. Gelingt es dem Verleih „Nil Film“, das Werk in entsprechenden Kinos zu positionieren, dürfte schon dank der Zugkraft des Namens Harvey Keitel ein gutes Geschäft im Bereich des Möglichen liegen. geh.
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