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Pilotfilm zur ersten in Italien produzierten Staffel: "Kommissar Rex" schnüffelt jetzt in Rom!

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Kritikerrezensionen

  • Kommissar Rex - Comeback für Rex: Pilotfilm zur ersten in Italien produzierten Staffel: "Kommissar Rex" schnüffelt jetzt in Rom!

    Und wieder übernimmt das ZDF nach dem „Bergdoktor“ eine Serie, die einst fester Bestandteil des Sat.1-Programms war. 2002 aber schickte der Sender „Kommissar Rex“ in Rente, weshalb der Auftakt zur neunten Staffel fast wie eine Reminiszenz in eigener Sache wirkt: Der Polizeihund a.D. hat schwer am Gnadenbrot zu kauen und büchst immer wieder aus, weil er sich nach seinem alten (Polizei-)Revier sehnt. All die alten Kumpane, denen er früher die Kastanien aus dem Feuer geholt hat, haben sich aus dem Staub gemacht. Als der römische Kommissar Lorenzo Fabbri (Kaspar Capparoni) auftaucht, weil die Spur eines Mordfalls nach Wien führt, ist es Liebe auf den ersten Blick.

    Das passt, schließlich erzielen in Italien sogar die frühen Fälle mit Tobias Moretti noch traumhafte Marktanteile. Aktuell hat Rex, mittlerweile auch schon vom dritten Schäferhund verkörpert, bei der italienischen RAI regelmäßig sechs Millionen Zuschauer. Diese Zahl dürfte das Zweite kaum erreichen. Selbst wenn die Serie auch im Auftrag von ZDF und ORF entstanden ist: Die Geschichten sind auf die offenbar treueste Fan-Gruppe zugeschnitten; vom Pilotfilm abgesehen sind die Darsteller ausnahmslos Italiener. Dass zum Auftakt auch ein paar Österreicher und Deutsche mitwirken dürfen, gereicht den Darbietungen auch nicht zum Vorteil, im Gegenteil: Denise Zich zum Beispiel ist als Kommissarin doch recht unglaubwürdig; und das nicht nur stimmlich.

    Außerdem ist der Film mit dem einfallsreichen Titel „Comeback für Rex“ mit neunzig Minuten viel zu lang. Das dünne Geschichtchen ist rasch erzählt: Nacheinander werden die Mitglieder einer Räuberbande umgebracht. Natürlich vermutet Fabbri, einer der Ganoven ermorde seine Kumpane, um die Beute nicht teilen zu müssen. Ausgerechnet seine Wiener Kollegin Erika (Zich) sorgt dafür, dass die Mordserie auch dann nicht abreißt, als sie den vermeintlichen Täter ungerührt mit einem gezielten Schuss ins Herz erlegt.

    Aber die Handlung ist ohnehin beinahe nebensächlich; der Luxemburger Marco Serafini, Regisseur vor allem von Filmen versucht auch gar nicht, mehr als gewöhnliches Gebrauchsfernsehen zu inszenieren. Und dass Rex-Darsteller Henry so ein Prachtkerl ist, liegt an der jahrelangen Arbeit mit der amerikanischen Hundetrainerin Teresa Ann Miller. Prompt stiehlt Henry auch seinen neuen zweibeinigen Kollegen die Show, weshalb der Film zumindest bei Hunden höchste Unterhaltungswerte erzielen wird. Gerade die vierbeinigen Fans dürften es allerdings ziemlich unrealistisch finden, dass Rex aus einem Stapel Schnellhefter zielsicher eine gesuchte Akte herauszieht oder den menschlichen Dialogen problemlos selbst dann folgen kann, wenn sie keine der üblichen Hundekommandoworte enthalten. Andererseits kann sich auch die Wienerin Erika wunderbar mit den Römern unterhalten, weil sie im Fernsehen ja immer dieselbe Sprache sprechen. tpg.

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