Kommissar LaBréa: Mord in der Rue St. Lazare

Filmhandlung und Hintergrund

TV-Krimi, der auf dem gleichnamigen Roman von Alexandra von Grote basiert.

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Kritikerrezensionen

  • Kommissar LaBréa: Mord in der Rue St. Lazare: TV-Krimi, der auf dem gleichnamigen Roman von Alexandra von Grote basiert.

    Schon der Auftakt der neuen ARD-Filmreihe „Kommissar LaBréa“ („Tod an der Bastille“) vor gut einem Jahr war überraschend sehenswert: weil Francis Fulton-Smith mehr als bloß einen Dr. Kleist mit Polizeimarke spielte; weil eine spannende Geschichte auch angemessen fesselnd umgesetzt wurde; weil man am Ende des Films neugierig war, wie sich die Figuren weiter entwickeln würden; und weil Paris so viele auch weniger bekannte Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, dass die Stadtansichten mit den Zwischenschnitten fast verschwendet sind.

    „Mord in der Rue St. Lazare“ ist wie der erste Film die Adaption eines Romans von Alexandra Grote. LaBréas Assistentin wird nicht mehr von Chiara Schoras, sondern ohne große Erklärungen von Anja Knauer gespielt, doch ansonsten ändern sich nur die Verhältnisse zwischen den Figuren: Die Tochter des Kommissars sorgt dafür, dass LaBréa in Künstlerin Céline (Valerie Niehaus) alsbald mehr sieht als bloß die hilfsbereite Nachbarin. Im Vordergrund steht natürlich der Mord, aber Jürgen Büschers Drehbuch vermeidet geschickt, dass die Liebelei wie ein Fremdkörper wirkt. Der Titel bezieht sich allerdings nicht auf die Tat, sondern auf einen Film, der gerade in Paris gedreht wird. Der Tote war der Produzent des Werks. La Bréa braucht nicht lange, um rauszufinden, dass praktisch jeder, der den Mann kannte, als Mörder in Frage kommt: Alle haben ihn gehasst. Die „Besetzungscouch“ des Produzenten war berüchtigt. Aktuell trieb’s der Filmmogul mit Hauptdarstellerin Caroline (Felicitas Woll), der Freundin des Regisseurs (Wanja Mues); und zwar auch am Abend seines Todes. LaBréa findet das ganz ohne DNA-Nachweis raus; manchmal zahlt es sich eben aus, wenn ein Polizist nicht bloß im übertragenen Sinn eine gute Nase hat. Aber auch die Witwe (Katja Flint) hätte ein wunderbares Motiv, denn die vermeintlich offene Beziehung, die sie und ihr Mann geführt haben, war keineswegs so rosig, wie sie tut. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass der tote Gatte ihren Liebhaber (Simon Verhoeven) für dessen Dienste bezahlt hat; und dieser Galan ist zur Tatzeit von einem Taxi vor dem Tatort abgesetzt worden.

    In guten Krimis kommt es am Ende völlig anders, als man denkt, und wenn sie richtig gut sind, ist die Auflösung auch so plausibel, dass sie nicht wie aus dem Hut gezogen wirkt; beides ist hier der Fall. Dennis Satins Inszenierung fällt nicht weiter auf, was sich durchaus positiv auswirkt; um so amüsanter sind die Seitenhiebe gegen das Filmgeschäft. Da stört es dann auch nicht weiter, dass sich LaBréas Assistent (Bruno Bruni) immer wieder aufspielen muss und dass Polizeichef Thibon (Daniel Friedrich) in seiner Mischung aus Unfähigkeit und Eitelkeit frappierend an Patta erinnert, den Vorgesetzten von LaBréas venezianischem Kollegen Brunetti. tpg.

News und Stories

  • Das Erste: Drehstart für zweimal "Kommissar LaBréa"

    Für das Erste haben die Dreharbeiten für zwei neue Fälle aus der neuen Krimi-Reihe „Kommissar LaBréa“ in Paris begonnen. Basierend auf der gleichnamigen Roman-Reihe der Bestsellerautorin Alexandra von Grote, entstehen in Paris die Filme „Kommissar LaBréa: Mord in der Rue St. Lazare“ und „Kommissar LaBréa: Todesträume am Montparnasse“. Unter der Regie von Dennis Satin stehen in den Hauptrollen Francis Fulton-Smith...

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