Kommissar Stolberg: Todsicher

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   2006
Kommissar Stolberg: Todsicher Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Kommissar Stolberg: Todsicher: ZDF-Krimiserie um einen Düsseldorfer Kommissar, dargestellt von Rudolf Kowalski.

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Kritikerrezensionen

  • Heimlich, still und leise ist das ZDF freitags zu seinem alten Sendeschema zurückgekehrt: Die 20.15-Uhr-Krimis dauern jetzt wieder eine Stunde, und das ist auch gut so, weil man auf diese Weise die Filme mit dem Düsseldorfer Hauptkommissar Stolberg noch länger genießen kann.

    Auf vorerst sechs Folgen ist die Serie angelegt. Ein bisschen wenig, um sich zu etablieren, aber lang genug, um Eindruck zu machen: Rudolf Kowalski, einer der stillen Stars im Lande, spielt einen Ermittler alter Schule, der so viel Vertrauen ausstrahlt wie einst der Urvater aller deutschen Fernsehpolizisten, Kommissar Keller, „Der Kommissar“. Dass „Stolberg“ mehr als bloß eine gewöhnliche TV-Serie sein soll, belegt auch die Mitarbeit von Matti Geschonneck, gerade erst mit einem „Deutschen Fernsehpreis“ geehrt und ohnehin einer der renommiertesten deutschen Regisseure. Er hat die ersten beiden Folgen inszeniert, später wird Peter Keglevic übernehmen, dessen Sat.1-Mehrteiler „Blackout“ am 29. Oktober startet. Getreu der Freitagstradition sind auch die Gastrollen der sechs Filme prominent besetzt (unter anderem mit Kai Wiesinger, Herbert Knaup, Christoph Waltz, Dominic Raacke).

    Aber all das wäre vergebliche Liebesmüh, wenn die Geschichten nicht stimmten. Entwickelt wurde die Figur von Sönke Lars Neuwöhner, doch die Folge „Hexenjagd“, die nach seinem Drehbuch entstanden ist, zeigt das ZDF erst nächste Woche. Den Auftakt der Serie bildet nun „Todsicher“ (Buch: Frank Göhre). Der Film beginnt mit dem Tod einer Krankenschwester, die vor eine U-Bahn gestürzt ist. Der Fahrer (Karl Kranzkowski) schwört Stein und Bein, sie sei gestoßen worden. Stolberg und seine Mitarbeiter (Victoria Mayer, Aurel Manthei) finden heraus, dass die junge Frau völlig verschuldet war, weil sie viel Geld bei einer Immobilienpleite verloren hatte. Aber dann rückt der Lokführer mit der Wahrheit raus.

    Nicht nur der ruhige Inszenierungsstil, auch der völlige Verzicht auf jegliche Form von „Action“ stellen „Stolberg“ in die Tradition von Dauerbrennern wie „Derrick“ oder „Der Alte“. Deshalb hat Martin Stolberg auch kein Privatleben; von seinen Gefühlen lässt er sich grundsätzlich nicht leiten. Auch sonst sind die Folgen unübersehbar von dem Bemühen geprägt, die üblichen Klischees von Polizeiserien zu vermeiden. Und wem all das als Grund noch nicht genügt: Was Rudolf Kowalski macht, ist immer sehenswert. Wenn das Publikum ihn als Kommissar akzeptiert, werden aus den sechs Fällen mehr. tpg.

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