Komm, wir finden einen Schatz

  1. Ø 0
   2012

Komm, wir finden einen Schatz: Drittes großes Leinwandabenteuer von Janoschs Helden - erstmals 3D-animiert.

Trailer abspielen
Komm, wir finden einen Schatz Poster
Trailer abspielen
Alle Bilder und Videos zu Komm, wir finden einen Schatz

Filmhandlung und Hintergrund

Komm, wir finden einen Schatz: Drittes großes Leinwandabenteuer von Janoschs Helden - erstmals 3D-animiert.

Beim Tauchen im See finden Tiger und Bär eine alte Kiste, in der sie eine Schatzkarte entdecken. Darauf beschließen die beiden Freunde, auf Schatzsuche zu gehen. Dabei werden sie von dem Hasen Jochen Gummibär begleitet. Der ist ziemlich einsam und möchte in erster Linie Freunde finden. Während er sich mit Tiger und Bär immer mehr anfreundet, versucht ihnen der schlitzohrige Detektiv Gokatz zusammen mit dem cleveren Hund „Kurt, der knurrt“ die Schatzkarte abzujagen und als erstes am Ziel – einem alten Piratenschiffswrack – zu sein.

Beim Tauchen im See finden Tiger und Bär eine alte Kiste, in der sie eine Schatzkarte entdecken. Kinderfilm nach der berühmten Janosch-Geschichte, in der knallbunte Kulissen und liebevolle Details für Stimmung sorgen.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (2 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Nach "Oh, wie schön ist Panama" aus dem Jahr 2006 ist nun eine zweite Geschichte aus Janoschs Kinderbuchtrilogie mit dem Tiger und dem Bären für das Kino verfilmt worden. Mit der gleichnamigen Buchvorlage aber hat der Zeichentrickfilm „Komm, wir finden einen Schatz“ nicht mehr viel gemein. Tiger und Bär bekommen Gesellschaft von einer Reihe weiterer Figuren und machen sich auf in ein actionreiches Abenteuer, das sie durch bizarre Landschaften zu einem Piratenschiff führt.

    Natürlich darf die gestreifte Tigerente auf Rädern dabei nicht fehlen, und der kleine Bär und der kleine Tiger – gesprochen von Michael Schanze und Malte Arkona - erinnern mit ihrem lässigen Gang an die entspannten Figuren aus der Buchvorlage. Ihr Begleiter, der dringend Freunde sucht, ist der Hase Jochen Gummibär, auch eine Janosch-Figur, allerdings aus einem anderen Buch. Dem Geist der Originalgeschichte entsprechend, geht es darum, auf der Suche nach dem Gold zu erkennen, dass Freundschaft ein viel größerer Schatz ist.

    Regie führte die Produzentin Irina Probost, deren Firma die Filmrechte an den meisten Janosch-Büchern besitzt. Neben einigen TV-Serien wurden dort auch "Oh, wie schön ist Panama" und im vorigen Jahr "Die Tigerentenbande - Der Film" hergestellt. Gewohnt farbenfroh, in der 2D-Version geradezu verschwenderisch mit einem Hang zu Rottönen, malt der neue Film die Hintergründe und die Figuren. Meisterdetektiv Gokatz ist ein Charakter, der nicht Putziges an sich hat und der sich wohl auch in einem Erwachsenenfilm behaupten könnte. Obwohl er so schlau ist, hilft ihm oft der Zufall auf die Sprünge, in Form von slapstickreichen Ereignissen. Letztere durchziehen die Geschichte mit einem gutem Gespür für auflockernde Heiterkeit, was wiederum zum querdenkerischen, leicht ironischen Humor der Originalwerke passt.

    Die abenteuerlichen Landschaften, welche die Figuren durchwandern, warten an der einen oder anderen Stelle sogar mit ein wenig Grusel auf - ähnlich wie in dem Zeichentrickfilm "Der Mondbär - Das große Kinoabenteuer" von 2008. Aber der Hase lässt es sich nicht nehmen, den Krokodilen im Tintensumpf "Ätschibätschi" nachzurufen. Es gibt zahlreiche Zwischenfälle, die die Spannung steigern, und kleine Nebenhandlungen wie die mit dem verschämten Nashorn Rosa, so dass eine Menge los ist. Vielleicht passiert sogar zu viel, denn manche Ansätze werden nicht weiterverfolgt oder tragen nicht wirklich zur Hauptgeschichte bei und erschweren zwischendurch schon mal die Orientierung.

