Kong que

Filmhandlung und Hintergrund

Familiendrama, das den Alltag einer Arbeiterfamilie in einer chinesischen Kleinstadt zwischen 1977 und 1984 schildert.

Der Alltag einer Arbeiterfamilie in einer chinesischen Kleinstadt zwischen 1977 und 1984: Weihong, die Tochter, führt eine unglückliche Ehe mit einem Beamten, lässt sich dann scheiden und zieht zurück zu ihren Eltern. Ihr älterer Bruder wird von denen wegen einer geistigen Behinderung verhätschelt, der jüngere schämt sich für seine Familie und zieht in eine andere Stadt.

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Darsteller und Crew

  • Jingchu Zhang
    Jingchu Zhang
  • Feng Li
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  • Lu Yulai
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  • Huang Meiying
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  • Zhao Yiwei
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  • Lei Liu
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  • Wang Lan
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  • Yu Xizowei
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  • Shi Junhui
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  • An Jing
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  • Liu Guonan
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  • Wang Yingjie
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  • Gu Changwei
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  • Li Qiang
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  • Dong Ping
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  • Ma Baoping
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  • Yang Shu
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  • Liu Sha
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  • Yan Tao
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  • Peng Dou
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  • Cheng Jie
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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kong que: Familiendrama, das den Alltag einer Arbeiterfamilie in einer chinesischen Kleinstadt zwischen 1977 und 1984 schildert.

    Der Alltag einer Familie, Sorgen, Kümmernisse, kleine Fluchten und große Träume stehen im Zentrum des Debütfilms des Chinesen Gu Changwei, Jahrgang 1957, der für Regisseure wie Zhang Yimou („Rotes Kornfeld“, „Judou“), Chen Kaige („Lebewohl, meine Konkubine“) und Robert Altman („The Gingerbread Man“) hinter der Kamera stand und mit dem Schwarzweißfilm „Devils on the Doorstep“ von Wen Jiang in Cannes 2000 ausgezeichnet wurde. Eindeutiges Vorbild ist Zhang Yimous Chronik „Leben!“ (1994), die das Schicksal einer Familie über drei Jahrzehnte verfolgte. Bei Gu Changwei sind es knapp 15 Jahre.

    In der Provinz Hennan, landschaftlich idyllisch, gerät in der chaotischen Zeit nach der Kulturrevolution eine fünfköpfige Arbeiterfamilie (Vater, Mutter, Schwester, Bruder, kleiner Bruder) Anfang der 70-er Jahre in die Krise. Aus der Perspektive des kleinen Bruders werden in Episoden, die vom gemeinsamen Mahl an einem schönen Sommertag ausgehen, die Schicksale geschildert. Hauptfiguren sind die Geschwister. Weihong möchte zu den Fallschirmjägern, wird abgelehnt, hat eine kurzlebige Affäre, wird durch einen Irrtum für die Geliebte eines älteren Mannes gehalten und in die Heirat mit einem Funktionär gezwungen. Weiguo ist ein herzensguter geistig behinderter Dicker, der von den Eltern beschützt und von den Geschwistern als Belastung angesehen wird. Er wird mit einer Bauerntochter verheiratet, das Paar zieht mit einer Wanderküche umher. Weiquiang verlässt den Ort, kehrt verheiratet zurück und fügt sich in die traditionelle Ordnung.

    Das Spektakuläre der angenehm einfachen Geschichten liegt in der liebevollen Mitmenschlichkeit, mit der Gu Changwei die Familie beobachtet und sie zu Vertrauten des Zuschauers macht. Die kunstvollen Einstellungen, oft in Form von Rahmen, werden mit poetischen Bildern von den Fallschirmspringern (die Dominik Grafs „Der Felsen“ um Längen schlagen) oder Weihong am Bandoneon überhöht. Der titelgebende Pfau steht für die verborgene und sich nur nach eigenem Willem öffnende Schönheit und spreizt im Schlussbild im Winter sein prächtiges Gefieder erst, als Menschen aus dem Zoo verschwunden sind. Die Darsteller verdienen jedes Lob, speziell Feng Li als herumgestoßener und im Straßenschlamm verprügelter Bruder und Zhang Jingchu als verträumt offenherzige Schwester, die zu Vergleichen mit Zhang Ziyi in Zhang Yimous „Heimweg“, ihr Debüt, reizt. Der Große Preis der Jury der Berlinale ist für das durchdachte Kleinod der verdiente Preis. ger.

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