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Kommissar Süden und der Luftgitarrist (2008) Film merken

Kommissar Süden und der Luftgitarrist Poster

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Filmhandlung und Hintergrund

Kommissar Süden und der Luftgitarrist: TV-Krimi nach einer Romanvorlage von Friedrich Ani.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem starken Auftaktfilm “Kommissar Süden und das Geheimnis der Königin” um die von Ulrich Noethen verkörperte Friedrich-Ani-Figur setzt Dominik Graf mit dem “Luftgitarristen” noch einen drauf.

    Großartige Schauspieler, die Dialoge sind ein Volltreffer, eine skurrile Geschichte, wie geschaffen für den Grafschen Blick für das Abseitige, dazu ein feines Gespür für die Tragik, die den beiden behandelten Vermisstenfällen des zweiten “Süden”-Films innewohnt. Hier passt einfach alles. Allein schon der Sachverhalt, dass Kommissar Süden für die Vermisstenstelle der Münchner Polizei arbeitet, begründet, dass die Filme viel näher am Drama als am Krimi angesiedelt sind. Ulrich Noethen spielt diesen Tabor Süden mal beherrscht als kühlen Kopf, mal resolut mit durchdringendem Blick, dabei aber immer sehr menschlich. “Und ich dachte immer du wärst ein Einzelgänger”, sagt Südens Kollegin Feyerabend (exzellent: Jeanette Hain, mal verhuscht, dann wieder mit Tigerkrallen) beim Tête à Tête mit ihrem Kollegen in einem Hotel. “Schon, aber ein geselliger”, entgegnet ihr Süden und liefert damit die perfekte Rollenbeschreibung.

    Während Südens Kollege Heuer (nicht minder beeindruckend: Martin Feifel, immer noch zerrissen, aber nicht mehr ganz so nah am Kollaps wie zum Auftakt) einen Bekannten vermisst, mit dem er die, nun ja, eigenwillige Leidenschaft des Luftgitarrenspielens teilt, gehen Süden und Feyerabend dem Hilfsgesuch eines Münchner Taxlers nach, der davon überzeugt ist, seine verschollene Frau, ein vermeintliches Tsunami-Opfer, in der U-Bahn entdeckt zu haben. Beide Fälle nehmen eine dramatische Wendung.

    Was den Film auch am Rande so sehenswert macht, ist sein Blick auf München. Man erlebt die Stadt, so wie sie ein Münchner sieht – Graf und sein Kameramann Alexander Fischerkoesen vermitteln praktisch eine Innenansicht. Darüber hinaus liefert die Geschichte nur scheinbar nutzlose Erkenntnisse, auf die man aber – natürlich ohne es zu wissen – sein Leben lang gewartet hat. Oder hätten Sie gewusst, dass Luftgitarristen immer mit Gitarrenkoffer unterwegs sind? fra.

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