    Auf jeden Fall aber verlieren Tiger und Bär ihre grundsätzliche Gemütsruhe und Zuversicht nicht, auch wenn sie, wie auf dem Piratenschiff, in Schräglage geraten. Und weil sie niemanden im Stich lassen, erweist sich, ähnlich wie im Buch oder im richtigen Leben, auch diese Reise, wenn auch anders als erwartet, als Bereicherung.

    Fazit: "Janosch - Komm, wir finden einen Schatz" schickt Tiger und Bär in ein reich ausgeschmücktes Abenteuer mit Action.
  • Der nächste mit Liebe zum Detail realisierter Animationsspaß der Papa Löwe Filmproduktion lässt Kindergartenkinderherzen höher schlagen und Erwachsene immer wieder schmunzeln.

    Strahlend blauer Himmel, saftig grüne Wiesen und knallig gelbe Sonnenblumen – der neue Animationsfilm nach einer weiteren Vorlage des Zeichners und Autoren Janosch versetzt uns gleich mit den ersten Bildern in wunderbar relaxte Sommerferienstimmung. Doch Irina Probost, ihres Zeichens Gründerin und Leiterin der Papa Löwe Filmproduktion, setzt in ihrer zweiten Regiearbeit nach „Die Tigerentenbande – Der Film“ nicht nur auf eitel Sonnenschein und die beliebten Janosch-Figuren wie kleiner Tiger und kleiner Bär, sie macht aus der im Titel schon vorgegebenen Schatzsuche auch ein durchaus spannendes Abenteuer, in der die Protagonisten einsame Nächte am Lagerfeuer in der Wüste überstehen müssen und in den gefährlichen Tintensümpfen beinahe von Krokodilen gefressen werden. Natürlich werden diese spannenden Sequenzen recht kurz gehalten, um die kleine Kinoklientel, also Kindergartenkids, die meist das erste Mal im Kino sitzen, nicht zu verstören. Auch die Bösewichte – ein ziemlich schlitzohriger Hund namens Kurt, der knurrt, und der Kater Gokatz, der sich für den größten Detektiv der Welt hält – sind letztendlich gar nicht so böse wie es zunächst den Anschein hat. Um aus der in 75 Minuten kurz und knapp erzählen Geschichte zusätzlich Tempo herauszunehmen, trennt Probost die einzelnen Szenen durch weiche Schwarzblenden. So hat der Nachwuchs etwas Zeit, um sich auf das nächste Kapitel einzustellen. Wie es sich für einen Janosch-Film gehört, dominieren liebevolle Details wie drei gackernde Hühner, die den affektierten Gokatz hofieren, Bienen, die zu Dartspfeilen umfunktioniert werden, oder ein Auto, unter dessen Motorhaube zwei Hasen sitzen und von dort aus für die Fahrgeräusche sorgen. Hinzu gesellt sich netter Wortwitz, der auch Erwachsene zum Schmunzeln bringt, und klassischer Slapstick, der immer für einen Lacher gut ist. Während die Synchronisation Höhen und Tiefen aufweist – Stefan Raabs ProSieben-Sidekick Elton passt perfekt als knurrender Kurt, Ex-Schlagerstar Michael Schanze legt seinen kleinen Bären für erwachsene Ohren viel zu übertrieben kindlich an -, verdient sich der Soundtrack von Marius Ruhland ein Sonderlob, mit seinen mächtigen Score-Kompositionen macht er aufregende Momente noch aufregender und fröhliche Situationen noch fröhlicher. Und wenn zum großen Finale in der Eiswüste („Ice Age„, wer sonst, lässt grüßen) der Goldschatz in den Untiefen einer Gletscherspalte verschwindet, wird jedem klar: nicht der materielle Wert, sondern die Freundschaft, die man auf dieser gemeinsamen Suche gefunden hat, ist es, was letztlich zählt. Und das macht vor allem den anfangs so einsamen Hasen Jochen Gummibär, der auf keinen Fall ein falscher Hase sein will, sehr glücklich. lasso.

News und Stories

Kommentare